Di, 16:58 Uhr
02.11.2010
Probleme mit Tourismus
Bei der traditionelle Kreisbereisung des Landrates Kyffhäuserkreis kamen auch einige touristische Probleme zur Sprache, als man gestern in der Gemeinde Rottleben war...
Zur erst gab es jedoch eine Information des Bürgermeisters der Gemeinde Rottleben, Mario Merten. Er hatte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) gebeten, als Schirmherrin für den Geopark Kyffhäuser zu gewinnen. Hintergrund ist, dass ja der Geopark ein bekanntes Wandergebiet ist, und Lieberknecht ja Vorsitzende des Wanderverbandes Thüringens ist. Eine Entscheidung steht allerdings noch aus.
Dann wurden in der Diskussionsrunde, die nach dem Ortsrundgang des Landrates stattfand, die Probleme auf den Tisch gelegt. Vieles drehte sich dabei um das Marketing der Barbarossahöhle. Hauptkritikpunkt dabei, entlang der A 38 gibt es keine Werbung für die Barbarossahöhle, wohl aber für die noch wesentlich weiter wegliegende Sehenswürdigkeit im Memleben. Das sei nicht zu akzeptieren, so die Bürger, womit sie allerdings völlig recht haben. Hier muss der Landrat Peter Hengstermann (CDU) aktiv werden und Veränderungen auf den Weg bringen.
Auch aktiv werden sollte er endlich bei der Gestaltung des Radweges von der Barbarossahöhle zur Stadt Bad Frankenhausen, so die Bürger von Rottleben. Der Radweg entlang der kleinen Wipper ist keine Werbung für die Region. Den schlechten Wegezustand hatte auch kn schon öfter kritisiert. Es gibt aber auch noch einen anderen Aspekt. Gerade die Bürger von Rottleben würden ja gern auch mit dem Fahrrad bis nach Frankenhausen fahren. Bei trockenem Wetter mag es über die Holperstrecke noch gehen, aber nicht nach dem es geregnet hat. Die Fahrstraße ist besonders für Kinder einfach zu gefährlich! Hier sollte endlich das Straßenbauamt aktiv werden, denn der Radweg soll ja auch der straßenbegleitende Radweg sein.
Unzufrieden äußerte man sich in Rottleben auch über die Arbeit des Kyffhäuser Tourismusverbandes. Von dort käme nicht genügend Unterstützung für die Region, so der Vorwurf. Bei der Darstellung Kyffhäuserkreis von A – Z fehle u.a. auch der Punkt Motocross. Schließlich habe man hier eine Rennstrecke und sogar einen deutschen Meister.
Allerdings sollte man sich dabei in Rottleben selbst man an die eigene Nase fassen. Auf der Homepage der Barbarossahöhle verweist man ja bei den Sehenswürdigkeiten nicht mal selbst auf die im Ort liegende Motorrossstrecke. Es ist schon ein Unding, wenn nicht mal das Schlossmuseum Sondershausen als Sehenswürdigkeit aufgeführt wird. Auch von einer Zusammenarbeit mit bekannten Internetwanderseiten will man auch nichts wissen. Gerade der Tourismus aber lebt davon, dass man untereinander Netzwerke bildet, und sich besser untereinander verbindet. Man muss nicht nur fordern, sondern auch selbst etwas dafür tun.
Autor: khhZur erst gab es jedoch eine Information des Bürgermeisters der Gemeinde Rottleben, Mario Merten. Er hatte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) gebeten, als Schirmherrin für den Geopark Kyffhäuser zu gewinnen. Hintergrund ist, dass ja der Geopark ein bekanntes Wandergebiet ist, und Lieberknecht ja Vorsitzende des Wanderverbandes Thüringens ist. Eine Entscheidung steht allerdings noch aus.
Dann wurden in der Diskussionsrunde, die nach dem Ortsrundgang des Landrates stattfand, die Probleme auf den Tisch gelegt. Vieles drehte sich dabei um das Marketing der Barbarossahöhle. Hauptkritikpunkt dabei, entlang der A 38 gibt es keine Werbung für die Barbarossahöhle, wohl aber für die noch wesentlich weiter wegliegende Sehenswürdigkeit im Memleben. Das sei nicht zu akzeptieren, so die Bürger, womit sie allerdings völlig recht haben. Hier muss der Landrat Peter Hengstermann (CDU) aktiv werden und Veränderungen auf den Weg bringen.
Auch aktiv werden sollte er endlich bei der Gestaltung des Radweges von der Barbarossahöhle zur Stadt Bad Frankenhausen, so die Bürger von Rottleben. Der Radweg entlang der kleinen Wipper ist keine Werbung für die Region. Den schlechten Wegezustand hatte auch kn schon öfter kritisiert. Es gibt aber auch noch einen anderen Aspekt. Gerade die Bürger von Rottleben würden ja gern auch mit dem Fahrrad bis nach Frankenhausen fahren. Bei trockenem Wetter mag es über die Holperstrecke noch gehen, aber nicht nach dem es geregnet hat. Die Fahrstraße ist besonders für Kinder einfach zu gefährlich! Hier sollte endlich das Straßenbauamt aktiv werden, denn der Radweg soll ja auch der straßenbegleitende Radweg sein.
Unzufrieden äußerte man sich in Rottleben auch über die Arbeit des Kyffhäuser Tourismusverbandes. Von dort käme nicht genügend Unterstützung für die Region, so der Vorwurf. Bei der Darstellung Kyffhäuserkreis von A – Z fehle u.a. auch der Punkt Motocross. Schließlich habe man hier eine Rennstrecke und sogar einen deutschen Meister.
Allerdings sollte man sich dabei in Rottleben selbst man an die eigene Nase fassen. Auf der Homepage der Barbarossahöhle verweist man ja bei den Sehenswürdigkeiten nicht mal selbst auf die im Ort liegende Motorrossstrecke. Es ist schon ein Unding, wenn nicht mal das Schlossmuseum Sondershausen als Sehenswürdigkeit aufgeführt wird. Auch von einer Zusammenarbeit mit bekannten Internetwanderseiten will man auch nichts wissen. Gerade der Tourismus aber lebt davon, dass man untereinander Netzwerke bildet, und sich besser untereinander verbindet. Man muss nicht nur fordern, sondern auch selbst etwas dafür tun.