Fr, 17:59 Uhr
22.10.2010
Klassiker aus Ost und West
Trabant und Wartburg stehen in trauter Einigkeit neben Alfa Romeo und BMW, Sportwagen neben Oldtimern. Ein Treffpunkt für alle Autoverliebten soll das Petrol Classic werden. Am 6. November ist Eröffnung und die nnz hat schon einmal näheres in Erfahrung gebracht...
Vor einigen Jahren war das Gelände in der Rothenburgstraße noch geprägt von einem leerstehenden Autohaus. Toyota hatte sich hier verspekuliert. Für Oliver Wönnmann war es ein Glücksfall. Die Gewerbebrache war relativ günstig zu haben und so konnte der Autoliebhaber daran gehen seiner Passion ein Haus zu bauen.
Winterquartier und Jahresgarage für Wagen, die man nicht einfach in einer Wellblechgarage unterbringt soll das Petrol Classic werden, aber auch Treffpunkt für Freunde und Liebhaber besonderer Vehikel und Eventlocation. Für Art, Form und Alter der Wagen, die in dem gut klimatisierten Autohotel untergebracht werden können, gibt es eigentlich keine Restriktionen. Selbst für größere Fahrzeuge ist Platz. Zwei alte Feuerwehrautos, eines aus dem Osten und eines aus dem Westen, haben bereits einen Platz im Petrol Classic gefunden.
Autonarr Oliver Wönnmann mit seinem Motorrad (Foto: Angelo Glashagel)
Die beiden Oldtimer sind die bisherigen Prunkstücke der Sammlung. Aber auch "Youngtimer", also Fahrzeuge die nicht älter als 30 Jahre sind, Exoten, lieb gewonnene Klassiker und Kultautos sollen einmal die Präsentationshalle bereichern. Dem offenen Konzept ist dabei eine gewisse Fluktation im Autobestand zu eigen. Oliver Wönnmann hofft darauf, dass vor allem Privatleute ihre Prunkstücke unter seine Obhut stellen werden. Ob nun nur für den Winter, oder gleich das ganze Jahr, bleibt dem Eigentümer überlassen. Die Monatsmiete soll nicht sehr viel höher ausfallen als bei einer normalen Garage.
Bisher stehen rund zehn Wagen im Petrol Classics. Nach der Eröffnung am Abend des 6. November werden noch einige hinzukommen. Als eine Art zweites Standbein baut Wönnmann darauf, dass die Räumlichkeiten auch als Eventlocation genutzt werden können. Firmenzusammenkünfte, Abschlussfeiern, oder auch der 18. Geburtstag (samt dazugehörigem erstem Auto natürlich) könnten im Loungebereich des Petrol Classic begangen werden, so Wönnmann.
Retro Zapfsäule (Foto: Angelo Glashagel)
Noch ist die Garage der gehobenen Art ein reines Ein-Mann-Unternehmen. Aber der Autoliebhaber denkt darüber nach, im Frühjahr selber einen Autoclub zu gründen. Als er noch in Hessen wohnte, wurde Oliver Wönnemann Mitglied des Allgemeinen Schnauferl-Clubs. Wem das nichts sagt: der Schnauferl-Club wurde im Jahr 1900 gegründet und zählte zahlreiche Automobilpioniere wie etwa Carl Benz, August Horch, Adam Opel, Ettore Bugatti, Henry Ford und Ferdinand Porsche zu seinen Mitgliedern.
Der Schnauferl-Club, aber auch andere, lokale Automobilvereine und Oldtimerfreunde will Wönnmann nach Nordhausen holen. Dabei soll das Petrol Classic aber kein elitärer Club werden, sondern ein Magnet für Menschen, die ihre Autos lieben und gerne ihresgleichen Treffen. Und auch für neue Ideen ist Wönnmann offen. So stehen zum Beispiel auch einige Motorräder in seinen Räumlichkeiten. Warum also nicht etwa auch einige altgediente und gepflegte Simson oder Schwalben hier unterbringen?
Angelo Glashagel
Autor: aglVor einigen Jahren war das Gelände in der Rothenburgstraße noch geprägt von einem leerstehenden Autohaus. Toyota hatte sich hier verspekuliert. Für Oliver Wönnmann war es ein Glücksfall. Die Gewerbebrache war relativ günstig zu haben und so konnte der Autoliebhaber daran gehen seiner Passion ein Haus zu bauen.
Winterquartier und Jahresgarage für Wagen, die man nicht einfach in einer Wellblechgarage unterbringt soll das Petrol Classic werden, aber auch Treffpunkt für Freunde und Liebhaber besonderer Vehikel und Eventlocation. Für Art, Form und Alter der Wagen, die in dem gut klimatisierten Autohotel untergebracht werden können, gibt es eigentlich keine Restriktionen. Selbst für größere Fahrzeuge ist Platz. Zwei alte Feuerwehrautos, eines aus dem Osten und eines aus dem Westen, haben bereits einen Platz im Petrol Classic gefunden.
Autonarr Oliver Wönnmann mit seinem Motorrad (Foto: Angelo Glashagel)
Die beiden Oldtimer sind die bisherigen Prunkstücke der Sammlung. Aber auch "Youngtimer", also Fahrzeuge die nicht älter als 30 Jahre sind, Exoten, lieb gewonnene Klassiker und Kultautos sollen einmal die Präsentationshalle bereichern. Dem offenen Konzept ist dabei eine gewisse Fluktation im Autobestand zu eigen. Oliver Wönnmann hofft darauf, dass vor allem Privatleute ihre Prunkstücke unter seine Obhut stellen werden. Ob nun nur für den Winter, oder gleich das ganze Jahr, bleibt dem Eigentümer überlassen. Die Monatsmiete soll nicht sehr viel höher ausfallen als bei einer normalen Garage. Bisher stehen rund zehn Wagen im Petrol Classics. Nach der Eröffnung am Abend des 6. November werden noch einige hinzukommen. Als eine Art zweites Standbein baut Wönnmann darauf, dass die Räumlichkeiten auch als Eventlocation genutzt werden können. Firmenzusammenkünfte, Abschlussfeiern, oder auch der 18. Geburtstag (samt dazugehörigem erstem Auto natürlich) könnten im Loungebereich des Petrol Classic begangen werden, so Wönnmann.
Retro Zapfsäule (Foto: Angelo Glashagel)
Noch ist die Garage der gehobenen Art ein reines Ein-Mann-Unternehmen. Aber der Autoliebhaber denkt darüber nach, im Frühjahr selber einen Autoclub zu gründen. Als er noch in Hessen wohnte, wurde Oliver Wönnemann Mitglied des Allgemeinen Schnauferl-Clubs. Wem das nichts sagt: der Schnauferl-Club wurde im Jahr 1900 gegründet und zählte zahlreiche Automobilpioniere wie etwa Carl Benz, August Horch, Adam Opel, Ettore Bugatti, Henry Ford und Ferdinand Porsche zu seinen Mitgliedern. Der Schnauferl-Club, aber auch andere, lokale Automobilvereine und Oldtimerfreunde will Wönnmann nach Nordhausen holen. Dabei soll das Petrol Classic aber kein elitärer Club werden, sondern ein Magnet für Menschen, die ihre Autos lieben und gerne ihresgleichen Treffen. Und auch für neue Ideen ist Wönnmann offen. So stehen zum Beispiel auch einige Motorräder in seinen Räumlichkeiten. Warum also nicht etwa auch einige altgediente und gepflegte Simson oder Schwalben hier unterbringen?
Angelo Glashagel
