Fr, 20:10 Uhr
26.11.2010
Da war Betrieb
Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kyffhäuserkreises hatte eingeladen um Trichinenuntersuchungslabor besichtigen zu können...
Was sind eigentlich Trichinen? Trichinen sind winzige Fadenwürmer mit parasitischer Lebensweise. Säugetiere, damit auch Menschen, und Vögel dienen als Zwischen- und Endwirt. Hauptüberträger auf den Menschen sind Haus- und Wildschweine bzw. deren roh, z. B. als Mett verzehrtes oder ungenügend gegartes Fleisch. Durch Kochen oder große Kälte können Trichinen abgetötet werden, allerdings nicht durch Räuchern.
Im Darm befindliche Trichinen können beim Menschen in der Regel zu Schwindel, Bauchschmerzen Erbrechen und Durchfall führen. Häufig verbreiten sich dann die Larven im Körper und rufen oft weitere Symptome wie Schwäche, Fieber und Ödeme im Gesichtsbereich auf. Diese Symptome bis zu einem Jahr anhalten. Danach verschwinden sie zumeist wieder und bleiben folgenlos, ein tödlicher Verlauf ist bei bereits geschwächten Immunsystem durchaus möglich.
Deshalb ist natürlich verständlich, warum man soviel Wert auf eine ordentliche Untersuchung legt. Und im Kyffhäuserkreis gibt es ein solches Trichinen-Labor, was nicht in allen Landkreis üblich ist.
Dipl. Veterinärmedizinerin, Sabine Mund, Chefin der Lebensmittelüberwachung, präsentiert stolz ihr Trichinenuntersuchungslabor in dem die Tierärzte Herr Schmidt und Herr Micksch bereits am Arbeiten sind. In diesem Labor werden Proben von Haus- und Wildtieren, für die eine solche Untersuchung vorgeschrieben ist, bearbeitet.
Dieser Tag der offenen Tür wurde besonders von Spezialisten benutzt, um sich zu informieren. Natürlich wurde auch das Labor unter die Lupe genommen. Aber stopp, trotz Tag der offenen Tür, Sabine Mund passte schon auf, dass aus Seuchenschutzgründen keiner die Tür durchschritt. Da musste selbst der Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Dr. Gunter Wolf, vor der Tür bleiben (im Bild vorn).
Als kn das Labor besichtigte, waren gerade Jäger zu Gast, die selbst den weiten Weg aus Bottendorf nicht gescheut hatten. Da wurde aber nicht nur besichtigt und vielleicht eine Tasse Kaffee getrunken, sondern Sabine Mund gab gezielte Informationen (wie später im Bild zu sehen), wie bestimmte Spritzen richtig anzuwenden sind.
IIm Versammlungsraum im Keller gab es für Interessierte eine interessante Präsentation, mit vielen Informationen nicht nur für Spezialisten. Wie viele Untersuchungen werden da so durchgeführt. Im Jahre 2008 waren es 1301, im Jahre 2009 waren es 903 und bis 25.11.2010 waren es 1.491 Untersuchungen.
Autor: khhWas sind eigentlich Trichinen? Trichinen sind winzige Fadenwürmer mit parasitischer Lebensweise. Säugetiere, damit auch Menschen, und Vögel dienen als Zwischen- und Endwirt. Hauptüberträger auf den Menschen sind Haus- und Wildschweine bzw. deren roh, z. B. als Mett verzehrtes oder ungenügend gegartes Fleisch. Durch Kochen oder große Kälte können Trichinen abgetötet werden, allerdings nicht durch Räuchern.
Im Darm befindliche Trichinen können beim Menschen in der Regel zu Schwindel, Bauchschmerzen Erbrechen und Durchfall führen. Häufig verbreiten sich dann die Larven im Körper und rufen oft weitere Symptome wie Schwäche, Fieber und Ödeme im Gesichtsbereich auf. Diese Symptome bis zu einem Jahr anhalten. Danach verschwinden sie zumeist wieder und bleiben folgenlos, ein tödlicher Verlauf ist bei bereits geschwächten Immunsystem durchaus möglich.
Deshalb ist natürlich verständlich, warum man soviel Wert auf eine ordentliche Untersuchung legt. Und im Kyffhäuserkreis gibt es ein solches Trichinen-Labor, was nicht in allen Landkreis üblich ist.
Dipl. Veterinärmedizinerin, Sabine Mund, Chefin der Lebensmittelüberwachung, präsentiert stolz ihr Trichinenuntersuchungslabor in dem die Tierärzte Herr Schmidt und Herr Micksch bereits am Arbeiten sind. In diesem Labor werden Proben von Haus- und Wildtieren, für die eine solche Untersuchung vorgeschrieben ist, bearbeitet.
Dieser Tag der offenen Tür wurde besonders von Spezialisten benutzt, um sich zu informieren. Natürlich wurde auch das Labor unter die Lupe genommen. Aber stopp, trotz Tag der offenen Tür, Sabine Mund passte schon auf, dass aus Seuchenschutzgründen keiner die Tür durchschritt. Da musste selbst der Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Dr. Gunter Wolf, vor der Tür bleiben (im Bild vorn).
Als kn das Labor besichtigte, waren gerade Jäger zu Gast, die selbst den weiten Weg aus Bottendorf nicht gescheut hatten. Da wurde aber nicht nur besichtigt und vielleicht eine Tasse Kaffee getrunken, sondern Sabine Mund gab gezielte Informationen (wie später im Bild zu sehen), wie bestimmte Spritzen richtig anzuwenden sind.
IIm Versammlungsraum im Keller gab es für Interessierte eine interessante Präsentation, mit vielen Informationen nicht nur für Spezialisten. Wie viele Untersuchungen werden da so durchgeführt. Im Jahre 2008 waren es 1301, im Jahre 2009 waren es 903 und bis 25.11.2010 waren es 1.491 Untersuchungen.












