Mo, 11:59 Uhr
17.01.2011
Zweiter Teil begeisterte
Über die Eröffnung des Liszt Jahres im Marstall von Schloss Sondershausen am Samstag hatte kn bereits berichtet. Höhepunkt des Eröffnungstages war aber zweifelsohne das zugehörige Konzert im Haus der Kunst...
Woher die Besucher nicht überall kamen und am Samstag das Haus der Kunst füllten, von Bad Frankenhausen, von Ebeleben und Greußen, bis hin aus dem fernen Erfurt waren die Gäste, gekommen, so dass nur noch eine Handvoll Plätze frei blieben. Das Konzert, das unter dem Motto Hommage an Liszt und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank stand, wollten sich viele Kunstinteressierte nicht entgehen lassen.
Mit dem 4. Sinfoniekonzert am Samstag im Haus der Kunst Sondershausen eröffnete das Loh-Orchester Sondershausen das Liszt-Jahr 2011, in dem der 200. Geburtstag des Komponisten in ganz Thüringen begangen wird. Die Besucher des Konzertabends erwartete ein spannendes Programm mit Werken von Franz Liszt, Johannes Brahms und Felix Draeseke, einem Zeitgenossen von Franz Liszt. Und die Erwartungen wurden voll erfüllt.
Das Konzert, das unter dem Motto Hommage an Liszt steht, beginnt um 19.30 Uhr in Sondershausen und steht unter der musikalischen Leitung von Markus L. Frank.
Lev Vinocour (Foto: Theater Nordhausen)
Dass Lev Vinocour ist ein begnadeter Interpret Liszt’scher Werke, merkten die Besucher des Konzerts sehr schnell. Im Konzert mit dem Loh-Orchester spielte Vinocour den Totentanz für Klavier und Orchester sowie den 1. Mephisto-Walzer für Klavier solo. Mit "Standing Ovation" dankte das Publikum anschließend dem Künslter. Lev Vinocour, geboren 1970, begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierunterricht an der Musikschule von St. Petersburg. Mit dreizehn Jahren gab er schon sein professionelles Konzertdebüt mit den Leningrader Philharmonikern unter Jewgenij Mrawinsky und am Samstag begeisterte er das Sondershäuser Publikum.
Das 4. Sinfoniekonzert war ein würdiger Auftakt für die Liszt-Feierlichkeiten in Thüringen. Unterstrichen wurde das durch die Worte von Bürgermeister Joachim Kreyer, der das Wirken von Franz Liszt in Sondershausen und sein Einwirken auf die Sondershäuser Musikgeschichte unterstrich.
Einen Wehmutstropfen gab es aber an diesem Abend. Mit Helmut Göpel wurde ein langjähriges Orchestermitglied in den Ruhestand verabschiedet, der zumindest in Sondershausen seine letzten Auftritt hatte, da er ab 31. Januar in den wohl verdienten Ruhestand geht.
Das Streichquartett des Lohorchesters Sondershausen /Nordhausen mit dem 1. Geiger Marek Adam Smetek (gleichzeitig Konzertmeister), 2. Geige Radu Stancia, Bratsche Helmut Göpel und am Cello Matthias Weicker (von li. nach re.) bei einer besonderen Schulstunde im Geschwister-Scholl-Gymnasium.
Helmut Göpel (* 1948 in Leipzig) begann fünfjährig Geige zu lernen. Seit 1961 war er zwei Jahre Konzertmeister im Jugendsinfonieorchester Leipzig. 1962 und 1963 nahm er an Meisterkursen bei David Oistrach teil. Seit 1971 ist er Bratschist im Loh-Orchester Sondershausen, bis 1977 zunächst als stellvertretender Solobratschist, seit 1978 dann als Solobratschist, bevor er 2006 wieder auf die Position des stellvertretenden Solobratschisten wechselte. 1977-1978 war er in der Halleschen Philharmonie engagiert. Helmut Göpel war außerdem als Klavierstimmer tätig und Mitglied im Sondershäuser Streichquartett, das sich aus Musikern des Loh-Orchesters zusammensetzt.
Autor: khhWoher die Besucher nicht überall kamen und am Samstag das Haus der Kunst füllten, von Bad Frankenhausen, von Ebeleben und Greußen, bis hin aus dem fernen Erfurt waren die Gäste, gekommen, so dass nur noch eine Handvoll Plätze frei blieben. Das Konzert, das unter dem Motto Hommage an Liszt und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank stand, wollten sich viele Kunstinteressierte nicht entgehen lassen.
Mit dem 4. Sinfoniekonzert am Samstag im Haus der Kunst Sondershausen eröffnete das Loh-Orchester Sondershausen das Liszt-Jahr 2011, in dem der 200. Geburtstag des Komponisten in ganz Thüringen begangen wird. Die Besucher des Konzertabends erwartete ein spannendes Programm mit Werken von Franz Liszt, Johannes Brahms und Felix Draeseke, einem Zeitgenossen von Franz Liszt. Und die Erwartungen wurden voll erfüllt.
Das Konzert, das unter dem Motto Hommage an Liszt steht, beginnt um 19.30 Uhr in Sondershausen und steht unter der musikalischen Leitung von Markus L. Frank.
Lev Vinocour (Foto: Theater Nordhausen)
Dass Lev Vinocour ist ein begnadeter Interpret Liszt’scher Werke, merkten die Besucher des Konzerts sehr schnell. Im Konzert mit dem Loh-Orchester spielte Vinocour den Totentanz für Klavier und Orchester sowie den 1. Mephisto-Walzer für Klavier solo. Mit "Standing Ovation" dankte das Publikum anschließend dem Künslter. Lev Vinocour, geboren 1970, begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierunterricht an der Musikschule von St. Petersburg. Mit dreizehn Jahren gab er schon sein professionelles Konzertdebüt mit den Leningrader Philharmonikern unter Jewgenij Mrawinsky und am Samstag begeisterte er das Sondershäuser Publikum.Das 4. Sinfoniekonzert war ein würdiger Auftakt für die Liszt-Feierlichkeiten in Thüringen. Unterstrichen wurde das durch die Worte von Bürgermeister Joachim Kreyer, der das Wirken von Franz Liszt in Sondershausen und sein Einwirken auf die Sondershäuser Musikgeschichte unterstrich.
Einen Wehmutstropfen gab es aber an diesem Abend. Mit Helmut Göpel wurde ein langjähriges Orchestermitglied in den Ruhestand verabschiedet, der zumindest in Sondershausen seine letzten Auftritt hatte, da er ab 31. Januar in den wohl verdienten Ruhestand geht.
Das Streichquartett des Lohorchesters Sondershausen /Nordhausen mit dem 1. Geiger Marek Adam Smetek (gleichzeitig Konzertmeister), 2. Geige Radu Stancia, Bratsche Helmut Göpel und am Cello Matthias Weicker (von li. nach re.) bei einer besonderen Schulstunde im Geschwister-Scholl-Gymnasium.
Helmut Göpel (* 1948 in Leipzig) begann fünfjährig Geige zu lernen. Seit 1961 war er zwei Jahre Konzertmeister im Jugendsinfonieorchester Leipzig. 1962 und 1963 nahm er an Meisterkursen bei David Oistrach teil. Seit 1971 ist er Bratschist im Loh-Orchester Sondershausen, bis 1977 zunächst als stellvertretender Solobratschist, seit 1978 dann als Solobratschist, bevor er 2006 wieder auf die Position des stellvertretenden Solobratschisten wechselte. 1977-1978 war er in der Halleschen Philharmonie engagiert. Helmut Göpel war außerdem als Klavierstimmer tätig und Mitglied im Sondershäuser Streichquartett, das sich aus Musikern des Loh-Orchesters zusammensetzt.




