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Mo, 15:55 Uhr
04.10.2010

Rückblick im Panorama

Seinen monatlich Rückblick präsentiert heute Fred Böhme vom Panoramamuseum und gibt gleichzeitig einen Ausblick für den Oktober...

Die Museumsnacht ist nun wieder gelaufen. Da ich selbst durch meinen Programmpunkt sehr eingebunden war, habe ich nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Veranstaltungsreigen wahrnehmen und mir nur einen ungefähren Eindruck verschaffen können.

Auf das Wagnis, eine skurrile Hörspielproduktion zu versuchen, bei der eine lustige Textcollage aufgenommen werden sollte, ließen sich leider nicht sehr viele Museumsnachtbesucher ein und just das war mein Programmpunkt. Die es taten hatten dann aber sichtlich Vergnügen daran. Weitaus mehr Interesse fanden die anderen Programmpunkte. Viel Lob erhielt Oswald John für seine sehr gelungene Lesung oder besser gesagt Darstellung der Texte, eine ganze Reihe der Besucher interessierten sich auch für den Exkurs von Museumspädagogen Michael Wollenheit.

Auch die Aufführung des museumspädagogischen Filmprojektes „Schüler führen Schüler“ im Bildsaal im Beisein von Sophie Lotzwik, einer der Protagonistinnen dieser Kurzfilmkompilation, wurde mit freundlichem Beifall der etwa 20 interessierten
Gäste bedacht. Bei einem Glas Wein lauschten im Café P. eine ganze Reihe Besucher dem virtuosen Gitarrenspiel von SONIDO.

Auch wenn ich anfänglich Befürchtungen hatte, ob das Café der richtige Austragungsort für eine solch konzertante Darbietung sei, funktionierte das Ganze überraschend gut und das Duo fand ein aufgeschlossenes der Darbietung interessiert lauschendes Publikum. Falk Ulkes „Die Reise nach dem Glück“ konnte ich fast in voller Schönheit genießen und war wieder fasziniert, mit welchen simplen Mitteln es dem Pantomimen und Puppenspieler gelang, dem Grimmschen Märchen neue poetische Seiten abzugewinnen. Leider waren nur wenige Kinder anwesend, doch auch das erwachsene Publikum genoss sichtlich das humorvolle Spiel. Karin Naumanns Spezialführung „Zur Phantastik im Rundbild“ fand wieder ebenso interessierte Gäste wie auch die Aufführung des Dokumentarfilms zur Entstehung des Panorama-Gemäldes „Schlacht am Bild“.

Die Quizaufgabe zur Museumsnacht lösten 13 Gäste korrekt. Sie hatten in der Sonderausstellung mit den Phantasten aus Wien zehn poetische Texte zu entdecken, diese zu lesen und herauszufinden, auf welches der Kunstwerke sich der jeweilige Text bezog. Aus den Gemäldetiteln ergab sich das Lösungswort, das mit dem Motto der Veranstaltung zu tun hatte. In der Konzertpause der Band PRO ART hatte ich das Vergnügen zusammen mit einer Besucherin des Abends die drei Preisträger zu ermitteln. PRO ART überraschten dadurch, dass sich die Band zum Teil sehr verjüngt hat und präsentierten wie erwartet ihre grundsolide und spielfreudig vorgetragene Mixtur aus Soul, Funk, Jazz und Blues.

Auffällig war dieses Mal, dass die Museumsnacht leider weniger Besucher als in den Vorjahren fand. Knapp über hundert Besucher nahmen das Angebot war. Vermutlich ist die Veranstaltungsdichte im letzten Drittel des September doch so hoch, dass
viele vor die Entscheidung gestellt, welches Angebot sie wahrnehmen wollen, sich dieses Mal gegen uns entschieden haben, schade.
Fred Böhme
Autor: khh

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