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Do, 13:14 Uhr
14.10.2010

„Von Geistern und Dämonen“

Geister und Dämone stehen noch in diesem Monat im musikalischen Mittelpunkt des ersten Sinfoniekonzertes des Loh-Orchesters Sondershausen...


Machtgier treibt ihn zu immer neuen Morden, die Hexen prophezeien ihm sein eigenes böses Ende: So erzählt Shakespeare in seinem Drama „Macbeth“ die schaurige Geschichte um den britischen König Macbeth und seine Frau. Seit 1886 nahm sich der Komponist Richard Strauss dieses von dämonischen Kräften gelenkten tragischen Helden an und schuf ein aufwühlendes und spannungsreiches musikalisches Klanggemälde.

Diese Sinfonische Dichtung von Richard Strauss ist der Auftakt im 1. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen der neuen Spielzeit unter dem Motto „Von Geistern und Dämonen“. Es findet am 23. Oktober im Haus der Kunst Sondershausen und am 24. Oktober im Theater Nordhausen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank statt.

Spannend-schaurige Unterhaltung garantiert auch ein weiteres Stück des Abends, das „Hexenlied“ von Max von Schillings, einem berühmten Zeitgenossen von Richard Strauss. Es erzählt die Lebensgeschichte des Mönches Medardus, der in jungen Jahren der Verführung einer zur Hexe verurteilen Frau widerstanden hat und bis zu seinem eigenen Tod ihr Bild nicht vergessen konnte.

Das Besondere ist nicht nur die bildhafte und ungeheuer atmosphärisch wirksame Musik, sondern auch, dass hier zur Musik nicht gesungen, sondern gesprochen wird. Denn das „Hexenlied“ nach einer Ballade von Ernst von Wildenbruch ist ein Konzertmelodram, das Musik und gesprochene Dichtung vereint! Die Rezitation an diesem Abend übernimmt ein von Film und Fernsehen bekannter Schauspieler, Frank Sieckel. In der vergangenen Spielzeit hat er am Theater Nordhausen als Bunbury im gleichnamigen Musical von Gerd Natschinski das Publikum begeistert.

Ganz und gar nicht schaurig, sondern froh und überschwänglich geht es zu in Robert Schumanns 3. Sinfonie, der „Rheinischen“. Kurz vor deren Entstehung war Schumann von Dresden nach Düsseldorf und somit an den Rhein übergesiedelt, seiner Inspirationsquelle für immer wieder neue Geschichten über Ritter, Drachen oder Wasserfrauen.

In dieser Spielzeit werden auch die Konzerteinführungen fortgesetzt: Jeweils vor dem Konzert, das um 19.30 Uhr beginnt, werden um 18.45 Uhr Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann im Foyer in das Programm des Abends einführen.

Karten für das 1. Sinfoniekonzert am 23. Oktober im Haus der Kunst Sondershausen und am 24. Oktober im Theater Nordhausen gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH
Autor: nnz

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