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Mi, 10:26 Uhr
03.11.2010

Zensus 2011: Erste Befragungen

Da im nächsten Jahr eine große Volkszählung ansteht, wird sich Gebäude- und Wohnungseigentümern schon in diesen Wochen ankündigen. Das Thüringer Landesamt für Statistik hat bereits mit den Vorbereitungen begonnen und schreibt ab November etwa 300 000 Gebäude- und Wohnungseigentümer bzw. -verwalter im Freistaat an...


Im Rahmen dieser Vorbefragung sollen Anschriften und Besitzverhältnisse von Immobilien geklärt werden. Das Anschreiben enthält den Rückmeldebogen zur 'Vorbereitung der Gebäude- und Wohnungszählung 2011', auf dem Anschriften und andere Angaben korrigiert werden können. Die Beantwortung, die auch online möglich ist, dauert pro Gebäude nicht einmal 5 Minuten und sollte innerhalb von 14 Tagen erfolgen. Diese Vorarbeit erleichtert den Statistikern die Organisation der Gebäude- und Wohnungszählung, die für den Stichtag 9. Mai 2011 angesetzt ist.

Entsprechend einer Verordnung der Europäischen Union sind alle Mitgliedsstaaten angehalten, im zukünftig 10-jährigen Turnus, Volkszählungen durchzuführen. Deutschland bildet im europäischen Vergleich eines der Schlusslichter, sodass der Zensus 2011 nicht nur eine umzusetzende Pflicht, sondern auch zwingend erforderlich ist.

Die vorhandenen Daten basieren auf den Volkszählungen 1987 in der BRD und 1981 in der DDR sowie der Gebäude- und Wohnungszählung 1995 in den neuen Bundesländern. Als Entscheidungs- und Planungsgrundlage werden sie durch den Zensus 2011 erheblich verbessert.

Bei der Aufbereitung der Daten, die für den Zensus 2011 erhoben werden, ist der Datenschutz gewährleistet. Alle Informationen von und über Menschen unterliegen abgeschottet, im gesicherten Bereich der amtlichen Statistik, strengsten Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen.
Autor: nnz/kn

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Kommentare
omni
03.11.2010, 13:05 Uhr
Kritiklos
Ich finde es doch etwas befremdlich, dass der Zensus hier vollkommen kritiklos dargestellt wird. Es gibt eine Bewegung, die der Volkszählung kritisch und mit starken Argumenten entgegensteht. Es wurde auch eine, hauptsächlich aus formalen Gründen, gescheiterte Verfassungsklage eingereicht. Insbesondere im Bereich des Datenschutzes gibt es Kritikpunkte.

Zu einer umfassenden Darstellung gehört meiner Meinung nach auch die Präsentation solcher Gegenargumente. Nur so können sich Leser ein eigenes Bild machen und erhalten die Chance sich selber weiter gehend zu informieren.
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