Mo, 15:08 Uhr
08.11.2010
Gut vorbereitet zum Ziel
Die Intuition, oder das sogenannte Bauchgefühl helfen manchmal, wenn es darum geht, sich schnell im Alltag zu entscheiden. Doch bei der Berufswahl ist das nicht ganz so einfach. Selbstverständlich lässt man die innere Stimme mit zu Wort kommen, denn der künftige Beruf soll auch Spaß machen...
Berufsberaterin Ilonka Uhlmann im Beratungsgespräch
Allerdings müssen entscheidende Fragen wie beispielsweise – Welche Fähigkeiten habe ich? oder Wo liegt meine Stärke? geklärt werden. Ilonka Uhlmann, eine von 13 Berufsberatern der Nordhäuser Arbeitsagentur, hilft tagtäglich Antworten auf Fragen der Jugendlichen zu finden, wenn es um die Wahl des richtigen Berufes geht. Wir beginnen sehr früh mit der beruflichen Orientierung. Unsere Hilfe fängt in den Schulen an. Dort informieren wir bereits über Berufsbilder und deren Anforderungen. In zwölf Klassen ist die Berufsberaterin seit Beginn des Berufsberatungsjahres wieder unterwegs. Mehrere Hundert Ausbildungsberufe in Deutschland verlangen umfangreiche Kenntnis.
Wir haben den Überblick über die Berufsbilder, sagt Ilonka Uhlmann. Den Arbeitsmarkt und die Nachfrage der Unternehmen zu kennen hält sie dabei für unumgänglich. Viele Schüler und Eltern wollen natürlich wissen, wo gute Arbeitsmarktchancen sind. Sie vertrauen auf unsere Kenntnis des Marktes. Häufig ist die Berufsberaterin in den Abendveranstaltungen der Schulen anzutreffen. Fragen zu den unterschiedlichen Bildungswegen, zu Berufswahltests oder finanziellen Hilfen stehen auf der Tagesordnung. Später im persönlichen Dialog geht es eher darum passende Wege zu erarbeiten, aber auch Chancen und Risiken darzustellen.
Ich habe eigentlich gar keine Ahnung, was ich werden will. Ein Satz den Ilonka Uhlmann schon oft gehört hat. Dass das nicht immer so ist, weiß sie aus langjähriger Erfahrung. Eine vage Vorstellung hat fast jeder. Meine Kollegen und ich müssen in den Einzelgesprächen den Neigungen, Eignungen und Talenten auf die Schliche kommen, dürfen aber auch die schulischen Leistungen nicht außeracht lassen. Oftmals ist dabei mehr als ein Gespräch nötig.
So auch bei Thilo Lindner. Vor einigen Monaten hatte auch er noch keine konkreten Vorstellungen, was er einmal werden möchte. Erst nach mehreren Beratungsgesprächen und einem eingehenden Berufswahltest gab es für den Schüler Klarheit. Durch die Beratung von Frau Uhlmann bin ich erst so richtig dahinter gekommen, was zu mir passt. Sie hat mir geholfen, die richtige Ausbildungsstelle zu finden. Heute lernt der 18-Jährige in der Firma Kaufland Fleischwaren SB GmbH&Co.KG den Beruf des Fleischers.
Dass der passende Beruf häufig vom ursprünglichen Wunsch abweicht und nicht immer zu den Modeberufen oder Traumjobs gehört, ist für die Berufsberater in der Nordhäuser Arbeitsagentur wahrlich nichts Neues. Nicht selten müsse man Alternativen aufzeigen, die dann zur richtigen Entscheidung führen sollen. Dazu braucht man Einfühlungsvermögen und den richtigen Draht zu Jugendlichen. Als Mutter von zwei erwachsenen Söhnen kennt Ilonka Uhlmann die Gedankengänge junger Menschen sehr genau.
Entscheidend dabei sei, die künftige Tätigkeit in unserer heutigen Arbeitswelt realistisch darzustellen. Das ist besonders für junge Leute wichtig, damit die körperlichen oder geistigen Anforderungen gut eingeschätzt werden können und keine falschen Vorstellungen entstehen. Schließlich möchten wir, dass mit den Ausbildungen die Tür für eine erfolgreiche berufliche Zukunft geöffnet ist.
