Sa, 07:05 Uhr
25.12.2010
Dem Wetter getrotzt
Wolfgang Wytrieckus, der Vorsitzende des Fördervereins Cruciskirche Sondershausen e.V., konnte gestern zufrieden sein, denn trotz heftigem Schneetreiben waren doch viele Besucher zum nun schon traditionellen Turmblasen gekommen...
Auf dem Weg zur Cruciskirche unkten doch wirklich strammen Fußes marschierende Pessimisten, die da meinten, das Turmblasen von der Cruciskirche Sondershausen findet bestimmt nicht statt. Bei dem Wetter steigt doch kein mensch auf den Turm und bläst auch noch auf der Posaune bei dem Schneetreiben und einer offenen Kirchturmspitze. Aber so sicher war man sich doch nicht und stapfte weiter durch den Schnee zur Cruciskirche.
Und siehe da, der Posaunenchor Sondershausen, der schon 1962 gegründet wurde, spielte, oder genauer gesagt blies, weihnachtliche Klänge vom Turm der Cruciskirche das traditionelle Turmblasen durchführen. Wie immer fand es am 24. Dezember um 16:00 Uhr statt. So erklangen u.a. Melodien wie "Es ist ein Roß entsprungen".
Natürlich hatte man vorgesorgt, damit die Instrumente und die Bläser nicht Schaden nahmen. So schütze eine Plastiktüte oder auch Isolierschlauch aus der Heizungsbranche. Und die Bläser schützen sich mit Handschuhen, Mützen und Schale, da es im Gegensatz zu Erdboden, dort oben auch noch zog. Erstaunlich wie man mit den dicken Handschuhen noch so schön spielen kann. Dem Posaunenchor kann man da nur Dank und Anerkennung aussprechen.
Und wer besonders kalte Füße hatte, der holte sich einen Glühwein, egal, ob mit oder ohne Schuss. Und ein Gutes hatte das Turmblasen dieses Jahr oben drein. Bei diesem Schneegestöber wären gestern bestimmt nicht so viele Besucher zur Barthels- Ausstellung gekommen.
Autor: khhAuf dem Weg zur Cruciskirche unkten doch wirklich strammen Fußes marschierende Pessimisten, die da meinten, das Turmblasen von der Cruciskirche Sondershausen findet bestimmt nicht statt. Bei dem Wetter steigt doch kein mensch auf den Turm und bläst auch noch auf der Posaune bei dem Schneetreiben und einer offenen Kirchturmspitze. Aber so sicher war man sich doch nicht und stapfte weiter durch den Schnee zur Cruciskirche.
Und siehe da, der Posaunenchor Sondershausen, der schon 1962 gegründet wurde, spielte, oder genauer gesagt blies, weihnachtliche Klänge vom Turm der Cruciskirche das traditionelle Turmblasen durchführen. Wie immer fand es am 24. Dezember um 16:00 Uhr statt. So erklangen u.a. Melodien wie "Es ist ein Roß entsprungen".
Natürlich hatte man vorgesorgt, damit die Instrumente und die Bläser nicht Schaden nahmen. So schütze eine Plastiktüte oder auch Isolierschlauch aus der Heizungsbranche. Und die Bläser schützen sich mit Handschuhen, Mützen und Schale, da es im Gegensatz zu Erdboden, dort oben auch noch zog. Erstaunlich wie man mit den dicken Handschuhen noch so schön spielen kann. Dem Posaunenchor kann man da nur Dank und Anerkennung aussprechen.
Und wer besonders kalte Füße hatte, der holte sich einen Glühwein, egal, ob mit oder ohne Schuss. Und ein Gutes hatte das Turmblasen dieses Jahr oben drein. Bei diesem Schneegestöber wären gestern bestimmt nicht so viele Besucher zur Barthels- Ausstellung gekommen.















