Mi, 16:46 Uhr
01.12.2010
Auch im Kyffhäuserkreis?
Erhöhte Schneebruchgefahr in Thüringens Wäldern und Vorsicht im Wald geboten! So die heutige Presseinformation aus dem Thüringer Forstministerium. Ob es auch Probleme im Kyffhäuserkreis gibt, erfahren Sie hier...
Der starke Schneefall in den vergangenen Tagen bereitet den Waldbesitzern und Forstbediensteten zunehmend Sorgen. Die Äste vieler Bäume neigen sich unter der großen Schneelast bereits bedenklich. Durch den angekündigten weiteren Schneefall steigt die Gefahr des Abbrechens von Ästen oder sogar ganzer Baumkronen. Aus diesem Grund ist beim Betreten des Waldes, insbesondere auch beim Skifahren, große Vorsicht geboten!
Aktuell sind durch Schneebruch Bestände von Nadelwäldern (insbesondere Kiefernwälder) in Höhenlagen zwischen 300 und 600 Metern gefährdet. Im Zusammenhang mit starkem Wind oder Sturm kommt es nicht selten zum Bruch der Baumkronen. Deshalb wurden bereits im Bereich der drei Forstämter Stadtroda, Neustadt/Orla und Weida Waldwege bzw. Waldgebiete gesperrt. Auch einige öffentliche Straßen, vor allem in Ostthüringen, wurden gesperrt.
Für Waldbesucher kann eine Gefahr von herabstürzenden Ästen und Kronenteilen ausgehen. In Hinsicht auf den wieder einsetzenden Schneefall und mögliche mildere Witterung mit Nassschnee oder Eisregen wird sich diese Gefahr noch erhöhen.
Eine generelle Sperrung von Waldflächen halte ich aber nicht für geeignet, um Waldbesucher und Wintersportler zu schützen äußerte Thüringens Forstminister Jürgen Reinholz. Hier appelliere ich an die Vernunft jedes Einzelnen, die Situation im Wald bei starkem Wind oder Schneefall einzuschätzen, so der Minister.
Und wie sieht es im Kyffhäuserkreis aus? Auch im Laufe des Tages hatte man sich im Forstamt Oldisleben zusammengesetzt und beraten. In unseren Wäldern besteht derzeit keine akute Gefahr, so Forstamtsleiter Uli Klüßendorf im Gespräch mit kn. Unser starker Bestand an Laubbäumen wirkt sich günstig aus, da auf den laublosen Bäumen sich nicht viel Schnee halten kann und der wenige Schnee meist auch noch vom Wind runtergeblasen wird.
Eine analoge Aussage kam auch vom Forstamt in Sondershausen für die Wälder der westlichen Hainleite.
Autor: khhDer starke Schneefall in den vergangenen Tagen bereitet den Waldbesitzern und Forstbediensteten zunehmend Sorgen. Die Äste vieler Bäume neigen sich unter der großen Schneelast bereits bedenklich. Durch den angekündigten weiteren Schneefall steigt die Gefahr des Abbrechens von Ästen oder sogar ganzer Baumkronen. Aus diesem Grund ist beim Betreten des Waldes, insbesondere auch beim Skifahren, große Vorsicht geboten!
Aktuell sind durch Schneebruch Bestände von Nadelwäldern (insbesondere Kiefernwälder) in Höhenlagen zwischen 300 und 600 Metern gefährdet. Im Zusammenhang mit starkem Wind oder Sturm kommt es nicht selten zum Bruch der Baumkronen. Deshalb wurden bereits im Bereich der drei Forstämter Stadtroda, Neustadt/Orla und Weida Waldwege bzw. Waldgebiete gesperrt. Auch einige öffentliche Straßen, vor allem in Ostthüringen, wurden gesperrt.
Für Waldbesucher kann eine Gefahr von herabstürzenden Ästen und Kronenteilen ausgehen. In Hinsicht auf den wieder einsetzenden Schneefall und mögliche mildere Witterung mit Nassschnee oder Eisregen wird sich diese Gefahr noch erhöhen.
Eine generelle Sperrung von Waldflächen halte ich aber nicht für geeignet, um Waldbesucher und Wintersportler zu schützen äußerte Thüringens Forstminister Jürgen Reinholz. Hier appelliere ich an die Vernunft jedes Einzelnen, die Situation im Wald bei starkem Wind oder Schneefall einzuschätzen, so der Minister.
Und wie sieht es im Kyffhäuserkreis aus? Auch im Laufe des Tages hatte man sich im Forstamt Oldisleben zusammengesetzt und beraten. In unseren Wäldern besteht derzeit keine akute Gefahr, so Forstamtsleiter Uli Klüßendorf im Gespräch mit kn. Unser starker Bestand an Laubbäumen wirkt sich günstig aus, da auf den laublosen Bäumen sich nicht viel Schnee halten kann und der wenige Schnee meist auch noch vom Wind runtergeblasen wird.
Eine analoge Aussage kam auch vom Forstamt in Sondershausen für die Wälder der westlichen Hainleite.
