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Sa, 09:43 Uhr
08.01.2011

Pech gehabt

Undank ist der Welten Lohn. Statt einen Gully vom Eis befreien zu können landete er im Krankenhaus...


Am Anger in Jecha, einem Stadtteil von Sondershausen wollte ein Anwohner etwas Gutes tun und den vor seinem Grundstück liegenden Gully vom Eise befreien. Was er nicht bedacht hatte, das sich um den Gully befindlich Eis war durch die Nässe und des Nieselregens spiegelglatt und ehe er es sich versah lag er nicht nur am Boden sondern brach sich nach erster Diagnose auch noch ein Bein. Der herbeigerufene Arzt ließ den Patienten mit dem Krankenwagen gleich ins Krankenhaus fahren

Das Problem bei vielen Nebenstraßen ist jetzt die tückische Glätte. Gerade auf Nebenstraßen, die nicht vom Winterdienst beräumt werden konnten, hatte man mit der festgefahrenen Schneedecke lange keine großen Probleme. Selbst mit Autos und zu Fuß ließ ich noch einigermaßen gefahrlos fortbewegen.

Die Probleme der festgefahrenen Schneedecke, vor allem wenn sie sehr stark ist, kommen bei einsetzendem leichtem Regen. Der Schnee saugt sich voll Wasser und wenn der Untergrund noch kalt genug war, erstarrt das Ganze bei kühleren Nachttemperaturen nahezu zu einem gefährlich Eisklotz, der gerade bei Nieselregen dann tückisch glatt wird. Und solche Flächen dann mit Sand abstumpfen zu wollen, bedarf doch größerer Mengen Materials, was meist dann doch nicht vorhanden ist.
Autor: khh

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