Mi, 17:20 Uhr
26.01.2011
Neues aus Berlin (4)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region informiert das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) : Fünf-Punkte-Plan zur Bekämpfung der Ursachen des Dioxin-Skandals der Fraktion Die Linke...
Der Dioxin-Skandal zieht weite Kreise. Auch in Thüringen war ein Schweinezucht- und Hähnchenmastbetrieb mit belastetem Futter beliefert worden. Kersten Steinke, Bundestagsabgeordnete aus Bad Frankenhausen, informiert über den Maßnahmenkatalog der Bundestagsfraktion DIE LINKE zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor weiteren Lebensmittelskandalen.
Das Grundproblem der vergangenen Skandale bestand darin, dass nicht für eine lückenlose Überwachung der Lebensmittelherstellung gesorgt wurde. Daher ist es ganz wichtig, dass bereits zu Beginn der Erzeugungskette die Lebensmittelbetriebe von denjenigen Betrieben getrennt werden, die für eine technische Produktion verantwortlich sind. Auch müssen regionale Wirtschaftskreisläufe wieder mehr Beachtung finden. Sie sind der Grundstein für einen umfassenden Verbraucherschutz.
Bei jeder Futtermittelladung muss eine gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen werden. Die Linke fordert außerdem, dass die gesamte Erzeugungskette nach strengen gesetzlichen Vorgaben zertifiziert werden sollte. Grenzwertüberschreitungen bei Labortests müssen sofort gemeldet werden. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind umgehend zu informieren.
Die Ernährungsbranche ist eine der umsatzstärksten Branchen in Thüringen und beschäftigt rund 11 Prozent aller Arbeitnehmer. Lebensmittel aus Thüringen sind über die Landesgrenzen bekannt und tragen zur Sicherung vieler Arbeitsplätze bei. Thüringen muss daher eine Vorreiterrolle beim Thema Lebensmittelsicherheit einnehmen, sonst bleibt es wie bisher: nach dem Skandal ist vor dem nächsten Skandal, so Steinke.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhDer Dioxin-Skandal zieht weite Kreise. Auch in Thüringen war ein Schweinezucht- und Hähnchenmastbetrieb mit belastetem Futter beliefert worden. Kersten Steinke, Bundestagsabgeordnete aus Bad Frankenhausen, informiert über den Maßnahmenkatalog der Bundestagsfraktion DIE LINKE zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor weiteren Lebensmittelskandalen.
Das Grundproblem der vergangenen Skandale bestand darin, dass nicht für eine lückenlose Überwachung der Lebensmittelherstellung gesorgt wurde. Daher ist es ganz wichtig, dass bereits zu Beginn der Erzeugungskette die Lebensmittelbetriebe von denjenigen Betrieben getrennt werden, die für eine technische Produktion verantwortlich sind. Auch müssen regionale Wirtschaftskreisläufe wieder mehr Beachtung finden. Sie sind der Grundstein für einen umfassenden Verbraucherschutz.
Bei jeder Futtermittelladung muss eine gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen werden. Die Linke fordert außerdem, dass die gesamte Erzeugungskette nach strengen gesetzlichen Vorgaben zertifiziert werden sollte. Grenzwertüberschreitungen bei Labortests müssen sofort gemeldet werden. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind umgehend zu informieren.
Die Ernährungsbranche ist eine der umsatzstärksten Branchen in Thüringen und beschäftigt rund 11 Prozent aller Arbeitnehmer. Lebensmittel aus Thüringen sind über die Landesgrenzen bekannt und tragen zur Sicherung vieler Arbeitsplätze bei. Thüringen muss daher eine Vorreiterrolle beim Thema Lebensmittelsicherheit einnehmen, sonst bleibt es wie bisher: nach dem Skandal ist vor dem nächsten Skandal, so Steinke.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
