Di, 16:04 Uhr
25.01.2011
Für Loh-Orchester komponiert
In seinem 5. Sinfoniekonzert widmet sich das Loh-Orchester unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank mit wahrhaftig bezwingender Musik einem seit dem Altertum faszinierenden Thema: der Sphärenmusik...
Schon die alten Griechen glaubten, dass bei der Bewegung der Himmelskörper Klänge entstehen. Das faszinierte nicht nur Josef Strauß, dessen Walzer Sphärenklänge vom Orchester zur Einstimmung auf den Abend gespielt wird.
Die Vorstellung von einer überirdischen Musik begeistert auch den jungen Komponisten Ilias Rachaniotis. Der 1978 in Griechenland geborene Künstler, der an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Komposition studierte und bereits zahlreiche Kompositionspreise gewonnen hat, komponierte eigens für das Loh-Orchester das Stück Kosmophonia. Es spürt mit viel Fantasie und eindrucksvollen Klängen der Musik der Sphären nach. Der Komponist kommt zur Uraufführung und wird im Konzert auch gemeinsam mit Markus L. Frank über sein Werk sprechen. Zuhörer dürfen gespannt sein auf diesen Teil des Abends!
Im zweiten Teil des Konzertes führt eines der berühmtesten Stücke über die Planeten unseres Sonnensystems in eine Klangwelt von unvergleichlicher Ausdruckskraft: die große Orchestersuite Die Planeten, die der Engländer Gustav Holst in den Jahren 1914 bis 1917 schrieb. In sieben Sätzen lässt er sieben Planeten lebendig werden mit einer Musik, die an große Filmmusik eines John Williams erinnert.
Holst, der privat eine große Freude daran hatte, seinen Freunden Horoskope zu erstellen, hat sich dabei von den astrologischen Eigenschaften der Planeten inspirieren lassen. Da ertönen zu Beginn der der Kriegsbringer Mars und die Venus als Friedensbringerin. Später folgen u. a. Jupiter, der Bringer der Fröhlichkeit, und Saturn der Bringer des Alters. Neptun, der Mystiker, erklingt zum Schluss mit einer völlig entrückten Musik, bei der aus dem Off auch die Damen des Opernchores zu hören sein werden. Die Aufführung von Gustav Holsts Planeten wird unterstützt vom Förderverein Loh-Orchester Sondershausen.
Sphärenmusik ertönt am 12. Februar im Haus der Kunst Sondershausen und am 13. Februar im Theater Nordhausen jeweils um 19.30 Uhr. Vor dem Konzert laden Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann zu einer Einführung in das Programm des Abends ein.
Karten für das 5. Sinfoniekonzert unter dem Motto Sphärenmusik gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH
Autor: nnzSchon die alten Griechen glaubten, dass bei der Bewegung der Himmelskörper Klänge entstehen. Das faszinierte nicht nur Josef Strauß, dessen Walzer Sphärenklänge vom Orchester zur Einstimmung auf den Abend gespielt wird.
Die Vorstellung von einer überirdischen Musik begeistert auch den jungen Komponisten Ilias Rachaniotis. Der 1978 in Griechenland geborene Künstler, der an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Komposition studierte und bereits zahlreiche Kompositionspreise gewonnen hat, komponierte eigens für das Loh-Orchester das Stück Kosmophonia. Es spürt mit viel Fantasie und eindrucksvollen Klängen der Musik der Sphären nach. Der Komponist kommt zur Uraufführung und wird im Konzert auch gemeinsam mit Markus L. Frank über sein Werk sprechen. Zuhörer dürfen gespannt sein auf diesen Teil des Abends!
Im zweiten Teil des Konzertes führt eines der berühmtesten Stücke über die Planeten unseres Sonnensystems in eine Klangwelt von unvergleichlicher Ausdruckskraft: die große Orchestersuite Die Planeten, die der Engländer Gustav Holst in den Jahren 1914 bis 1917 schrieb. In sieben Sätzen lässt er sieben Planeten lebendig werden mit einer Musik, die an große Filmmusik eines John Williams erinnert.
Holst, der privat eine große Freude daran hatte, seinen Freunden Horoskope zu erstellen, hat sich dabei von den astrologischen Eigenschaften der Planeten inspirieren lassen. Da ertönen zu Beginn der der Kriegsbringer Mars und die Venus als Friedensbringerin. Später folgen u. a. Jupiter, der Bringer der Fröhlichkeit, und Saturn der Bringer des Alters. Neptun, der Mystiker, erklingt zum Schluss mit einer völlig entrückten Musik, bei der aus dem Off auch die Damen des Opernchores zu hören sein werden. Die Aufführung von Gustav Holsts Planeten wird unterstützt vom Förderverein Loh-Orchester Sondershausen.
Sphärenmusik ertönt am 12. Februar im Haus der Kunst Sondershausen und am 13. Februar im Theater Nordhausen jeweils um 19.30 Uhr. Vor dem Konzert laden Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann zu einer Einführung in das Programm des Abends ein.
Karten für das 5. Sinfoniekonzert unter dem Motto Sphärenmusik gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH