Mi, 19:59 Uhr
20.10.2010
Sondershäuser Wirtschaftsform eröffnet
Die Stadt Sondershausen und der Sondershäuser Gewerbe- und Wirtschaftsverein luden heute schon zum 6. Mal zum Sondershäuser Wirtschaftsforum ein. Neben viele Vertretern aus Wirtschaft Kultur war auch die Thüringer Politik mit Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) stark vertreten...
Der Carl-Schröder-Saal von Sondershausen war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Veranstaltung gegen 18:30 Uhr begann. Das Thema "Wirtschaftspolitik für Nordthüringen - weiter wie bisher?" und die vorgesehenen drei Themenbeiträge versprachen einen interessanten Abend. Neben Landrat Peter Hengstermann (CDU), waren mit Johannes Selle (Bundestagsmitglied – CDU) und den Landtagsmitgliedern Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU) die Politiker der Region gut vertreten.
In seinen einleitenden Begrüßungsworten betonte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), dass es noch nicht gelungen sei, in den IHK-Umfragen den letzten Platz bei der Standortzufriedenheit zu verlassen. Die Kyffhäuserregion hat leider noch kein gutes Image bei den entsprechenden Umfragen. Kreyer verwies darauf, dass die Stadt Sondershausen 2009 ein Minus von 1,839 Millionen Euro eingefahren hat.
Monika Lambrecht (Vorsitzende des SGW e.V.) verwies darauf, dass der SGW die Organisation ist, welche die Wirtschaft vertritt und die Wirtschaft organisiert. Dabei verwies sie auf den steinigen Weg, den die Unternehmen aus der endenden DDR-Zeit überwinden mussten, ehe sie jetzt zu anerkannten gesellschaftlichen Kräften wurden. Die aktuelle Arbeitslosenzahl von 11,7 Prozent sei aber 10 Prozent zu viel, so Lambrecht. Sie verwies aber auch darauf, dass e neben erfolgreichen Firmen auch zahlreiche Kleinunternehmer gibt, die in wirtschaftlichen Problemen stacken.
Nordthüringen ist deutschlandweit eine der Regionen mit der höchsten Arbeitslosigkeit überhaupt. Auf der einen Seite gibt es einige sehr erfolgreiche Unternehmer in der Region, auf der anderen Seite gibt es leider auch Unternehmen die es gerade so schaffen, um zu überleben. Die durchgeführten Industrieansiedlungen waren trotz mancher Erfolge nicht ausreichend genug, um die schwere Strukturschwäche in der Region zu verbessern und insbesondere Arbeitsplätze zu schaffen. Daran konnte auch das "hochgelobte" Modellprojekt demografischer Wandel auch nicht einen Deut etwas ändern. Und ob die vorgesehen Industriegroßfläche Artern / Unstrut etwas bringen wird, muss sich erst noch zeigen.
Was kann getan werden, um den Nutzen für die Region und damit für sich selbst zu optimieren? Die heutigen Referenten Jaap van Engers, Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft, Dr. Cornelia Haase-Lerch, Abteilungsleiter Stadtortpolitik der Industrie- und Handelskammer Erfurt und Minister Matthias Machnig (SPD) Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, sprechen hierzu aus ihrer jeweils ganz persönlichen Erfahrung - als Politiker, als Vertreter der Wirtschaft, und als Unternehmer. Sie wollen Anregungen für alle Beteiligten geben und hoffentlich zu einer intensiven Diskussion beitragen
Machnig spricht über das Thema "Neue Akzente in der Wirtschaftspolitik von Nordthüringen, Grusser über den Bürokratieabbau in Nordthüringen, verbunden mit Empfehlungen zu einer wirtschaftsfreundlichen Kommunalverwaltung und van Engers über Salz, Investoren und Politik, die Interessenvertretung der Wirtschaft in Nordthüringen. Wie die Diskussion verlief, informiert kn in weiteren Beiträgen.
Autor: khhDer Carl-Schröder-Saal von Sondershausen war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Veranstaltung gegen 18:30 Uhr begann. Das Thema "Wirtschaftspolitik für Nordthüringen - weiter wie bisher?" und die vorgesehenen drei Themenbeiträge versprachen einen interessanten Abend. Neben Landrat Peter Hengstermann (CDU), waren mit Johannes Selle (Bundestagsmitglied – CDU) und den Landtagsmitgliedern Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU) die Politiker der Region gut vertreten.
In seinen einleitenden Begrüßungsworten betonte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), dass es noch nicht gelungen sei, in den IHK-Umfragen den letzten Platz bei der Standortzufriedenheit zu verlassen. Die Kyffhäuserregion hat leider noch kein gutes Image bei den entsprechenden Umfragen. Kreyer verwies darauf, dass die Stadt Sondershausen 2009 ein Minus von 1,839 Millionen Euro eingefahren hat.
Monika Lambrecht (Vorsitzende des SGW e.V.) verwies darauf, dass der SGW die Organisation ist, welche die Wirtschaft vertritt und die Wirtschaft organisiert. Dabei verwies sie auf den steinigen Weg, den die Unternehmen aus der endenden DDR-Zeit überwinden mussten, ehe sie jetzt zu anerkannten gesellschaftlichen Kräften wurden. Die aktuelle Arbeitslosenzahl von 11,7 Prozent sei aber 10 Prozent zu viel, so Lambrecht. Sie verwies aber auch darauf, dass e neben erfolgreichen Firmen auch zahlreiche Kleinunternehmer gibt, die in wirtschaftlichen Problemen stacken.
Nordthüringen ist deutschlandweit eine der Regionen mit der höchsten Arbeitslosigkeit überhaupt. Auf der einen Seite gibt es einige sehr erfolgreiche Unternehmer in der Region, auf der anderen Seite gibt es leider auch Unternehmen die es gerade so schaffen, um zu überleben. Die durchgeführten Industrieansiedlungen waren trotz mancher Erfolge nicht ausreichend genug, um die schwere Strukturschwäche in der Region zu verbessern und insbesondere Arbeitsplätze zu schaffen. Daran konnte auch das "hochgelobte" Modellprojekt demografischer Wandel auch nicht einen Deut etwas ändern. Und ob die vorgesehen Industriegroßfläche Artern / Unstrut etwas bringen wird, muss sich erst noch zeigen.
Was kann getan werden, um den Nutzen für die Region und damit für sich selbst zu optimieren? Die heutigen Referenten Jaap van Engers, Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft, Dr. Cornelia Haase-Lerch, Abteilungsleiter Stadtortpolitik der Industrie- und Handelskammer Erfurt und Minister Matthias Machnig (SPD) Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, sprechen hierzu aus ihrer jeweils ganz persönlichen Erfahrung - als Politiker, als Vertreter der Wirtschaft, und als Unternehmer. Sie wollen Anregungen für alle Beteiligten geben und hoffentlich zu einer intensiven Diskussion beitragen
Machnig spricht über das Thema "Neue Akzente in der Wirtschaftspolitik von Nordthüringen, Grusser über den Bürokratieabbau in Nordthüringen, verbunden mit Empfehlungen zu einer wirtschaftsfreundlichen Kommunalverwaltung und van Engers über Salz, Investoren und Politik, die Interessenvertretung der Wirtschaft in Nordthüringen. Wie die Diskussion verlief, informiert kn in weiteren Beiträgen.

