Mo, 14:25 Uhr
01.11.2010
Der gute Tod”
Das Landestheater Rudolstadt bringt Deutsche Erstaufführung nach Nordhausen. Dabei steht die Beamtwortung der Frage: "Darf ein Mensch entscheiden, wann er gehen will?" im Mittelpunkt des Geschehens auf der Bühne...
Wannie de Wijns Stück Der gute Tod behandelt ein heikles Thema: die aktive Sterbehilfe, die in Deutschland verboten, in den Niederlanden, wo das Stück spielt, unter bestimmten Bedingungen legal ist.
Bernhard Keller hat Lungenkrebs im letzten Stadium. Sein Entschluss steht fest, er will seine Schmerzen überwinden und einen Abschied für immer. Den Abschied möchte er nicht in der Einsamkeit und Anonymität einer Klinik begehen, sondern daheim, im Kreise seiner Familie. Sein Freund und Arzt soll ihm die erlösende Spritze verabreichen. Am Vorabend des Tages X treffen in Bernhards Haus seine Geliebte, die jüngeren Brüder und seine Tochter ein.
Die Entscheidung des Kranken führt zu harten Auseinandersetzungen innerhalb der Familie. Nur in einem ist man sich einig: Bernhards letzter Abend soll ein Fest für das Leben, keine Totenfeier werden. Mit Musik und Alkohol versuchen die Anwesenden, das unerbittliche Ticken der Uhr zu übertönen. Aber der nächste Morgen rückt näher ...
Der niederländische Autor, Regisseur und Schauspieler Wannie de Wijn hat zum heiklen Thema der Sterbehilfe ein berührendes Theaterstück voller melancholischer Schönheit und tiefem menschlichen Humor geschaffen, das keine Sekunde sentimental wird oder in die Banalität abgleitet.
Der gute Tod ist mehr als ein Plädoyer für das Recht auf aktive Sterbehilfe. In erster Linie ist es ein Aufruf dazu, selbst in den schwierigsten und unerträglichsten Situationen nicht die Lebensfreude, die Liebe und das Lachen zu verlieren.
Das Theater Nordhausen bietet drei Vorstellungen von Der gute Tod an. Die erste Vorstellung ist am kommenden Freitag, 5. November, um 19.30 Uhr, die anderen beiden sind am 13. und 26. November ebenfalls um 19.30 Uhr. Nach allen Vorstellungen hat das Publikum die Möglichkeit, an einem Zuschauergespräch im Foyer des Theater teilzunehmen.
Zum Gespräch nach der ersten Vorstellung werden neben dem Regisseur Jens Schmidl und dem Dramaturg Thorsten Bihegue auch der Hauptdarsteller des Bernhard Keller anwesend sein. Außerdem haben sich Gabriele Lipski, evangelische Seelsorgerin im Südharzkrankenhaus Nordhausen und Vorsitzende des Nordhäuser Hospizvereins, der evangelische Pfarrer Wolf-Johannes von Biela und der Palliativmediziner Dr. med. Jens Büntzel als Gesprächspartner zu jeweils einem Zuschauergespräch bereit erklärt. Moderiert wird das Zuschauergespräch von der Chefdramaturgin der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Anja Eisner. Intendant Lars Tietje wird Zuschauer und Gäste begrüßen.
Karten für die Vorstellung Der gute Tod gibt es an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52 sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
05.11.2010, 19:30 Uhr, Theater Nordhausen
13.11.2010, 19:30 Uhr, Theater Nordhausen
26.11.2010, 19:30 Uhr, Theater Nordhausen
Autor: nnzWannie de Wijns Stück Der gute Tod behandelt ein heikles Thema: die aktive Sterbehilfe, die in Deutschland verboten, in den Niederlanden, wo das Stück spielt, unter bestimmten Bedingungen legal ist.
Bernhard Keller hat Lungenkrebs im letzten Stadium. Sein Entschluss steht fest, er will seine Schmerzen überwinden und einen Abschied für immer. Den Abschied möchte er nicht in der Einsamkeit und Anonymität einer Klinik begehen, sondern daheim, im Kreise seiner Familie. Sein Freund und Arzt soll ihm die erlösende Spritze verabreichen. Am Vorabend des Tages X treffen in Bernhards Haus seine Geliebte, die jüngeren Brüder und seine Tochter ein.
Die Entscheidung des Kranken führt zu harten Auseinandersetzungen innerhalb der Familie. Nur in einem ist man sich einig: Bernhards letzter Abend soll ein Fest für das Leben, keine Totenfeier werden. Mit Musik und Alkohol versuchen die Anwesenden, das unerbittliche Ticken der Uhr zu übertönen. Aber der nächste Morgen rückt näher ...
Der niederländische Autor, Regisseur und Schauspieler Wannie de Wijn hat zum heiklen Thema der Sterbehilfe ein berührendes Theaterstück voller melancholischer Schönheit und tiefem menschlichen Humor geschaffen, das keine Sekunde sentimental wird oder in die Banalität abgleitet.
Der gute Tod ist mehr als ein Plädoyer für das Recht auf aktive Sterbehilfe. In erster Linie ist es ein Aufruf dazu, selbst in den schwierigsten und unerträglichsten Situationen nicht die Lebensfreude, die Liebe und das Lachen zu verlieren.
Das Theater Nordhausen bietet drei Vorstellungen von Der gute Tod an. Die erste Vorstellung ist am kommenden Freitag, 5. November, um 19.30 Uhr, die anderen beiden sind am 13. und 26. November ebenfalls um 19.30 Uhr. Nach allen Vorstellungen hat das Publikum die Möglichkeit, an einem Zuschauergespräch im Foyer des Theater teilzunehmen.
Zum Gespräch nach der ersten Vorstellung werden neben dem Regisseur Jens Schmidl und dem Dramaturg Thorsten Bihegue auch der Hauptdarsteller des Bernhard Keller anwesend sein. Außerdem haben sich Gabriele Lipski, evangelische Seelsorgerin im Südharzkrankenhaus Nordhausen und Vorsitzende des Nordhäuser Hospizvereins, der evangelische Pfarrer Wolf-Johannes von Biela und der Palliativmediziner Dr. med. Jens Büntzel als Gesprächspartner zu jeweils einem Zuschauergespräch bereit erklärt. Moderiert wird das Zuschauergespräch von der Chefdramaturgin der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Anja Eisner. Intendant Lars Tietje wird Zuschauer und Gäste begrüßen.
Karten für die Vorstellung Der gute Tod gibt es an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52 sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
05.11.2010, 19:30 Uhr, Theater Nordhausen
13.11.2010, 19:30 Uhr, Theater Nordhausen
26.11.2010, 19:30 Uhr, Theater Nordhausen