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Mo, 13:06 Uhr
24.01.2011

Engpässe verhindern

Der frühe Wintereinbruch mit sehr niedrigen Temperaturen und kräftigen Schneefällen hat zu extrem schwierigen Bedingungen auf den Straßen des Landkreises geführt und die Kommunen vor ein nahezu unlösbares Problem gestellt.


Da die Kapazitäten an Streusalz aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre geplant wurden, sind aktuell in vielen Kommunen die Vorräte bereits aufgebraucht.

Mitten im Winter günstig Streusalz zu beschaffen ist, angesichts der leeren Kassen, nahezu unmöglich, somit bleibt nur die ausreichende Versorgung im Sommer. Hier wiederum stehen die Gemeinden vor dem Problem, dass nur geringe Lagerkapazitäten zur Verfügung stehen.

Genau diesen Zustand möchte das „Salzlager Thüringen“ in Kleinfurra ausgleichen und mit einer günstigen und zentralen Möglichkeit zur Einlagerung von Streusalz den Gemeinden, Winterdiensten und Hausverwaltungen helfen die Situation in den kommenden Wintern zu verbessern.

Laut dem Deutschen Wetterdienst werden die Winter in den nächsten Jahren tendenziell kälter und somit ist zu befürchten, dass damit auch die Behinderungen auf den Straßen nicht weniger werden.

Salzlager Thüringen (Foto: Salzlager Thüringen) Salzlager Thüringen (Foto: Salzlager Thüringen)

Das Salzlager auf dem Schacht Ludwigshall bietet Platz für etwa 15000 Tonnen Streusalz, welches in individuellen Portionen geliefert oder abgeholt werden kann. Das Angebot umfasst die Anlieferung, Einlagerung, Kommissionierung sowie die Auslieferung.

Die Kommunen haben somit die Möglichkeit, je nach Bedarf und vor allem zeitnah die benötigte Menge abzurufen. Mit seiner zentralen Lage zwischen Bleicherode, Sondershausen und Nordhausen sowie der Nähe zur Autobahn 38 ist das „Salzlager Thüringen“ nicht nur für die Kommunen der VG Hainleite ein Hoffnungsschimmer sondern auch für Gemeinden im gesamten Landkreis interessant.
Autor: mlu

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