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Mi, 17:35 Uhr
19.01.2011

Mehr Sicherheit für Kinder auf Fahrrädern

Kersten Steinke, Bundestagsabgeordnete der Linken aus dem Kyffhäuserkreis, spricht sich für mehr Schutz für fahrradfahrende Kinder im Straßenverkehr aus. Sie unterstützt damit eine öffentliche Petition mit rund 500 Unterzeichnern...

„Das Risiko für Kinder bis zum 14. Lebensjahr, Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, ist besonders hoch“, so Steinke. Eine große Unfallquelle sind Autofahrer, die die jungen Radfahrer übersehen oder Abstandsregelungen nicht einhalten. Auch ist die Fahrpraxis der Kinder unter 14 Jahre in der Regel zu gering, um sich im Straßenverkehr auf die von Autos und Lastwagen ausgehenden Gefahren schnell genug einstellen zu können. Die schulische Radfahrausbildung, die in der Regel vor dem 11. Lebensjahr abgeschlossen wird, kann diese Praxis nicht ersetzen.

„Kinder sind im Straßenverkehr das schwächste Glied der Risikokette und daher besonders zu schützen“, so Steinke. Sie sollten daher die Möglichkeit haben, dort auf Gehwegen fahren zu dürfen, wo keine Radwege vorhanden sind. Fußgänger müssen sich nicht vor rücksichtslosen jugendlichen Fahrradfahrern fürchten. Nach Angaben der Radfahrverbände sind die allermeisten Fahrradrowdys Erwachsene.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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