So, 09:30 Uhr
31.10.2010
Das war heftig
Smog on the water ?, aber an der Wipper allein lag es nicht, dass gestern in Sondershausen im wahrsten Sinne des Wortes dicke Luft herrschte...
Man konnte eigentlich in Sondershausen am Nachmittag hinblicken wo man wollte, es herrschte immer dicke Luft und zusätzlich roch es sehr verdächtig.
Der Blick von der Hospitalstraße in Richtung Frauenberg verrät es, die Luft ist zum Schneiden. Wer jetzt denkt, das liegt nur an den Kleingärtnern, er irrt. Am Ende des Oktobers und meist im November und Dezember stellen sich oft Wetterlagen ein, die den Smog begünstigen. Es ist viel Feuchtigkeit in der Luft, die Sonne kommt nicht richtig durch und schon bildet sich eine leichte Dunstschicht.
Das ist auch am heutigen Sonntag zu beobachten, auch wenn sich die Kleingärtner an das Brennverbot halten, siehe Bild oben.
Wenn aber schon so feuchte diesige Luft herrscht, ist es natürlich Gift, wenn jetzt nun Obstbaumschnitt verbrannt wird. Die Rußpartikelchen lagern sich an die in der Luft befindlichen feinverteilten Wassertröpfchen an. Der Rauch kommt schwer nach oben weg und kann sich kaum verteilen. Über fast allen Teilen der Kernstadt war deshalb der Qualmgeruch zu bemerken. Besonders entlang der Wipper war es wegen der besonders feuchten Luft ganz schlimm. Dadurch, dass praktisch kein Windhauch vorhanden war, blieb der Qualm praktisch auf der Stelle stehen.
Kein Blatt bewegt sich
Im Video schön zu sehen, es bewegt sich am Baum nicht ein Blatt so richtig. Bedingt durch die Tallage von Sondershausen kann natürlich die Dunstglocke auch nicht groß anziehen.
Und welche Lehre sollte man daraus ziehen? Nun, man kann sicher keinen Lüfter ins Tal stellen, der den Smog wegbläst. Aber bei den Bedingungen für die Brenntage sollte stehen: Bei Windstille ist das Verbrennen nicht erlaubt! So schützt man die Stadt besser vor solchen Smog-Wetterlagen. Schützt, aber verhindert nicht! Dieser Zusatz ist ganz wichtig, weil auch die Schadstoffe der Autos und die Heizungen der Häuser ihren Teil dazu beitrugen, dass es zu dieser Smoglage kam!
Autor: khhMan konnte eigentlich in Sondershausen am Nachmittag hinblicken wo man wollte, es herrschte immer dicke Luft und zusätzlich roch es sehr verdächtig.
Der Blick von der Hospitalstraße in Richtung Frauenberg verrät es, die Luft ist zum Schneiden. Wer jetzt denkt, das liegt nur an den Kleingärtnern, er irrt. Am Ende des Oktobers und meist im November und Dezember stellen sich oft Wetterlagen ein, die den Smog begünstigen. Es ist viel Feuchtigkeit in der Luft, die Sonne kommt nicht richtig durch und schon bildet sich eine leichte Dunstschicht.
Das ist auch am heutigen Sonntag zu beobachten, auch wenn sich die Kleingärtner an das Brennverbot halten, siehe Bild oben.
Wenn aber schon so feuchte diesige Luft herrscht, ist es natürlich Gift, wenn jetzt nun Obstbaumschnitt verbrannt wird. Die Rußpartikelchen lagern sich an die in der Luft befindlichen feinverteilten Wassertröpfchen an. Der Rauch kommt schwer nach oben weg und kann sich kaum verteilen. Über fast allen Teilen der Kernstadt war deshalb der Qualmgeruch zu bemerken. Besonders entlang der Wipper war es wegen der besonders feuchten Luft ganz schlimm. Dadurch, dass praktisch kein Windhauch vorhanden war, blieb der Qualm praktisch auf der Stelle stehen.
Kein Blatt bewegt sich
Im Video schön zu sehen, es bewegt sich am Baum nicht ein Blatt so richtig. Bedingt durch die Tallage von Sondershausen kann natürlich die Dunstglocke auch nicht groß anziehen.
Und welche Lehre sollte man daraus ziehen? Nun, man kann sicher keinen Lüfter ins Tal stellen, der den Smog wegbläst. Aber bei den Bedingungen für die Brenntage sollte stehen: Bei Windstille ist das Verbrennen nicht erlaubt! So schützt man die Stadt besser vor solchen Smog-Wetterlagen. Schützt, aber verhindert nicht! Dieser Zusatz ist ganz wichtig, weil auch die Schadstoffe der Autos und die Heizungen der Häuser ihren Teil dazu beitrugen, dass es zu dieser Smoglage kam!