Bereits jetzt sind der Arbeitsagentur Nordhausen für 2011 Ausbildungsstellen gemeldet. Schüler, die im nächsten Jahr ihren Schulabschluss machen, sollten sich deshalb schnell einen Beratungstermin holen.
Autor: nnzBerufsberaterin Ilonka Uhlmann im Beratungsgespräch
Allerdings müssen entscheidende Fragen wie beispielsweise – Welche Fähigkeiten habe ich? oder Wo liegt meine Stärke? geklärt werden. Ilonka Uhlmann, eine von 13 Berufsberatern der Nordhäuser Arbeitsagentur, hilft tagtäglich Antworten auf Fragen der Jugendlichen zu finden, wenn es um die Wahl des richtigen Berufes geht. Wir beginnen sehr früh mit der beruflichen Orientierung. Unsere Hilfe fängt in den Schulen an. Dort informieren wir bereits über Berufsbilder und deren Anforderungen. In zwölf Klassen ist die Berufsberaterin seit Beginn des Berufsberatungsjahres wieder unterwegs. Mehrere Hundert Ausbildungsberufe in Deutschland verlangen umfangreiche Kenntnis.
Wir haben den Überblick über die Berufsbilder, sagt Ilonka Uhlmann. Den Arbeitsmarkt und die Nachfrage der Unternehmen zu kennen hält sie dabei für unumgänglich. Viele Schüler und Eltern wollen natürlich wissen, wo gute Arbeitsmarktchancen sind. Sie vertrauen auf unsere Kenntnis des Marktes. Häufig ist die Berufsberaterin in den Abendveranstaltungen der Schulen anzutreffen. Fragen zu den unterschiedlichen Bildungswegen, zu Berufswahltests oder finanziellen Hilfen stehen auf der Tagesordnung. Später im persönlichen Dialog geht es eher darum passende Wege zu erarbeiten, aber auch Chancen und Risiken darzustellen.
Ich habe eigentlich gar keine Ahnung, was ich werden will. Ein Satz den Ilonka Uhlmann schon oft gehört hat. Dass das nicht immer so ist, weiß sie aus langjähriger Erfahrung. Eine vage Vorstellung hat fast jeder. Meine Kollegen und ich müssen in den Einzelgesprächen den Neigungen, Eignungen und Talenten auf die Schliche kommen, dürfen aber auch die schulischen Leistungen nicht außeracht lassen. Oftmals ist dabei mehr als ein Gespräch nötig.
So auch bei Thilo Lindner. Vor einigen Monaten hatte auch er noch keine konkreten Vorstellungen, was er einmal werden möchte. Erst nach mehreren Beratungsgesprächen und einem eingehenden Berufswahltest gab es für den Schüler Klarheit. Durch die Beratung von Frau Uhlmann bin ich erst so richtig dahinter gekommen, was zu mir passt. Sie hat mir geholfen, die richtige Ausbildungsstelle zu finden. Heute lernt der 18-Jährige in der Firma Kaufland Fleischwaren SB GmbH&Co.KG den Beruf des Fleischers.
Dass der passende Beruf häufig vom ursprünglichen Wunsch abweicht und nicht immer zu den Modeberufen oder Traumjobs gehört, ist für die Berufsberater in der Nordhäuser Arbeitsagentur wahrlich nichts Neues. Nicht selten müsse man Alternativen aufzeigen, die dann zur richtigen Entscheidung führen sollen. Dazu braucht man Einfühlungsvermögen und den richtigen Draht zu Jugendlichen. Als Mutter von zwei erwachsenen Söhnen kennt Ilonka Uhlmann die Gedankengänge junger Menschen sehr genau.
Entscheidend dabei sei, die künftige Tätigkeit in unserer heutigen Arbeitswelt realistisch darzustellen. Das ist besonders für junge Leute wichtig, damit die körperlichen oder geistigen Anforderungen gut eingeschätzt werden können und keine falschen Vorstellungen entstehen. Schließlich möchten wir, dass mit den Ausbildungen die Tür für eine erfolgreiche berufliche Zukunft geöffnet ist.
Bereits jetzt sind der Arbeitsagentur Nordhausen für 2011 Ausbildungsstellen gemeldet. Schüler, die im nächsten Jahr ihren Schulabschluss machen, sollten sich deshalb schnell einen Beratungstermin holen.
