Do, 17:09 Uhr
21.10.2010
Die Frau am Kontrabass
Zum 1. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen am kommenden Wochenende in Sondershausen und in Nordhausen werden die Zuhörer rechts außen auf der Bühne bei den tiefen Streichern ein neues Gesicht entdecken: Martina Zimmermann. Mit Beginn dieser Spielzeit hat die Kontrabassistin ihr Festengagement beim Loh-Orchester begonnen.
Für die gebürtige Nürnbergerin ist es nach der Operngala, Eugen Onegin und Cinderella nun das 1. Sinfoniekonzert mit dem Loh-Orchester. Das Programm mit Richard Strauss’ Sinfonischer Dichtung Macbeth, Max von Schillings’ Melodram Das Hexenlied und Robert Schumanns Rheinischer Sinfonie begeistert sie. Es ist einfach ein tolles Programm, es gibt wahnsinnig viel zu entdecken. Am meisten freue sie sich auf die Schumann-Sinfonie, die sie früher schon öfter gespielt hat.
Martina Zimmermann kam von weither zum Loh-Orchester, denn unmittelbar zuvor war sie drei Jahre lang als Solokontrabassistin im Orquesta Filarmonica de Gran Canaria engagiert. In ihrer Jugend hat sie viele Instrumente ausprobiert, bis sie irgendwann sicher war: IHR Instrument ist der Kontrabass. Die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule in München bestand sie sofort. Dort wurde sie Mitglied im Kontrabassquartett Bassiona Amorosa. Von da ab hat es mich gepackt, erzählt die 34-jährige Musikerin, die zuvor hin und her gerissen war zwischen einem Musikstudium und einem Studium an einer Kunsthochschule.
Während des Studiums spielte sie in vielen internationalen Jugendorchestern mit Dirigenten wie Pierre Boulez oder Claudio Abbado. Nach ihrem Abschluss konnte sie weitere Orchestererfahrungen sammeln, spielte als Aushilfe im OPL Luxembourg, beim RSO Wien und der Deutschen Oper Berlin und war Praktikantin bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken. In Luxemburg entdeckte Martina Zimmermann auch die Konzertpädagogik für sich. Sie entwickelte in Saarbrücken eigene Workshopreihen, ging mit Kollegen in die Schulen, moderierte Konzerte und hat mit den Kindern sogar komponiert.
Bereits zum Probespiel ist Martina Zimmermann gerne nach Sondershausen gefahren, denn es war spannend für sie, in eine Gegend zu reisen, die sie zuvor überhaupt nicht kannte. Die war total neu für mich, und ich finde es sehr schön hier.
Autor: nnzFür die gebürtige Nürnbergerin ist es nach der Operngala, Eugen Onegin und Cinderella nun das 1. Sinfoniekonzert mit dem Loh-Orchester. Das Programm mit Richard Strauss’ Sinfonischer Dichtung Macbeth, Max von Schillings’ Melodram Das Hexenlied und Robert Schumanns Rheinischer Sinfonie begeistert sie. Es ist einfach ein tolles Programm, es gibt wahnsinnig viel zu entdecken. Am meisten freue sie sich auf die Schumann-Sinfonie, die sie früher schon öfter gespielt hat.
Martina Zimmermann kam von weither zum Loh-Orchester, denn unmittelbar zuvor war sie drei Jahre lang als Solokontrabassistin im Orquesta Filarmonica de Gran Canaria engagiert. In ihrer Jugend hat sie viele Instrumente ausprobiert, bis sie irgendwann sicher war: IHR Instrument ist der Kontrabass. Die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule in München bestand sie sofort. Dort wurde sie Mitglied im Kontrabassquartett Bassiona Amorosa. Von da ab hat es mich gepackt, erzählt die 34-jährige Musikerin, die zuvor hin und her gerissen war zwischen einem Musikstudium und einem Studium an einer Kunsthochschule.
Während des Studiums spielte sie in vielen internationalen Jugendorchestern mit Dirigenten wie Pierre Boulez oder Claudio Abbado. Nach ihrem Abschluss konnte sie weitere Orchestererfahrungen sammeln, spielte als Aushilfe im OPL Luxembourg, beim RSO Wien und der Deutschen Oper Berlin und war Praktikantin bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken. In Luxemburg entdeckte Martina Zimmermann auch die Konzertpädagogik für sich. Sie entwickelte in Saarbrücken eigene Workshopreihen, ging mit Kollegen in die Schulen, moderierte Konzerte und hat mit den Kindern sogar komponiert.
Bereits zum Probespiel ist Martina Zimmermann gerne nach Sondershausen gefahren, denn es war spannend für sie, in eine Gegend zu reisen, die sie zuvor überhaupt nicht kannte. Die war total neu für mich, und ich finde es sehr schön hier.

