Do, 09:54 Uhr
25.11.2010
Kyffhäuserbahn - Vereinsgründung vollbracht
Etwa 20 Interessierte fanden sich gestern am 24.11.2010 im kleinen Sitzungssaal des Rathauses in Bad Frankenhausen ein, um dort die Situation der Kyffhäuserbahn, der seit 2006 stillgelegten Bahnlinie zwischen Sondershausen, Bad Frankenhausen und Artern, zu erörtern. Was erreicht wurde, erfahren Sie hier...
Anlass der Zusammenkunft war die Gründung eines Vereins zur Wiederbelebung der Bahnstrecke. Martin Wieser und Christof Rommel aus Bad Frankenhausen hatten zum Engagement für eine bessere Anbindung der Region an das Schienennetz der Bahn aufgerufen. Bei der Diskussion beklagten die Anwesenden die seit der Stilllegung der Kyffhäuserbahn ahn drastisch verschlechterten Verkehrsverbindungen, besonders für ältere Menschen, aber auch für Kurgäste, Soldaten und Schüler.
Trotz des einhellig bekundeten Interesses an der Kyffhäuserbahn wurde auch Skepsis gegenüber den zu überwindenden Widerständen deutlich. So wurde auf die kostenintensive Sanierung der Gleise und die fehlende politische Unterstützung hingewiesen. Thematisiert wurden auch die Rolle der Deutschen Regionaleisenbahn, die die Strecke gepachtet hat, aber bisher, trotz entsprechender Ankündigungen, keine konkreten Schritte zur Wiederinbetriebnahme eingeleitet hat.
Nachdem bei der Diskussion noch einmal deutlich geworden war, dass ohne Engagement der betroffen Bürger wohl kein Rad mehr auf der Schiene zwischen Sondershausen und Artern rollen wird, wurden die Formalitäten für die Gründung der "Interessengemeinschaft Kyffhäuserbahn" durchgeführt. Die Satzung wurde beschlossen und der Vereinsvorstand, bestehend aus Christof Rommel, Rene Wieser und Steffen Rödiger, gewählt.
Christof Rommel
Vorsitzender
Autor: khhAnlass der Zusammenkunft war die Gründung eines Vereins zur Wiederbelebung der Bahnstrecke. Martin Wieser und Christof Rommel aus Bad Frankenhausen hatten zum Engagement für eine bessere Anbindung der Region an das Schienennetz der Bahn aufgerufen. Bei der Diskussion beklagten die Anwesenden die seit der Stilllegung der Kyffhäuserbahn ahn drastisch verschlechterten Verkehrsverbindungen, besonders für ältere Menschen, aber auch für Kurgäste, Soldaten und Schüler.
Trotz des einhellig bekundeten Interesses an der Kyffhäuserbahn wurde auch Skepsis gegenüber den zu überwindenden Widerständen deutlich. So wurde auf die kostenintensive Sanierung der Gleise und die fehlende politische Unterstützung hingewiesen. Thematisiert wurden auch die Rolle der Deutschen Regionaleisenbahn, die die Strecke gepachtet hat, aber bisher, trotz entsprechender Ankündigungen, keine konkreten Schritte zur Wiederinbetriebnahme eingeleitet hat.
Nachdem bei der Diskussion noch einmal deutlich geworden war, dass ohne Engagement der betroffen Bürger wohl kein Rad mehr auf der Schiene zwischen Sondershausen und Artern rollen wird, wurden die Formalitäten für die Gründung der "Interessengemeinschaft Kyffhäuserbahn" durchgeführt. Die Satzung wurde beschlossen und der Vereinsvorstand, bestehend aus Christof Rommel, Rene Wieser und Steffen Rödiger, gewählt.
Christof Rommel
Vorsitzender