Sa, 18:16 Uhr
27.11.2010
Danke gesagt
Dank von Ellen Neumann
Wer aufmerksam die letzten drei Jahre das Geschehen um die Käthe-Kollwitz-Schule verfolgt hat, wird es schon ahnen. Es wurden Freunde, Helfer und Sponsoren eingeladen, die sich in jeglicher Form um die Renovierung des Paul Stade Gemäldes verdient gemacht hatte und jetzt noch tun.
Das Gemälde hängt an seinem Platz, nach dem es aufwendig und sehr mühevoll für über 40.000 Euro restauriert worden war. Dass das Gemälde jetzt da hängt, hat sehr viel mit bürgerlichem Engagement zu tun, denn sonst würde das Gemälde wahrscheinlich immer noch zusammengefaltet im Archiv des Schlossmuseums Sondershausen liegen.
Zwar hatten Schulleiterin Ellen Neumann, und Mario Wilke, vom Förderverein der Käthe-Kollwitz-Schule die Gäste persönlich per Handschlag begrüßt, aber eigentlich hätte es auch anders herum sein können, denn auch wenn die beiden ihr Licht etwas unter den Scheffel stellten, ohne die beiden würde das Gemälde heute wohl nicht restauriert in der Aula hängen.
Mario Wilke gab nochmals einen Überblick, wie die Restaurierung des Paul Stade Gemäldes verlief. Wichtiger Schritt dabei, dass die Eigentumsverhältnisse geklärt wurden und das Gemälde auch wirklich in Sondershausen verbleiben darf. Wilke dankte nochmals allen Unterstützern für die Mithilfe beim Realisieren des Projektes. Was er allerdings unter den Tisch fallen ließ, wegen seines Engagements wurde er schon mal zum Thüringer des Monats beim MDR-Fernsehen gewählt.
Die Museumsleiterin des Schlossmuseums Christa Hirschler gratulierte dem Förderverein und sagte, dass Schlossmuseum hätte nur wenig Hilfestellung geben müssen. Für sie ist die Rettung des einmal zusammengefalteten Gemäldes als wichtiger Teil zur Bewahrung von Kulturgut.
Schulleiterin Ellen Neumann erinnerte daran, dass es Jürgen Pfeiffer war, der so lange nachforschte, bis das Gemälde zusammengefaltet überhaupt gefunden wurde. Ellen Neumann dankte der Sparkassen-Kulturstiftung und der Fa. Sponeta, dass man damals den Startschuss als Sponsor gab. Durch dieses Vorbild folgten viele weitere Sponsoren, die einfach nicht alle genannt werden können. Aber der Dank gilt allen die bei der Restaurierung geholfen haben. Für Ellen Neumann war der Knackpunkt der Restaurierung die spektakuläre Verladung des Bildes, als es durchs oberste Fenster der Schule gebracht werden musste. Es war so Neumann, eine Meisterleistung des Kranführers.
Abgerundet wurde diese Dankes-Feier von der Instrumental-Gruppe des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, verstärkt von Bettina Nickel an der Gitarre.
Unter diesen Artikeln hatte kn bereits mehrfach zum Gemälde informiert.Spektakulärer Umzug, Video Sicher aufgehangen und Zum Gemälde Bei einem Gläschen Sekt oder Saft gab es im Anschluss noch einen Gedankenaustausch.















