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Sa, 20:08 Uhr
22.01.2011

Nix für schwache Nerven

Das Wettkampfjahr 2011 des Thüringer Badmintonverbandes wurde mit der 2. Landesrangliste der AK11 in Mühlhausen eröffnet. Dazu erreichte kn von Andreas reich aus Bad Frankenhausen folgender Bericht...

Das Teilnehmerfeld war überschaubar, jedoch waren alle Mädchen und Jungen, die sich Chancen auf vordere Platzieren ausrechneten am Start. So standen 12 Mädchen und 14 Jungen in der Startliste. Dabei die aussichtsreiche VSG-Akteure/Innen Natalie Wolff, Isabell Kronberg, Florian Wohlgemuth, Tobias Pusch und Even Schumann.

Nix für schwache Nerven (Foto: Andreas Reich) Nix für schwache Nerven (Foto: Andreas Reich)

v.l nach rechts - Tobias Pusch, Isabell Kronberg, Florian Wohlgemuth, NAtalie Wolff und Even Schumann

Unterschiedlich verliefen die Spiele in den ersten Runden. Während sich Natalie Wolff und Florian Wohlgemuth in die nächste Runde spielten, mussten die anderen Drei eine Auftaktniederlage hin nehmen. Dabei ging es im Viertelfinalspiel zwischen Isabell Kronberg und Laura Stuchlik aus Neustadt „kriminell“ zu. Während Isabell den Ersten Satz mit taktischer Marschroute deutlich gewinnen konnte, verlor sie den Zweiten Satz ebenso deutlich. Im Dritten Satz fand sie dann lange Zeit auch nicht zu ihrem Spiel. Beim Stand von 12:18 kippte dann aber der „Schalter“ und plötzlich dominierte die Kurstädterin das Spielgeschehen. Es gelang ihr Punkt für Punkt und plötzlich hatte sie beim Stand von 20:19 Matchball. Beim folgenden Ballwechsel trat sie unglücklich auf und stützte. - 20:20 – Schmerzverzerrt konnte sie nicht mehr auftreten. An Aufgabe dachte sie nicht. Dennoch gingen die folgenden beide Punkte an ihre Gegnerin und Isabell musste in die Hoffnungsrunde. Das Spielende war schon spannend und nervenaufreibend. Auch Florian fand seinen Meister im Viertelfinale. Gegen Tom Kahlert aus Erfurt musste er eine Dreisatzniederlage einstecken.

Nix für schwache Nerven (Foto: Andreas Reich) Nix für schwache Nerven (Foto: Andreas Reich)

Ständige enge Spielstände, nix für schwache Nerven

Einzig Natalie Wolff hielt sich schadlos und erreichte souverän das Finale. Tobias Pusch spielte eines seiner Ersten Turniere und zeigte seine spielerischen Fortschritte. Gerade auf der Bewegungsebene konnte er gelerntes gut umsetzen, auch wenn es für einen Sieg noch nicht gereicht hat. Gleiches gilt für Even Schumann, der aber an seinem Clear arbeiten muss, um die Gegner auch einmal unter Druck setzen zu können.

Laura Stuchlik besiegte im Halbfinale dann auch die an Nummer Drei gesetzte Sema Kücük aus Mühlhausen und schaffte den Finaleinzug. Hier wollte Natalie Wolff den Sieg. An Setzplatz Eins war sie die erklärte Favoritin. Leider konnte das Mädchen aus Udersleben im Finale ihre Trainingsleistungen nicht umsetzen. Dem Druck, den sie sich aufbaute hielt sie nicht Stand. Ein völlig undiskutabler Erster Satz endete 6:21. Verunsichert ging es in den Zweiten Satz. Hier sah es dann etwas besser aus aber die Ostthüringerin konnte sich den Turniersieg mit 21:18 sichern. Florian Wohlgemuth spielte sich über einige Stationen und überaus enge Spielausgänge, so 21:19 im Dritten Satz, bis ins Spiel um Platz Fünf. Hier dominierte er noch einmal seinen Gegner aus Meiningen und konnte so wertvolle Ranglistenpunkte bunkern.

Nix für schwache Nerven (Foto: Andreas Reich) Nix für schwache Nerven (Foto: Andreas Reich)

Florian in Erwartung

Abschließend bestritt dann Isabell Kronberg noch ein Spiel um Rang Sieben. Nach verlorenem Ersten Satz, knapp mit 19:21 und dem Gedanken an Aufgabe, kam sie im Zweiten zurück und siegte ihrerseits mit 21:19. Eine Demonstration dann im Dritten Satz! Endlich kamen Aufschläge, wie im Training. Endlich spielte sie Clear, wie sie kann. Endlich traute sie sich auch einen Schmetterschlag zu! Mit Hilfe der Anfeuerung ihrer Mannschaftskameraden erspielte, schmetterte und droppte sie Punkt für Punkt. Auf einmal stand es 15:0! So stellt man sich einen Auftritt bei einer Landesrangliste vor. Nichts war mehr zu merken von Schmerzen, Verstauchungen oder Zerrungen. Dieser Satz endete nach einer Galavorstellung mit 21:7. Wichtiger als das Ergebnis ist aber die Art und Weise. Dies lässt auf die Meisterschaften hoffen, die ja Anfang Mai in Bad Frankenhausen statt finden. Das Ziel bleibt – Landesmeistertitel im Einzel und Doppel. Auch wenn an diesem Tag nicht als alles nach Wunsch lief. Die Trainer und die Kinder wissen, was geht, wenn Trainingsleistungen ansatzweise auch im Wettkampf umgesetzt werden können.
Text und Fotos: Andreas Reich
Autor: khh

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