Mi, 13:44 Uhr
24.11.2010
Neues aus Berlin (81)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region nimmt das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) Stellung zum Thema Willkommen auf dem liberalen Energiemarkt und fordert, dass die Bundesregierung den zahllosen Fällen auf den Grund geht, in denen den Verbrauchern der Stromlieferantenwechsel erschwert wird....
Kersten Steinke, Abgeordnete der Bundestagsfraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen, kritisiert, dass die Regierungskoalition die Bürgerinnen und Bürger beim Wechsel von Stromlieferanten im Stich lässt. In der Werbung wird den Bürgerinnen und Bürgern vorgegaukelt, wie einfach es sei, den Stromlieferanten zu wechseln und dabei viel Geld zu sparen, so Steinke. Die Wirklichkeit sieht jedoch oft anders aus. Besonders ärgerlich ist es, wenn den Verbrauchern durch den Wechsel statt der erhofften Entlastung eine satte Preiserhöhung in Rechnung gestellt oder der Wechsel über Monate verschleppt wird.
So erging es auch einem Bürger, der sechs Monate auf seinen Stromanbieterwechsel warten musste. Außerdem hatte er über Monate hinweg noch einen höheren Strompreis zu zahlen, weil es offenbar zu Abstimmungsschwierigkeiten zwischen dem neuen und dem alten Stromversorger gekommen war. In solchen Fällen hat nämlich der örtliche Stromversorger die Grundversorgung zu übernehmen. Dieser lässt es sich dann auch gut bezahlen.
Das alles war dem Bürger zu viel. Er wandte sich deshalb an den Petitionsausschuss. Doch auch hier steht er einer großen Mehrheit von Politikern gegenüber, die die Liberalisierung des Strommarktes befürworten, aber die Bürgerinnen und Bürger dann mit ihren konkreten Problemen allein lassen, so Steinke. DIE LINKE fordert, dass die Bundesregierung den zahllosen Fällen auf den Grund geht, in denen den Verbrauchern der Stromlieferantenwechsel erschwert wird.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhKersten Steinke, Abgeordnete der Bundestagsfraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen, kritisiert, dass die Regierungskoalition die Bürgerinnen und Bürger beim Wechsel von Stromlieferanten im Stich lässt. In der Werbung wird den Bürgerinnen und Bürgern vorgegaukelt, wie einfach es sei, den Stromlieferanten zu wechseln und dabei viel Geld zu sparen, so Steinke. Die Wirklichkeit sieht jedoch oft anders aus. Besonders ärgerlich ist es, wenn den Verbrauchern durch den Wechsel statt der erhofften Entlastung eine satte Preiserhöhung in Rechnung gestellt oder der Wechsel über Monate verschleppt wird.
So erging es auch einem Bürger, der sechs Monate auf seinen Stromanbieterwechsel warten musste. Außerdem hatte er über Monate hinweg noch einen höheren Strompreis zu zahlen, weil es offenbar zu Abstimmungsschwierigkeiten zwischen dem neuen und dem alten Stromversorger gekommen war. In solchen Fällen hat nämlich der örtliche Stromversorger die Grundversorgung zu übernehmen. Dieser lässt es sich dann auch gut bezahlen.
Das alles war dem Bürger zu viel. Er wandte sich deshalb an den Petitionsausschuss. Doch auch hier steht er einer großen Mehrheit von Politikern gegenüber, die die Liberalisierung des Strommarktes befürworten, aber die Bürgerinnen und Bürger dann mit ihren konkreten Problemen allein lassen, so Steinke. DIE LINKE fordert, dass die Bundesregierung den zahllosen Fällen auf den Grund geht, in denen den Verbrauchern der Stromlieferantenwechsel erschwert wird.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke