Sa, 21:15 Uhr
04.12.2010
Wilhelm Barthels - "Arche der Musen"
Die Stadt Sondershausen ehrt Wilhelm Barthels, der am 20. Dezember 2010 seinen 80. Geburtstag begangen hätte, mit einer Ausstellung in der Cruciskirche. Hochwertig die musikalische Begleitung der Vernissage. Mit bei der Eröffnung dabei Ihre kn...
Am Samstag, den 4.12.2010 wurde am Nachmittag die Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten unter dem Titel "Arche der Musen" eröffnet. Gezeigt werden bildnerische Werke in Stein, Holz, Metall und Ton. Gezeigt werden über 30 Arbeiten des Künstlers verteilt auf zwei Etagen des entstehenden Bürgerzentrums Cruciskirche.
Der am 29.03.2010 verstorbene Wilhelm Barthels hat viele Jahrzehnte in seinem Musikerberuf als Fagottist u.a. am hiesigen Loh-Orchester gearbeitet. Neben der Musik beeinflusste seit den 1970er Jahren eine weitere Muse, die Bildhauerei, sein Leben. Als Autodidakt auf diesem Feld arbeitend, entstanden viele plastische Werke. Einigen begegnet man im Sondershäuser Stadtbild - vor dem Krankenhaus, am Friedhof, in der Lohstraße. Auf andere treffen Besucher des Landratsamtes am Markt oder im Firmengebäude der K-UTEC; außerhalb Sondershausens in der Fortbildungsstätte der Bundesagentur für Arbeit in Weimar, im Oberlandesgericht Jena oder in der Klosterkirche in Reifenstein, wie Bürgermeister Joachim Kreyer in seiner Laudation hervorhob.
Alle Werke zeugen von einem beharrlichen, experimentierfreudigen Wirken Wilhelm Barthels. Er fand Anregungen für seine Objekte oft in der Literatur. Selten jedoch sind die Bezüge so deutlich wie in den vier Steinplastiken "Einsamer nie I - IV", die vom Dichter Gottfried Benn inspiriert sind und auf ihn Bezug nehmen. Sie sind in der Ausstellung zu sehen. Auch der Glaube und die Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist finden sich als Themen in zahlreichen Werken Wilhelm Barthels.
Die Witwe des Künstlers, Erna Barthels gab einen umfangreichen Überblick über das Schaffen des Wilhelm Barthels. Gewirkt hatte Barthels in seinem Haus im Brückental, wo er auch seine Werke zum größten Teil schuf. Sie danke der Freiwilligen Feuerwehr und dem Landratsamt für den Transport der Werke zum Ausstellungsort, und dem Schlossmuseum für die Ausgestaltung der Ausstellung Auch die vier Töchter des Künstlers waren zu Ausstellungseröffnug erschienen.
In der Ausstellung "Arche der Musen", deren Titel den einer Metallarbeit aufgreift, werden erstmals über 30 Werke Wilhelm Barthels' zusammen zu sehen sein. Dank der Leihgaben aus dem Besitz der Familie, deren Unterstützung und des Engagements des Fördervereins Crucis-Kirche Sondershausen e.V. ist es der Stadt Sondershausen möglich, diese Ausstellung auszurichten. Interessierte Besucher sind zur Ausstellungseröffnung und während der Ausstellungsdauer bis zum 13. Februar 2011 herzlich eingeladen.
Öffnungszeiten der Ausstellung in der Cruciskirche: mittwochs, donnerstags und sonntags 13.00 bis 16.00 Uhr.
Viele Gäste waren zur Ausstellungseröffnung erschienen. Neben Vize-Landrat Georg Schäfer Vize Bürgermeister Cornelia Kraffzick auch zahlreichen Stadträte viele Kulturschaffende der Stadt und des Kreises. Sehr hochwertig besetzt und ein Klangerlebnis war die kulturelle Umrahmung. Die Musiker Steffen Cotta, Schlagzeuger des Gewandhausorchesters Leipzig und Schwiegersohn des Künstlers, der ehemalige Schüler des Künstlers, Alexander Voigt Fagottist im Rundfunksinfonieorchester Berlin, Berthold Große, Fagottist der Könglichen Hofkapelle Stockholm und Andreas Böhlke, Hornist im Konzertorchester Berlin.
Was allerdings sehr oft zu beobachten war, zeigt kn hier:
Autor: khhAm Samstag, den 4.12.2010 wurde am Nachmittag die Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten unter dem Titel "Arche der Musen" eröffnet. Gezeigt werden bildnerische Werke in Stein, Holz, Metall und Ton. Gezeigt werden über 30 Arbeiten des Künstlers verteilt auf zwei Etagen des entstehenden Bürgerzentrums Cruciskirche.
Der am 29.03.2010 verstorbene Wilhelm Barthels hat viele Jahrzehnte in seinem Musikerberuf als Fagottist u.a. am hiesigen Loh-Orchester gearbeitet. Neben der Musik beeinflusste seit den 1970er Jahren eine weitere Muse, die Bildhauerei, sein Leben. Als Autodidakt auf diesem Feld arbeitend, entstanden viele plastische Werke. Einigen begegnet man im Sondershäuser Stadtbild - vor dem Krankenhaus, am Friedhof, in der Lohstraße. Auf andere treffen Besucher des Landratsamtes am Markt oder im Firmengebäude der K-UTEC; außerhalb Sondershausens in der Fortbildungsstätte der Bundesagentur für Arbeit in Weimar, im Oberlandesgericht Jena oder in der Klosterkirche in Reifenstein, wie Bürgermeister Joachim Kreyer in seiner Laudation hervorhob.
Alle Werke zeugen von einem beharrlichen, experimentierfreudigen Wirken Wilhelm Barthels. Er fand Anregungen für seine Objekte oft in der Literatur. Selten jedoch sind die Bezüge so deutlich wie in den vier Steinplastiken "Einsamer nie I - IV", die vom Dichter Gottfried Benn inspiriert sind und auf ihn Bezug nehmen. Sie sind in der Ausstellung zu sehen. Auch der Glaube und die Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist finden sich als Themen in zahlreichen Werken Wilhelm Barthels.
Die Witwe des Künstlers, Erna Barthels gab einen umfangreichen Überblick über das Schaffen des Wilhelm Barthels. Gewirkt hatte Barthels in seinem Haus im Brückental, wo er auch seine Werke zum größten Teil schuf. Sie danke der Freiwilligen Feuerwehr und dem Landratsamt für den Transport der Werke zum Ausstellungsort, und dem Schlossmuseum für die Ausgestaltung der Ausstellung Auch die vier Töchter des Künstlers waren zu Ausstellungseröffnug erschienen.
In der Ausstellung "Arche der Musen", deren Titel den einer Metallarbeit aufgreift, werden erstmals über 30 Werke Wilhelm Barthels' zusammen zu sehen sein. Dank der Leihgaben aus dem Besitz der Familie, deren Unterstützung und des Engagements des Fördervereins Crucis-Kirche Sondershausen e.V. ist es der Stadt Sondershausen möglich, diese Ausstellung auszurichten. Interessierte Besucher sind zur Ausstellungseröffnung und während der Ausstellungsdauer bis zum 13. Februar 2011 herzlich eingeladen.
Öffnungszeiten der Ausstellung in der Cruciskirche: mittwochs, donnerstags und sonntags 13.00 bis 16.00 Uhr.
Viele Gäste waren zur Ausstellungseröffnung erschienen. Neben Vize-Landrat Georg Schäfer Vize Bürgermeister Cornelia Kraffzick auch zahlreichen Stadträte viele Kulturschaffende der Stadt und des Kreises. Sehr hochwertig besetzt und ein Klangerlebnis war die kulturelle Umrahmung. Die Musiker Steffen Cotta, Schlagzeuger des Gewandhausorchesters Leipzig und Schwiegersohn des Künstlers, der ehemalige Schüler des Künstlers, Alexander Voigt Fagottist im Rundfunksinfonieorchester Berlin, Berthold Große, Fagottist der Könglichen Hofkapelle Stockholm und Andreas Böhlke, Hornist im Konzertorchester Berlin.
Was allerdings sehr oft zu beobachten war, zeigt kn hier:

























