Di, 00:02 Uhr
07.12.2010
ADFC Kyffhäuserkreis gegründet
Die Gründung eines Kreisverbandes des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.) wurde heute in Sondershausen auf den Weg gebracht. Für Sie war kn mit Stift und Kamera dabei...
Im Stadtcafe von Sondershausen hatte sich bereits vorhanden ADFC-Mitglieder, Interessenten und kommunale Vertreter der Stadt Sondershausen zusammengefunden, um die Gründung eines Kreisverbandes zu prüfen und gegebenenfalls auch zu gründen. Schnell war man sich einig, die Probleme im Kyffhäuserkreis auf dem Gebiet der Radwege sind so groß, des es sinnvoll und notwendig ist, einen eigenen Kreisverband im Rahmen des Landesverbandes Thüringen zu gründen. Da sich bereits acht ADFC Mitglieder in der Runde befanden, wurde man sich einig den Kreisverband ADFC Kyffhäuserkreis zu gründen. Schnell waren auch Mitglieder gefunden, die in leitender Funktion mitarbeiten wollten.
Der Vorstand des neuen Kreisverbandes mit Karla Kreyer, Andreas Schreier, Steffen Gröbel, Volkmar Schlisio (Landesverband Thüringen), Marko Zelmer und Christoph Rommel.
Als Vorsitzender des Kreisverbandes wurde einstimmig Steffen Gröbel (Ebeleben) gewählt. Als seine Stellvertreter wurden Christoph Rommel (Bad Frankenhausen) und Andreas Schreier (Sondershausen), sowie Karla Kreyer (Sondershausen) als Beisitzer gewählt. Schatzmeister des Verbandes wurde Marko Zelmer (Sondershausen). Schon bei der Wahl war man sich einig, dass mit steigenden Mitgliedszahlen auch die Zahl der Beisitzer erhöht werden soll.
ADFC Kyffhäuserkreis gegründet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hilfe und Anleitung bei der heutigen Wahl kam vom Landesvorstand das ADFC aus Erfurt. Volkmar Schlisio (Bild) informierte nicht nur über den Aufbau und die Geschichte des ADFC (vor 30 Jahren in Bremen gegründet) sondern er informierte auch über die Organisationsstruktur des Landesverbandes. Bisher gab es acht Kreisverbände (Nordhausen nahm bisher die Interessen des Kyffhäuserkreises wahr), so dass an dieser Zahl schon deutlich wurde, nicht in allen Landkreisen bereits Strukturen des ADFC gibt.
Schlisio informierte auch, dass es am 24. September 2011 einen Landesverbandstag geben wird. Bis vier Wochen davor sollte die Kreisverbände Neuwahlen durchführen. Zwar müsste der Kreisverband Kyffhäuserkreis nicht unbedingt neu wählen, aber in Hinblick auf die Einbeziehung weiterer Vorstandsmitglieder durchaus ratsam, so Schlisio, um so zu sichern, dass alle Regionen des Kyffhäuserkreises im Vorstand vertreten sind. Im Vorstand Kreisverbandes darf die Anzahl der Beisitzer auf die Zahl fünf erhöht werden.
Wichtig wird sein, so Helmut Nüchter in der Diskussion, dass die Mitgliedergewinnung einen wichtigen Punkt darstellen sollte, denn je mehr Mitglieder der Verband hat, desto mehr Gewicht bekommt er. Deutschlandweit hat der ADFC bereits rund 130.000 Mitglieder. Um auch im Internet präsent zu sein, soll eine eigene Homepage erstellt werden, für die Christoph Rommel die Federführung übernommen hat.
Als wichtigen Punkte, neben der Mitgliederwerbung, sei es jetzt, so der neue Vorsitzende Präsenz zu zeigen. Der ADFC wird sich in nächster Zeit beim Straßenbauamt Nordthüringen, der Kreisverwaltung und möglichst vielen Kommunen vorstellen. Aber auch Forst, Tourismusverband und viele weitere Organisationen sollen erreicht werden. Von heute auf morgen darf allerdings keiner hoffen, dass da sofort ein neues flächendeckendes Radwegenetz entsteht, dämpfte Gröbel zu hohe Erwartungen.
Positiv zu bemerken ist, wie sich die Stadt Sondershausen einbringen will. Mit Bürgermeister Joachim Kreyer und zwei seiner Fachbereichsleiter (Bauamtsleiter Manfred Kucksch und Wirtschaftsförderung Uwe Dönhoff) war die Stadt nicht nur zahlenmäßig sehr präsent, sondern Kreyer bot auch an die bisher erarbeiteten Konzepte der Radwegeplanung für Sondershausen dem ADFC zugänglich zu machen. Aber auch Kreyer dämpfte zu hohe Erwartungen mit Blick in seine zumindest jetzt sehr leere Stadtkasse, um im Wegebau hohe Sprünge machen zu können.
Auch wenn offensichtlich vergessen wurde, den Kreiswegewart Wandern- und Radwandern einzuladen, dann fällt trotzdem auf (mit Sicht auf die starke Präsenz der Stadt Sondershausen, dass nicht ein Vertreter des Landratsamtes zu so einer wichtigen Gründung erschienen war. Sicher, Landrat Peter Hengstermann und sein Tourismusverantwortlicher Eckhard Geyer weilten zur zeitgleich in Heldrungen stattfindenden Veranstaltung 20 Jahre Tourismusverband Kyffhäuser und waren verständlicherweise entschuldigt, aber die Kreisverwaltung hat sicher noch einige Mitarbeiter mehr, die wohl hätten Präsenz zeigen sollen, auch wenn sie nicht hätten mitwählen dürfen. Na hoffentlich kein böses Omen.
Aber nicht nur um Radwege und deren Neubau soll es gehe. Auch so können kleine Maßnahmen die Bedingungen für die Radfahrer verbessern. Gröbel regte an, einen Arbeitskreis Radverkehr mit Vertretern aus vielen Kommunen zu bilden, wie es auch im Landkreis Northeim (Niedersachsen) sehr gut läuft. Natürlich soll auch der Spaß im ADFC nicht zu kurz kommen. Geplant sind Radtouren, wozu auch Radtourenleiter ausgebildet werden sollen. Einge enge Zusammenarbeit mit der, FAU die bereits Radtouren organisiert wird angestrebt und sollte wohl funktionieren, da man mit Karla Kreyer gleich den Ansprechpartner in den eigenen Reihe hat.
Wie geht es weiter? Die nächste Versammlung des Kreisverbandes findet am Mittwoch, 12.01.2011 um 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Zahntechnik Zelmer GmbH, Göldnerstr. 5, in 99706 Sondershausen statt. Und wie kommt man mit dem neuen Kreisverband in Kontakt?
Die vorläufige E-Mail-Adresse lautet (bis zur Schaffung einer eigenen Homepage heißt:
adfc-kyf@adfc-thueringen.de - Tel.: 0151/22784176
Als Kontaktadresse für schriftliche Post:
ADFC-Kreisverband Kyffhäuserkreis
Steffen Gröbel
Wilhelm-Klemm-Str. 24a
99713 Ebeleben
Bleibt nur noch zu wünschen, dass möglichst viele Radfahrer den Weg in den ADFC finden und der Wunsch der Gründer in Erfüllung geht, dass dieser Kreisverband den ganzen Kyffhäuserkreis repräsentieren soll. Allein das wird schon eine komplizierte organisatorische Aufgabe, denn es sollen ja auch die Radfahrer bis Wiehe, Friedrichsrode und Greußen mitvertreten und in die Arbeit einbezogen werden! Allein mit dem Fahrrad wird das leider nicht klappen, da hat kn schon seine eigenen Erfahrungen gesammelt und auf eine Ost-West-Verbindung mit öffentlichen Verkehrmitteln zu bauen scheint angesichts der Kassenlage wohl zur Illusion zu werden. Eine schwere Hypothek, mit welcher der ADFC im Kyffhäuserkreis starten muss.
Autor: khhIm Stadtcafe von Sondershausen hatte sich bereits vorhanden ADFC-Mitglieder, Interessenten und kommunale Vertreter der Stadt Sondershausen zusammengefunden, um die Gründung eines Kreisverbandes zu prüfen und gegebenenfalls auch zu gründen. Schnell war man sich einig, die Probleme im Kyffhäuserkreis auf dem Gebiet der Radwege sind so groß, des es sinnvoll und notwendig ist, einen eigenen Kreisverband im Rahmen des Landesverbandes Thüringen zu gründen. Da sich bereits acht ADFC Mitglieder in der Runde befanden, wurde man sich einig den Kreisverband ADFC Kyffhäuserkreis zu gründen. Schnell waren auch Mitglieder gefunden, die in leitender Funktion mitarbeiten wollten.
Der Vorstand des neuen Kreisverbandes mit Karla Kreyer, Andreas Schreier, Steffen Gröbel, Volkmar Schlisio (Landesverband Thüringen), Marko Zelmer und Christoph Rommel.
Als Vorsitzender des Kreisverbandes wurde einstimmig Steffen Gröbel (Ebeleben) gewählt. Als seine Stellvertreter wurden Christoph Rommel (Bad Frankenhausen) und Andreas Schreier (Sondershausen), sowie Karla Kreyer (Sondershausen) als Beisitzer gewählt. Schatzmeister des Verbandes wurde Marko Zelmer (Sondershausen). Schon bei der Wahl war man sich einig, dass mit steigenden Mitgliedszahlen auch die Zahl der Beisitzer erhöht werden soll.
ADFC Kyffhäuserkreis gegründet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hilfe und Anleitung bei der heutigen Wahl kam vom Landesvorstand das ADFC aus Erfurt. Volkmar Schlisio (Bild) informierte nicht nur über den Aufbau und die Geschichte des ADFC (vor 30 Jahren in Bremen gegründet) sondern er informierte auch über die Organisationsstruktur des Landesverbandes. Bisher gab es acht Kreisverbände (Nordhausen nahm bisher die Interessen des Kyffhäuserkreises wahr), so dass an dieser Zahl schon deutlich wurde, nicht in allen Landkreisen bereits Strukturen des ADFC gibt.Schlisio informierte auch, dass es am 24. September 2011 einen Landesverbandstag geben wird. Bis vier Wochen davor sollte die Kreisverbände Neuwahlen durchführen. Zwar müsste der Kreisverband Kyffhäuserkreis nicht unbedingt neu wählen, aber in Hinblick auf die Einbeziehung weiterer Vorstandsmitglieder durchaus ratsam, so Schlisio, um so zu sichern, dass alle Regionen des Kyffhäuserkreises im Vorstand vertreten sind. Im Vorstand Kreisverbandes darf die Anzahl der Beisitzer auf die Zahl fünf erhöht werden.
Wichtig wird sein, so Helmut Nüchter in der Diskussion, dass die Mitgliedergewinnung einen wichtigen Punkt darstellen sollte, denn je mehr Mitglieder der Verband hat, desto mehr Gewicht bekommt er. Deutschlandweit hat der ADFC bereits rund 130.000 Mitglieder. Um auch im Internet präsent zu sein, soll eine eigene Homepage erstellt werden, für die Christoph Rommel die Federführung übernommen hat.
Als wichtigen Punkte, neben der Mitgliederwerbung, sei es jetzt, so der neue Vorsitzende Präsenz zu zeigen. Der ADFC wird sich in nächster Zeit beim Straßenbauamt Nordthüringen, der Kreisverwaltung und möglichst vielen Kommunen vorstellen. Aber auch Forst, Tourismusverband und viele weitere Organisationen sollen erreicht werden. Von heute auf morgen darf allerdings keiner hoffen, dass da sofort ein neues flächendeckendes Radwegenetz entsteht, dämpfte Gröbel zu hohe Erwartungen.
Positiv zu bemerken ist, wie sich die Stadt Sondershausen einbringen will. Mit Bürgermeister Joachim Kreyer und zwei seiner Fachbereichsleiter (Bauamtsleiter Manfred Kucksch und Wirtschaftsförderung Uwe Dönhoff) war die Stadt nicht nur zahlenmäßig sehr präsent, sondern Kreyer bot auch an die bisher erarbeiteten Konzepte der Radwegeplanung für Sondershausen dem ADFC zugänglich zu machen. Aber auch Kreyer dämpfte zu hohe Erwartungen mit Blick in seine zumindest jetzt sehr leere Stadtkasse, um im Wegebau hohe Sprünge machen zu können.
Auch wenn offensichtlich vergessen wurde, den Kreiswegewart Wandern- und Radwandern einzuladen, dann fällt trotzdem auf (mit Sicht auf die starke Präsenz der Stadt Sondershausen, dass nicht ein Vertreter des Landratsamtes zu so einer wichtigen Gründung erschienen war. Sicher, Landrat Peter Hengstermann und sein Tourismusverantwortlicher Eckhard Geyer weilten zur zeitgleich in Heldrungen stattfindenden Veranstaltung 20 Jahre Tourismusverband Kyffhäuser und waren verständlicherweise entschuldigt, aber die Kreisverwaltung hat sicher noch einige Mitarbeiter mehr, die wohl hätten Präsenz zeigen sollen, auch wenn sie nicht hätten mitwählen dürfen. Na hoffentlich kein böses Omen.
Aber nicht nur um Radwege und deren Neubau soll es gehe. Auch so können kleine Maßnahmen die Bedingungen für die Radfahrer verbessern. Gröbel regte an, einen Arbeitskreis Radverkehr mit Vertretern aus vielen Kommunen zu bilden, wie es auch im Landkreis Northeim (Niedersachsen) sehr gut läuft. Natürlich soll auch der Spaß im ADFC nicht zu kurz kommen. Geplant sind Radtouren, wozu auch Radtourenleiter ausgebildet werden sollen. Einge enge Zusammenarbeit mit der, FAU die bereits Radtouren organisiert wird angestrebt und sollte wohl funktionieren, da man mit Karla Kreyer gleich den Ansprechpartner in den eigenen Reihe hat.
Wie geht es weiter? Die nächste Versammlung des Kreisverbandes findet am Mittwoch, 12.01.2011 um 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Zahntechnik Zelmer GmbH, Göldnerstr. 5, in 99706 Sondershausen statt. Und wie kommt man mit dem neuen Kreisverband in Kontakt?
Die vorläufige E-Mail-Adresse lautet (bis zur Schaffung einer eigenen Homepage heißt:
adfc-kyf@adfc-thueringen.de - Tel.: 0151/22784176
Als Kontaktadresse für schriftliche Post:
ADFC-Kreisverband Kyffhäuserkreis
Steffen Gröbel
Wilhelm-Klemm-Str. 24a
99713 Ebeleben
Bleibt nur noch zu wünschen, dass möglichst viele Radfahrer den Weg in den ADFC finden und der Wunsch der Gründer in Erfüllung geht, dass dieser Kreisverband den ganzen Kyffhäuserkreis repräsentieren soll. Allein das wird schon eine komplizierte organisatorische Aufgabe, denn es sollen ja auch die Radfahrer bis Wiehe, Friedrichsrode und Greußen mitvertreten und in die Arbeit einbezogen werden! Allein mit dem Fahrrad wird das leider nicht klappen, da hat kn schon seine eigenen Erfahrungen gesammelt und auf eine Ost-West-Verbindung mit öffentlichen Verkehrmitteln zu bauen scheint angesichts der Kassenlage wohl zur Illusion zu werden. Eine schwere Hypothek, mit welcher der ADFC im Kyffhäuserkreis starten muss.








