Di, 17:50 Uhr
18.01.2011
Anhaltend hoch
Man hört von den Hochwassermeldungen von Saale und Elbe. Leider geht der Hochwasserpegel an der Unstrut nur sehr langsam zurück, so dass die Staraßensperren wohl nicht so schnell verschwinden werden. Auch die Hochwasserwarnmeldung des Landes Thüringen von 13:30 Uhr strahlt noch nicht viel Optimismus aus...
Meteorologische Situation:
Bis Donnerstag wird es bei überwiegend starker Bewölkung gelegentlich etwas
Niederschlag geben, der heute Nacht im oberen Bergland und später zunehmend auch
im Tiefland als Schnee fallen kann. Die Temperaturen gehen auf Werte nahe des
Gefrierpunkts zurück; im Bergland greift leichter Frost.
Hydrologische Situation:
Durch die gesteuerte Abgabe aus dem HRB Straußfurt hat sich in der mittleren
Unstrut am Pegel Oldisleben eine stabile Wasserführung (mit leicht fallender
Tendenz) im Bereich der Alarmstufe 1 eingestellt. Bedingt durch noch relativ
hohe Zuflüsse und die angespannte Hochwasserlage in Sachsen-Anhalt ist das HRB
moderat auf einen Freiraum von etwas mehr als 4 Mio kbm entlastet worden.
Abgesehen von der mittleren und unteren Unstrut liegt die Wasserführung
gegenwärtig nur noch in der Bere (Pegel Ilfeld), in der mittleren Gera (Pegel
Arnstadt) sowie in der mittleren und unteren Ilm (Pegel Mellingen und
Niedertrebra) oberhalb der Richtwasserstände für den Hochwassermeldebeginn.
Weitere Entwicklung:
In Abhängigkeit von Intensität, Dauer und örtlicher Verteilung abflußwirksamer
Niederschläge kann die Wasserführung morgen überall wieder leicht ansteigen,
ohne die Lage wesentlich zu verschärfen.
Eingeleitete Massnahmen:
Die Abgabe aus dem HRB Straußfurt wird heute nachmittag um 10 kbm/s auf 70 kbm/s
reduziert. Damit soll eine notwendige Erhöhung der Abgabe aus den
Saaletalsperren ausgeglichen und einer Verschärfung der nach wie vor
angespannten Hochwasserlage in Sachsen-Anhalt entgegengewirkt werden. Bei
zumindest bis morgen noch abnehmenden Zuflüssen wird das HRB allmählich weiter
entlastet. Die Abgabe wird bei Bedarf nachgesteuert. Am Pegel Oldisleben ist
deshalb weiterhin mit Wasserständen im Bereich der Alarmstufe 1 zu rechnen.
Autor: khhMeteorologische Situation:
Bis Donnerstag wird es bei überwiegend starker Bewölkung gelegentlich etwas
Niederschlag geben, der heute Nacht im oberen Bergland und später zunehmend auch
im Tiefland als Schnee fallen kann. Die Temperaturen gehen auf Werte nahe des
Gefrierpunkts zurück; im Bergland greift leichter Frost.
Hydrologische Situation:
Durch die gesteuerte Abgabe aus dem HRB Straußfurt hat sich in der mittleren
Unstrut am Pegel Oldisleben eine stabile Wasserführung (mit leicht fallender
Tendenz) im Bereich der Alarmstufe 1 eingestellt. Bedingt durch noch relativ
hohe Zuflüsse und die angespannte Hochwasserlage in Sachsen-Anhalt ist das HRB
moderat auf einen Freiraum von etwas mehr als 4 Mio kbm entlastet worden.
Abgesehen von der mittleren und unteren Unstrut liegt die Wasserführung
gegenwärtig nur noch in der Bere (Pegel Ilfeld), in der mittleren Gera (Pegel
Arnstadt) sowie in der mittleren und unteren Ilm (Pegel Mellingen und
Niedertrebra) oberhalb der Richtwasserstände für den Hochwassermeldebeginn.
Weitere Entwicklung:
In Abhängigkeit von Intensität, Dauer und örtlicher Verteilung abflußwirksamer
Niederschläge kann die Wasserführung morgen überall wieder leicht ansteigen,
ohne die Lage wesentlich zu verschärfen.
Eingeleitete Massnahmen:
Die Abgabe aus dem HRB Straußfurt wird heute nachmittag um 10 kbm/s auf 70 kbm/s
reduziert. Damit soll eine notwendige Erhöhung der Abgabe aus den
Saaletalsperren ausgeglichen und einer Verschärfung der nach wie vor
angespannten Hochwasserlage in Sachsen-Anhalt entgegengewirkt werden. Bei
zumindest bis morgen noch abnehmenden Zuflüssen wird das HRB allmählich weiter
entlastet. Die Abgabe wird bei Bedarf nachgesteuert. Am Pegel Oldisleben ist
deshalb weiterhin mit Wasserständen im Bereich der Alarmstufe 1 zu rechnen.
