Sa, 07:52 Uhr
13.11.2010
Zum Jubiläum in den Schacht (1)
Am gestrigen Abend wurde das erst Mal in der 10 jährigen Geschichte der Verleihung des Jugendhilfepreises die Auszeichnungsveranstaltung in Sondershausen durchgeführt. Wer die Preisträger sind? Mit einem Klick wissen Sie mehr...
Insgesamt wurden zur Auszeichnung 35 verdienstvollen Ehrenamtlichen aus der Kinder- und Jugendarbeit des Kyffhäuserkreises eingeladen und insgesamt 10 Preisträger daraus gekürt, die zuvor von einer Jury in verschiedenen Kategorien ausgewählt wurden. Das konnten sowohl Einzelpersonen, als auch Vereine sein. Zum Abschluss der Auszeichnungsveranstaltung gab es das obligatorische Gruppenbild. Nun, haben Sie schon jemanden erkannt?
Für die feierliche Vergabe des 10. Jugendhilfepreises, verbunden mit dem blauen Kristall, hatte man sich mit dem Festsaal des Erlebnisbergwerkes Sondershausen sicher einen sehr feierlichen Ort gewählt. Schon ob der Kulisse zeigten sich viele Teilnehmer nach der Seilfahrt beeindruckt, und der festlich erleuchtete Saal in über 600 m Tiefe gab eine beeindruckende Kulisse her. Die Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) hatte den Saal mietfrei zur Verfügung gestellt.
In seinen Begrüßungsworten würdigte Vizelandrat Georg Schäfer die ehrenamtlich Tätigen. Sie sind ein Knotenpunkt in unserem sozialen Netz, sagte Schäfer, und sie sind unbezahlbar. Mit Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) hatte man sich dieses Jahr politische Prominenz aus Erfurt geholt.
Und auch Heike Taubert zeigte sich beeindruckt, war sie doch das erste mal hier in Sondershausen im Kalischacht. Zu hause habe ich auch eine 600 m Sohle unter den Füßen scherzte sie, den sie wohnt in Ronneburg. Taubert würdigte die Ehrenamtstätigkeit als wichtigen Bestandteil in der Gesellschaft. Schmunzelnd sagte sie, wir sind alle etwas verrückt, wenn wir das Ehrenamt betreiben, aber das ist auch gut so.
Gastgeber Ralph Haase Technischer Geschäftsführer der GSES stellte den Gästen den Kalischacht vor und ging kurz auf die Geschichte ein. Seit 1896 wurde hier im Kalischacht Salz abgebaut, Kalisalz und das in der Größenordnung von 120 Millionen Tonnen. Jetzt fördere man aber Steinsalz in der Größenordnung von 280.000 Tonnen pro Jahr.
Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses bedankte sich bei der Little Big Band des Konservatoriums Sondershausen, die für die kulturelle Umrahmung sorgten. Überraschend, die waren tatsächlich las Band das erste Mal hier in Sondershausen im Schacht aufgetreten. Kraffzick bedankte sich bei Kreisjugendring (Cornelia Naumann) und dem Jugendamt des Kyffhäuserkreises (Sabine Bräunicke) für die Vorbereitung der Auszeichnungsveranstaltung.
Einen extra Blumenstrauß gab es nach der Auszeichnung für Sabine Bräunicke. Während Kraffzick noch die Laudatio hielt nahmen Heike Taubert und Georg Schäfer schon mal die Übergabe der Blumen in die Hände. Ohne den Einsatz von Sabine Bräunicke hätte es wohl nicht 10 Jahre lang den Jugendhilfepreis im Kyffhäuserkreis gegeben.
Leer musste keiner heute den Saal verlassen. Wer von den 35 Vorgeschlagenen nicht den Blauen Kristall der Auszeichnung erhielt, wurde symbolisch mit einer Rose geehrt, und auch hier gab es das Gruppenfoto.
Heike Taubert machte es sichtlich Spaß hier im Besucherbergwerk zu sein.
Und wer wurde nun ausgezeichnet? Die Bürgermeister aus den entsprechenden Orten hielten vor jeweils die Laudatio. Die Ehrengäste wie Ministerin Heike Taubert, Vizelandrat Georg Schäfer Cornelia Kraffzick und Sindy Ritzke von der Kyffhäusersparkasse nahmen die Auszeichnungen vor. Wie letztes Jahr stellte die Kyffhäuser in Summe 1.000 Euro für die Ausgezeichneten bereit.
Die erste Auszeichnung ging an die Jugendkampagne Beweg Dich aus Sondershausen. Über die Arbeit der 20 Jugendlichen (Demokratiebewegung) hatte kn bereits öfter berichet. In Doppelfunktion Cornelia Kraffzick, die Bürgermeister Joachim Kreyer vertrat.
Die Laudatio für das Höhlentheater Barbarossa e.V. hielt Rottlebens Bürgermeister Mario Merten. Er dankte Angelika Böttger und Martina Plaga für ihre Arbeit.
Rosslebens Bürgermeister Rainer Heuchel hofft, auch mal den Jugendhilfepreis in seinem neuen Schacht übergeben zu können, wie er in der Laudatio zu Bianca Worbs sagte. Sie ist vorbildlich bei der Betreuung der jüngsten Fußballer des SV Kali Roßleben.
