Di, 07:01 Uhr
19.10.2010
Sieckel liest Melodram
Im Musical Mein Freund Bunbury begeisterte er als Bunbury in der vergangenen Spielzeit das Publikum im Theater Nordhausen, und im ersten Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen ist er nun als Sprecher zu erleben: der Nordhäuser Schauspieler Frank Sieckel, der auch durch zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen von sich reden machte.
Frank Sieckel (re) probt mit Markus L. Frank das Hexenlied
Im Hexenlied von Max von Schillings nach einer Ballade von Ernst von Wildenbruch spricht er die spannend-schaurigen Texte zur Musik des Loh-Orchesters.
Das Besondere ist nicht nur die bildhafte und ungeheuer atmosphärisch wirksame Musik, sondern auch, dass hier zur Musik nicht gesungen, sondern gesprochen wird. Denn das Hexenlied ist ein Konzertmelodram, das Musik und gesprochene Dichtung vereint.
Das Hexenlied erzählt die Geschichte des Mönches Medardus, der in jungen Jahren der Verführung durch eine als Hexe verurteilte Frau wiederstanden hat, ihr Bild jedoch bis zu seinem Tod nicht vergessen kann. Die Zuhörer werden einen Frank Sieckel kennenlernen, dessen Stimme gemeinsam mit der Musik die Dramatik der Geschichte auf den Höhepunkt bringt. Der Konzertsaal scheint sich in eine Bühne zu verwandeln, auf der die schaurigen Erinnerungen des Mönches Gestalt annehmen…
Für Frank Sieckel ist das Konzert am Wochenende eine Premiere. Er hat zwar schon viel rezitiert zu verschiedensten Anlässen, tritt auch mit einem eigenen Programm mit Jazzmusik auf, aber ein Melodram, in dem seine Stimme von einem ganzen Sinfonieorchester begleitet wird, spricht er zum ersten Mal.
Zum Motto des Sinfoniekonzerts – Von Geistern und Dämonen – passen auch die übrigen Stücke des Abends: Macbeth op. 23 von Richard Strauss und Robert Schumanns Rheinische stehen auf dem Programm des 1. Sinfoniekonzerts.
Karten für die Konzerte am 23. Oktober um 19.30 Uhr im Haus der Kunst in Sondershausen und am 24. Oktober um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen gibt es an der Theaterkasse, Tel 0 36 31/98 34 52, in der Sondershausen-Information, Tel. 0 36 32/ 78 81 11, und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH
Autor: nnzFrank Sieckel (re) probt mit Markus L. Frank das Hexenlied
Im Hexenlied von Max von Schillings nach einer Ballade von Ernst von Wildenbruch spricht er die spannend-schaurigen Texte zur Musik des Loh-Orchesters.
Das Besondere ist nicht nur die bildhafte und ungeheuer atmosphärisch wirksame Musik, sondern auch, dass hier zur Musik nicht gesungen, sondern gesprochen wird. Denn das Hexenlied ist ein Konzertmelodram, das Musik und gesprochene Dichtung vereint.
Das Hexenlied erzählt die Geschichte des Mönches Medardus, der in jungen Jahren der Verführung durch eine als Hexe verurteilte Frau wiederstanden hat, ihr Bild jedoch bis zu seinem Tod nicht vergessen kann. Die Zuhörer werden einen Frank Sieckel kennenlernen, dessen Stimme gemeinsam mit der Musik die Dramatik der Geschichte auf den Höhepunkt bringt. Der Konzertsaal scheint sich in eine Bühne zu verwandeln, auf der die schaurigen Erinnerungen des Mönches Gestalt annehmen…
Für Frank Sieckel ist das Konzert am Wochenende eine Premiere. Er hat zwar schon viel rezitiert zu verschiedensten Anlässen, tritt auch mit einem eigenen Programm mit Jazzmusik auf, aber ein Melodram, in dem seine Stimme von einem ganzen Sinfonieorchester begleitet wird, spricht er zum ersten Mal.
Zum Motto des Sinfoniekonzerts – Von Geistern und Dämonen – passen auch die übrigen Stücke des Abends: Macbeth op. 23 von Richard Strauss und Robert Schumanns Rheinische stehen auf dem Programm des 1. Sinfoniekonzerts.
Karten für die Konzerte am 23. Oktober um 19.30 Uhr im Haus der Kunst in Sondershausen und am 24. Oktober um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen gibt es an der Theaterkasse, Tel 0 36 31/98 34 52, in der Sondershausen-Information, Tel. 0 36 32/ 78 81 11, und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH

