Do, 20:30 Uhr
11.11.2010
Des einen Freud, des anderen Leid
Mit Pierre Reich, seit drei Jahren versierter Nachwuchstrainer und der mit Abstand beste Frankenhäuser Badmintonspieler verlässt seine Heimatstadt. Warum schildert Andreas Reich von der VSG 70 Bad Frankenhausen e.V. hier...
Nachdem der 23-Jährige diesen Sommer seine Ausbildung zum Physiotherapeut erfolgreich abschloss, bewarb er sich in der Region bei allen relevanten Arbeitgebern. Leider ohne positive Resonanz.
So kommt es, wie üblich! Um sich eine berufliche Perspektive zu schaffen, mussten Bewerbungen bundesweit geschrieben werden. Mit Erfolg, denn ab 15.11.2010 arbeitet Pierre nun in Eschborn bei Frankfurt/M als Physiotherapeut.
Für die Badmintonabteilung, insbesondere den Nachwuchs bedeutet dies einen eklatanten Einschnitt. Verlässt doch nun wiederholt ein engagierter Trainer den Verein. Es wird sehr schwer, die Lücke quantitativ und vor allem fachlich zu schließen. Zeigen doch die Ergebnisse der letzten Jahre, vornehmlich in den jüngeren Altersklassen, die hervorragende Trainingsarbeit, die teilweise an 3 Wochentagen und bei so manchen Lehrgängen und Sichtungen von Pierre geleistet worden ist.
Schön wäre es, wenn regionale Arbeitgeber und die kommunale Politik auch auf Ehrenamtliche Arbeit von jungen Leuten Einfluss nehmen könnte. Gerade für Vereine ist es wichtig, den einen oder anderen jüngeren Ehrenamtlichen in den Reihen zu haben. Der demografische Wandel hat Deutschland, aber gerade unsere strukturschwache Region ja ohnehin voll im Griff.
Für die vereinsmäßige Betreuung unserer Kinder wäre es ratsam, willige junge Leute berufsmäßig in der Region zu halten. Stattdessen arbeiten Pendler aus Erfurt, Weimar, Bad Berka u. s. w. bei uns, die sich nach Feierabend jedoch in ihr Auto setzen und zu ihrem Wohnort fahren. Es ist verständlich, dass diese Gruppe von Berufstätigen, sich in unserer Region nicht ehrenamtlich betätigen können/ wollen.
Der Vorstand der VSG 70 Bad Frankenhausen e.V., die Mitglieder der Abteilung Badminton und insbesondere die 55 Kinder und Jugendlichen wünschen Pierre für seinen weiteren beruflichen, sportlichen und persönlichen Werdegang alles erdenklich Gute.
Andreas Reich
Autor: khhNachdem der 23-Jährige diesen Sommer seine Ausbildung zum Physiotherapeut erfolgreich abschloss, bewarb er sich in der Region bei allen relevanten Arbeitgebern. Leider ohne positive Resonanz.
So kommt es, wie üblich! Um sich eine berufliche Perspektive zu schaffen, mussten Bewerbungen bundesweit geschrieben werden. Mit Erfolg, denn ab 15.11.2010 arbeitet Pierre nun in Eschborn bei Frankfurt/M als Physiotherapeut.
Für die Badmintonabteilung, insbesondere den Nachwuchs bedeutet dies einen eklatanten Einschnitt. Verlässt doch nun wiederholt ein engagierter Trainer den Verein. Es wird sehr schwer, die Lücke quantitativ und vor allem fachlich zu schließen. Zeigen doch die Ergebnisse der letzten Jahre, vornehmlich in den jüngeren Altersklassen, die hervorragende Trainingsarbeit, die teilweise an 3 Wochentagen und bei so manchen Lehrgängen und Sichtungen von Pierre geleistet worden ist.
Schön wäre es, wenn regionale Arbeitgeber und die kommunale Politik auch auf Ehrenamtliche Arbeit von jungen Leuten Einfluss nehmen könnte. Gerade für Vereine ist es wichtig, den einen oder anderen jüngeren Ehrenamtlichen in den Reihen zu haben. Der demografische Wandel hat Deutschland, aber gerade unsere strukturschwache Region ja ohnehin voll im Griff.
Für die vereinsmäßige Betreuung unserer Kinder wäre es ratsam, willige junge Leute berufsmäßig in der Region zu halten. Stattdessen arbeiten Pendler aus Erfurt, Weimar, Bad Berka u. s. w. bei uns, die sich nach Feierabend jedoch in ihr Auto setzen und zu ihrem Wohnort fahren. Es ist verständlich, dass diese Gruppe von Berufstätigen, sich in unserer Region nicht ehrenamtlich betätigen können/ wollen.
Der Vorstand der VSG 70 Bad Frankenhausen e.V., die Mitglieder der Abteilung Badminton und insbesondere die 55 Kinder und Jugendlichen wünschen Pierre für seinen weiteren beruflichen, sportlichen und persönlichen Werdegang alles erdenklich Gute.
Andreas Reich
