Fr, 07:02 Uhr
05.11.2010
Kn –Kommentar: Beim Wandel helfen
Den Kommunen soll beim demografischen Wandel geholfen werden. Serviceagentur Demografischer Wandel soll Kooperationen fördern, so die Vision der Landesregierung...
Eine Serviceagentur Demografischer Wandel soll die Kommunen ab nächstem Jahr beraten, kündigte gestern (Donnerstag, 04. November) die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Dr. Marion Eich-Born, bei der Jahrestagung der Verbundnetz für kommunale Energie (VfkE) in Erfurt an. Die Serviceagentur solle als Dienstleister für kommunale Entscheidungsträger und als kompetenter Partner für die Wirtschaft, Vereine und Verbände agieren, erklärte Eich-Born.
Die Agentur soll für den demografischen Wandel sensibilisieren, Handlungs-erfordernisse aufzeigen und die Chancen des demografischen Wandels verdeutlichen. Zwischen den verantwortlichen Akteuren wird sie Netzwerke knüpfen. Der Erfahrungsaustausch über Modellprojekte, die erfolgreich durchgeführt wurden, wird zu einem Katalog innovativer Lösungen führen, der allen Beteiligten zur Verfügung steht, sagte die Staatssekretärin.
Die 12. Bevölkerungsvorausberechnung prognostiziert sehr unterschiedliche Entwicklungen für die einzelnen Thüringer Regionen und Kommunen. Während größere Städte und Universitätsstandorte, wie Jena, Weimar und Erfurt, sogar noch wachsen könnten, trifft der Bevölkerungsrückgang kleinere Gemeinden unter 5.000 Einwohner besonders hart. Erstaunlich gut könnten sich hingegen einige kleine Mittelstädte mit weniger als 10.000 Einwohnern entwickeln.
Wir müssen daher das dichte Netz an Klein- und Mittelstädten unterstützen und die zentralen Orte im ländlichen Raum stärken, erklärte Eich-Born. In einem bundesweit einmaligen Ansatz unterstützt die Landesregierung daher seit drei Jahren Kommunen mit weniger als 10.000 Einwohnern durch die Förderinitiative Ländlicher Entwicklung mit Mitteln aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds. Seit 2010 wird diese Initiative durch ein neues Bund-Länder-Programm Kleinere Städte und Gemeinden ergänzt. Dadurch stehen in der Förderperiode bis 2013 über 40 Millionen Euro zur Entwicklung kleinerer Orte zu Infrastrukturankern im ländlichen Raum zur Verfügung, sagte Eich-Born.
Soweit die Pressemeldung der Landesregierung. Bleibt abzuwarten, ob und wie das ganze wirken soll. Mit dem demografischen Wandel hat der Kyffhäuserkreis so seine Erfahrungen gesammelt, sind doch über das Bundesprojekt mal einen Million Euro geflossen und richtig konnte man nicht feststellen, dass es beim demografischen Wandel im Kyffhäuserkreis schon spürbare Veränderungen gegeben hätte. Aber wie sagt man so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Autor: khhEine Serviceagentur Demografischer Wandel soll die Kommunen ab nächstem Jahr beraten, kündigte gestern (Donnerstag, 04. November) die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Dr. Marion Eich-Born, bei der Jahrestagung der Verbundnetz für kommunale Energie (VfkE) in Erfurt an. Die Serviceagentur solle als Dienstleister für kommunale Entscheidungsträger und als kompetenter Partner für die Wirtschaft, Vereine und Verbände agieren, erklärte Eich-Born.
Die Agentur soll für den demografischen Wandel sensibilisieren, Handlungs-erfordernisse aufzeigen und die Chancen des demografischen Wandels verdeutlichen. Zwischen den verantwortlichen Akteuren wird sie Netzwerke knüpfen. Der Erfahrungsaustausch über Modellprojekte, die erfolgreich durchgeführt wurden, wird zu einem Katalog innovativer Lösungen führen, der allen Beteiligten zur Verfügung steht, sagte die Staatssekretärin.
Die 12. Bevölkerungsvorausberechnung prognostiziert sehr unterschiedliche Entwicklungen für die einzelnen Thüringer Regionen und Kommunen. Während größere Städte und Universitätsstandorte, wie Jena, Weimar und Erfurt, sogar noch wachsen könnten, trifft der Bevölkerungsrückgang kleinere Gemeinden unter 5.000 Einwohner besonders hart. Erstaunlich gut könnten sich hingegen einige kleine Mittelstädte mit weniger als 10.000 Einwohnern entwickeln.
Wir müssen daher das dichte Netz an Klein- und Mittelstädten unterstützen und die zentralen Orte im ländlichen Raum stärken, erklärte Eich-Born. In einem bundesweit einmaligen Ansatz unterstützt die Landesregierung daher seit drei Jahren Kommunen mit weniger als 10.000 Einwohnern durch die Förderinitiative Ländlicher Entwicklung mit Mitteln aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds. Seit 2010 wird diese Initiative durch ein neues Bund-Länder-Programm Kleinere Städte und Gemeinden ergänzt. Dadurch stehen in der Förderperiode bis 2013 über 40 Millionen Euro zur Entwicklung kleinerer Orte zu Infrastrukturankern im ländlichen Raum zur Verfügung, sagte Eich-Born.
Soweit die Pressemeldung der Landesregierung. Bleibt abzuwarten, ob und wie das ganze wirken soll. Mit dem demografischen Wandel hat der Kyffhäuserkreis so seine Erfahrungen gesammelt, sind doch über das Bundesprojekt mal einen Million Euro geflossen und richtig konnte man nicht feststellen, dass es beim demografischen Wandel im Kyffhäuserkreis schon spürbare Veränderungen gegeben hätte. Aber wie sagt man so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt.