Do, 07:05 Uhr
09.12.2010
Auch Müll erschreckt
Auch wenn es beim Hausmüllanfall in diesem Jahr einen Rückgang geben wird, das Umweltamt wird bald verstärkt beim Müll, insbesondere aber beim Bioabfall kontrollieren. Warum das so sein wird, erfahren Sie hier...
Im Jahr 2010 wurden bisher 11.275 Tonnen Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle sowie ca. 2.000 Tonnen Sperrmüll durch den Kyffhäuserkreis der Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Nentzelsrode im Landkreis Nordhausen zugeführt (Stand: 46. Kalenderwoche 2010).
Zum Jahresende kann man mit einer Gesamtsumme von ca. 13.000 Tonnen Hausmüll sowie ungefähr 2.300 Tonnen Sperrmüll rechnen.
Im Vergleich zum Vorjahr entspräche das einem Rückgang bei Hausmüll um 500 Tonnen und einem Zuwachs bei Sperrmüll um rund 100 Tonnen. An widerrechtlichen Abfällen in der Natur und auf öffentlichem Grund wurden bis November 2010 rund 180m³ Hausmüll und ca. 149m³ Sperrmüll eingesammelt!
Des Weiteren fielen 5.400 kg Schrott, 51 Reifen und 785 Elektrogeräte an, dazu zählen Fernsehgeräte, Monitore, Elektroherde usw. In der Kompostierungsanlage in Allmenhausen wurden bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits wieder über 6.800 Tonnen biologisch abbaubare Abfälle zu Qualitätskompost verarbeitet. Das waren fast 1.000 Anlieferungen in 11 Monaten.
Bezogen auf die Gesamtmenge entfallen etwa 90 Prozent der Bioabfälle aus der getrennten Sammlung der Biotonne und 10 Prozent stellen Grünschnitt und sonstige biogene Abfälle dar. Aus diesen angelieferten Abfällen können dieses Jahr etwa 2.700 Tonnen Kompost in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.
Wie bereits in den vergangenen Jahren bestanden die Hauptabsatzgebiete des Kompostes im Bereich des Straßenbaus und der Landwirtschaft. Die produzierte Kompostmenge reichte auch in diesem Jahr nicht annähernd aus, um allen Kundenwünschen gerecht werden zu können. Rund 95 Prozent des vermarkteten Komposts wurde in der Körnung 0 - 20 mm und nur 5 Prozent in der Körnung 0 - 10 mm abgegeben.
Ein Negativtrend beim Bioabfall ist allerdings bei der Höhe des Störstoffanteils festzustellen. So mussten bis Ende November 2010 über 250 Tonnen als Hausmüll entsorgt werden. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 180 Tonnen.
Um diesem Trend entgegenzuwirken, wird das Amt für Umwelt, Naturschutz und Wasserwirtschaft in den nächsten Monaten verstärkt das Sortierverhalten stichprobenweise kontrollieren.
Autor: khhIm Jahr 2010 wurden bisher 11.275 Tonnen Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle sowie ca. 2.000 Tonnen Sperrmüll durch den Kyffhäuserkreis der Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Nentzelsrode im Landkreis Nordhausen zugeführt (Stand: 46. Kalenderwoche 2010).
Zum Jahresende kann man mit einer Gesamtsumme von ca. 13.000 Tonnen Hausmüll sowie ungefähr 2.300 Tonnen Sperrmüll rechnen.
Im Vergleich zum Vorjahr entspräche das einem Rückgang bei Hausmüll um 500 Tonnen und einem Zuwachs bei Sperrmüll um rund 100 Tonnen. An widerrechtlichen Abfällen in der Natur und auf öffentlichem Grund wurden bis November 2010 rund 180m³ Hausmüll und ca. 149m³ Sperrmüll eingesammelt!
Des Weiteren fielen 5.400 kg Schrott, 51 Reifen und 785 Elektrogeräte an, dazu zählen Fernsehgeräte, Monitore, Elektroherde usw. In der Kompostierungsanlage in Allmenhausen wurden bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits wieder über 6.800 Tonnen biologisch abbaubare Abfälle zu Qualitätskompost verarbeitet. Das waren fast 1.000 Anlieferungen in 11 Monaten.
Bezogen auf die Gesamtmenge entfallen etwa 90 Prozent der Bioabfälle aus der getrennten Sammlung der Biotonne und 10 Prozent stellen Grünschnitt und sonstige biogene Abfälle dar. Aus diesen angelieferten Abfällen können dieses Jahr etwa 2.700 Tonnen Kompost in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.
Wie bereits in den vergangenen Jahren bestanden die Hauptabsatzgebiete des Kompostes im Bereich des Straßenbaus und der Landwirtschaft. Die produzierte Kompostmenge reichte auch in diesem Jahr nicht annähernd aus, um allen Kundenwünschen gerecht werden zu können. Rund 95 Prozent des vermarkteten Komposts wurde in der Körnung 0 - 20 mm und nur 5 Prozent in der Körnung 0 - 10 mm abgegeben.
Ein Negativtrend beim Bioabfall ist allerdings bei der Höhe des Störstoffanteils festzustellen. So mussten bis Ende November 2010 über 250 Tonnen als Hausmüll entsorgt werden. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 180 Tonnen.
Um diesem Trend entgegenzuwirken, wird das Amt für Umwelt, Naturschutz und Wasserwirtschaft in den nächsten Monaten verstärkt das Sortierverhalten stichprobenweise kontrollieren.
