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Do, 10:40 Uhr
21.10.2010

Sondershäuser Wirtschaftsforum mit Profil (2)

Beim 6. Sondershäuser Wirtschaftsforum kam natürlich nicht nur Wirtschaftsminister Machnig zu Wort. Von der IHK kamen kritische Äußerungen zur Behördentätigkeit und die GSES wird ein neues Forschungsprojekt starten. Hier Informationen zu weiteren Beiträge...

Für den ursprünglich angekündigten Hauptgeschäftsführer der IHK Thüringen sprach Dr. Cornelia Haase-Lerch zu den Unternehmern. Sie kritisierte die Politik, wo nach Regelungen oft nicht klar genug gestaltet sind, und erst durch viele Nachregelungen gangbar werden


Aus Rede Dr. Haase-Lerch

Abschließend forderte Sie die Behörden auf, Ermessensspielräume besser nutzen, die ihrer Meinung nach ausreichend vorhanden seien.

Von der Eröffnung der Veranstaltung hatte kn bereits berichtet. Nach den einleitenden Begrüßungsworten von Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und Monika Lambrecht (Vorsitzende des SGW e.V.) ergriff Machnig das Wort. Er signalisierte, wie wichtig ihm solche Gespräche mit regionalen Unternehmern sind. Dazu, er sein Ministerium sieht, sagte er:

Keine wesentlich neuen Erkenntnisse brachte eine neue Zufriedenheitsstudie der IHK in der Region. Das Image der Region ist und bleibt seit der ersten Studie (2004) im hintersten Bereich des Kammerbezirks der IHK. Wirklich Lösungsvorschläge konnte sie in ihrem Bericht allerdings auch nicht vorbringen. Dazu sind die Probleme zu vielschichtig.

Wo es allerdings im Kyffhäuserkreis hapert, zeigte die Auswertung der Zufriedenheitsstudie. Bei den drei wichtigsten Standortfaktoren wurden genannt: Verkehrsanbindung, wirtschaftspolitisches Klima und Nähe zu Absatzmärkten. Bedenklich was bei der Umfrage heraus kam. Die drei Standortfaktoren mit der geringsten Zufriedenheit in der Studie waren: Kosten für Wasser / Abwasser, wirtschaftspolitisches Klima am Standort und Verkehrsanbindung. Da gibt es wohl für die Region doch noch etliches zu tun.

Im weiteren referierte Jaap van Engers, Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft (GSES), über die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, angefangen als ehemaliger Kaliproduzent bis hin zum jetzigen Profil als Recyclingfirma und neuerlicher Bergbaubetrieb, allerdings dieses Mal als Steinsalzproduzent.

Auch Jaap van Engers wies auf die Probleme beim Fachkräftemangel hin. Deshalb erinnerte er an die Erfolgsgeschichte, dass vor rund drei Jahren wieder die Ausbildung von Bergbautechnologen begann. Interessant aber sein Ausblick. Die GSES wird sich weiter auf dem Gebiet des Recyclings profilieren. Dazu wurde ein Forschungsprojekt auf den Weg gebracht das ca. einen Umfang von 7 Millionen Euro haben wird, und sich mit alternativen Wegen der Abfallentsorgung beschäftigen wird.

Während das genannte Forschungsprojekt keiner Unterstützung durch die Landesregierung bedarf, sei das aber bei der Aufnahme einer möglichen neuerlichen Kaliproduktion anders. Allerdings ließ er offen, wann so ein Schritt erfolgen könnte. Abschließend appellierte er allgemein an die Politik, den Abbau der Bürokratie voranzutreiben, auch wenn er sich bezüglich der regionalen Behörden über die Zusammenarbeit nicht bescheren kann.

Was die Diskussion bracht, finden Sie im abschließende Teil der Berichterstattung.
Sondershäuser Wirtschaftsforum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sondershäuser Wirtschaftsforum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sondershäuser Wirtschaftsforum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sondershäuser Wirtschaftsforum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sondershäuser Wirtschaftsforum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sondershäuser Wirtschaftsforum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sondershäuser Wirtschaftsforum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sondershäuser Wirtschaftsforum (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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