Bad Frankenhausen Bürgermeister Matthias Strejc freute sich, dass mal ein Jugendklub ausgezeichnet wurde, und ganz besonders, weil es der Clubbeirat des Jugendclubs Seehausen war. Seine Vorankündigung, wir werden wohl im nächsten Jahr nicht mehr alle Klubs wie bisher als Stadt unterstützen können, war ein kleiner Wermutstropfen.
Oldislebens Bürgermeister Joachim Pötzschke sprach die Laudatio für den wohl dienstältesten Feuerwehrjugendwart des Kyffhäuserkreises, Gerhard Schlücke, der sich bei der Jugendarbeit verdient gemacht hat, und auch noch die Feuerwehr Oberheldrungen unterstützt.
Da war wieder der Sport an der Reihe. Hier sprach der Kreissportchef Dr. Andreas Räuber die Laudatio für den TSV 06 Greußen. Dabei steht TSV für Tanzsportverein und die 06 für das Gründungsjahr 2006. Besonders erwähnenswert die Jugendarbeit, denn von den 60 Mitgliedern sind 40 Kinder und Jugendliche.
Cornelia Kraffzick konnte gleich anschließend eine weitere Laudatio auf einen Feuerwehrmann halten, auf Christian Koch von der Jugendfeuerwehr Sondershausen, genauer gesagt Bebra.
Der Bürgermeister der Gemeinde Holzsußra, Steffen Lupprian, würdigte die politische arbeit der Jugendinitiative Holzsußra, die in den letzten fünf Jahren gemeistert wurde. Aus eigener Tasche verdoppelte er den Geldpreis für die Ausgezeichneten, zur weiteren Unterstützung der Arbeit.
Greußens stellvertretender Bürgermeister Joachim Witters würdigte die Arbeit von Harald Palige, der als selbständiger Handwerker sehr viel Zeit und Kraft in die Jugendarbeit beim Wasserballverein MTV 1861 Greußen steckt, und auch noch im Karneval aktiv ist.
Wegen Urlaub des Ausgezeichneten, Gerhard Günther vom AC Germania Artern, konnte Arterns Bürgermeister Wolfgang Koenen nur die Laudatio halten, ohne dem Ausgezeichneten gratulieren zu können. Gerhard Günther betreut seit 30 Jahren die jungen Ringer in Artern.
Weitere Bilder und die Namen der Vereine und Einzelpersonen, die eine Rose erhalten haben gibt es im Teil zwei des Berichtes:
: Zum Jubiläum in den Schacht (2)
Autor: khhInsgesamt wurden zur Auszeichnung 35 verdienstvollen Ehrenamtlichen aus der Kinder- und Jugendarbeit des Kyffhäuserkreises eingeladen und insgesamt 10 Preisträger daraus gekürt, die zuvor von einer Jury in verschiedenen Kategorien ausgewählt wurden. Das konnten sowohl Einzelpersonen, als auch Vereine sein. Zum Abschluss der Auszeichnungsveranstaltung gab es das obligatorische Gruppenbild. Nun, haben Sie schon jemanden erkannt?
Für die feierliche Vergabe des 10. Jugendhilfepreises, verbunden mit dem blauen Kristall, hatte man sich mit dem Festsaal des Erlebnisbergwerkes Sondershausen sicher einen sehr feierlichen Ort gewählt. Schon ob der Kulisse zeigten sich viele Teilnehmer nach der Seilfahrt beeindruckt, und der festlich erleuchtete Saal in über 600 m Tiefe gab eine beeindruckende Kulisse her. Die Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) hatte den Saal mietfrei zur Verfügung gestellt.
In seinen Begrüßungsworten würdigte Vizelandrat Georg Schäfer die ehrenamtlich Tätigen. Sie sind ein Knotenpunkt in unserem sozialen Netz, sagte Schäfer, und sie sind unbezahlbar. Mit Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) hatte man sich dieses Jahr politische Prominenz aus Erfurt geholt.
Und auch Heike Taubert zeigte sich beeindruckt, war sie doch das erste mal hier in Sondershausen im Kalischacht. Zu hause habe ich auch eine 600 m Sohle unter den Füßen scherzte sie, den sie wohnt in Ronneburg. Taubert würdigte die Ehrenamtstätigkeit als wichtigen Bestandteil in der Gesellschaft. Schmunzelnd sagte sie, wir sind alle etwas verrückt, wenn wir das Ehrenamt betreiben, aber das ist auch gut so.
Gastgeber Ralph Haase Technischer Geschäftsführer der GSES stellte den Gästen den Kalischacht vor und ging kurz auf die Geschichte ein. Seit 1896 wurde hier im Kalischacht Salz abgebaut, Kalisalz und das in der Größenordnung von 120 Millionen Tonnen. Jetzt fördere man aber Steinsalz in der Größenordnung von 280.000 Tonnen pro Jahr.
Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses bedankte sich bei der Little Big Band des Konservatoriums Sondershausen, die für die kulturelle Umrahmung sorgten. Überraschend, die waren tatsächlich las Band das erste Mal hier in Sondershausen im Schacht aufgetreten. Kraffzick bedankte sich bei Kreisjugendring (Cornelia Naumann) und dem Jugendamt des Kyffhäuserkreises (Sabine Bräunicke) für die Vorbereitung der Auszeichnungsveranstaltung.
Einen extra Blumenstrauß gab es nach der Auszeichnung für Sabine Bräunicke. Während Kraffzick noch die Laudatio hielt nahmen Heike Taubert und Georg Schäfer schon mal die Übergabe der Blumen in die Hände. Ohne den Einsatz von Sabine Bräunicke hätte es wohl nicht 10 Jahre lang den Jugendhilfepreis im Kyffhäuserkreis gegeben.
Leer musste keiner heute den Saal verlassen. Wer von den 35 Vorgeschlagenen nicht den Blauen Kristall der Auszeichnung erhielt, wurde symbolisch mit einer Rose geehrt, und auch hier gab es das Gruppenfoto.
Heike Taubert machte es sichtlich Spaß hier im Besucherbergwerk zu sein.
Und wer wurde nun ausgezeichnet? Die Bürgermeister aus den entsprechenden Orten hielten vor jeweils die Laudatio. Die Ehrengäste wie Ministerin Heike Taubert, Vizelandrat Georg Schäfer Cornelia Kraffzick und Sindy Ritzke von der Kyffhäusersparkasse nahmen die Auszeichnungen vor. Wie letztes Jahr stellte die Kyffhäuser in Summe 1.000 Euro für die Ausgezeichneten bereit.
Die erste Auszeichnung ging an die Jugendkampagne Beweg Dich aus Sondershausen. Über die Arbeit der 20 Jugendlichen (Demokratiebewegung) hatte kn bereits öfter berichet. In Doppelfunktion Cornelia Kraffzick, die Bürgermeister Joachim Kreyer vertrat.
Die Laudatio für das Höhlentheater Barbarossa e.V. hielt Rottlebens Bürgermeister Mario Merten. Er dankte Angelika Böttger und Martina Plaga für ihre Arbeit.
Rosslebens Bürgermeister Rainer Heuchel hofft, auch mal den Jugendhilfepreis in seinem neuen Schacht übergeben zu können, wie er in der Laudatio zu Bianca Worbs sagte. Sie ist vorbildlich bei der Betreuung der jüngsten Fußballer des SV Kali Roßleben.
Bad Frankenhausen Bürgermeister Matthias Strejc freute sich, dass mal ein Jugendklub ausgezeichnet wurde, und ganz besonders, weil es der Clubbeirat des Jugendclubs Seehausen war. Seine Vorankündigung, wir werden wohl im nächsten Jahr nicht mehr alle Klubs wie bisher als Stadt unterstützen können, war ein kleiner Wermutstropfen.
Oldislebens Bürgermeister Joachim Pötzschke sprach die Laudatio für den wohl dienstältesten Feuerwehrjugendwart des Kyffhäuserkreises, Gerhard Schlücke, der sich bei der Jugendarbeit verdient gemacht hat, und auch noch die Feuerwehr Oberheldrungen unterstützt.
Da war wieder der Sport an der Reihe. Hier sprach der Kreissportchef Dr. Andreas Räuber die Laudatio für den TSV 06 Greußen. Dabei steht TSV für Tanzsportverein und die 06 für das Gründungsjahr 2006. Besonders erwähnenswert die Jugendarbeit, denn von den 60 Mitgliedern sind 40 Kinder und Jugendliche.
Cornelia Kraffzick konnte gleich anschließend eine weitere Laudatio auf einen Feuerwehrmann halten, auf Christian Koch von der Jugendfeuerwehr Sondershausen, genauer gesagt Bebra.
Der Bürgermeister der Gemeinde Holzsußra, Steffen Lupprian, würdigte die politische arbeit der Jugendinitiative Holzsußra, die in den letzten fünf Jahren gemeistert wurde. Aus eigener Tasche verdoppelte er den Geldpreis für die Ausgezeichneten, zur weiteren Unterstützung der Arbeit.
Greußens stellvertretender Bürgermeister Joachim Witters würdigte die Arbeit von Harald Palige, der als selbständiger Handwerker sehr viel Zeit und Kraft in die Jugendarbeit beim Wasserballverein MTV 1861 Greußen steckt, und auch noch im Karneval aktiv ist.
Wegen Urlaub des Ausgezeichneten, Gerhard Günther vom AC Germania Artern, konnte Arterns Bürgermeister Wolfgang Koenen nur die Laudatio halten, ohne dem Ausgezeichneten gratulieren zu können. Gerhard Günther betreut seit 30 Jahren die jungen Ringer in Artern.
Weitere Bilder und die Namen der Vereine und Einzelpersonen, die eine Rose erhalten haben gibt es im Teil zwei des Berichtes:
: Zum Jubiläum in den Schacht (2)


























































