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Fr, 10:35 Uhr
28.01.2011

Was war billiger, was teurer?

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)
Die Verbraucherpreise sanken im Januar um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Jahresteuerungsrate erhöhte sich auf 1,7 Prozent. Und wenn Sie nun wissen wollen, was teurer oder was billiger geworden ist, dann sollten sie den bekannten Klick wagen...


Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise im Gesamtdurchschnitt um 0,5 Prozent. Maßgeblich hierzu beigetragen haben die saisonal bedingten Preisrückgänge im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (- 4,4 Prozent) und im Bereich Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (- 4,1 Prozent). So fielen die Preise für Mieten der Ferienwohnungen und -häuser um 31,5 Prozent, die der Pauschalreisen um 16,3 Prozent. Erste Preisrückgänge im Winterschlussverkauf wurden bei Bekleidung und Schuhen (- 2,4 Prozent) festgestellt.

Empfindliche Preissteigerungen mussten die Verbraucher für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (1,0 Prozent) verkraften. Nennenswerte Teuerungen wurden für Gemüse (8,6 Prozent), darunter für Zwiebeln (63,1 Prozent), Lauch (43,3 Prozent) sowie Weißkohl (31,2 Prozent) berechnet.

Außerdem erhöhten sich die Preise für Bier um 5,2 Prozent, Kaffee um 1,8 Prozent, Roggen- oder Mischbrot um 1,4 Prozent. Rückläufige Preisentwicklungen wurden für Fische bzw. Fischwaren (- 1,5 Prozent) und Fleisch (- 1,1 Prozent) beobachtet.

Die Strompreise erhöhten sich im Januar um 3,4 Prozent. Der Trend des Preisanstiegs bei Heizöl und Kraftstoffen (1,2 Prozent) hielt auch im Januar an. Für Heizöl musste (2,4 Prozent), für Diesel (1,8 Prozent) und für Superbenzin (0,7 Prozent) mehr bezahlt werden. Die Preise für Kraftstoffe haben mit einem Indexstand von 122,6 Prozent ein sehr hohes Niveau erreicht und liegen über dem Jahresdurchschnitt von 2008 mit 118,0 Prozent. 2008 ist im Zeitraum von 2005 bis 2010 das Jahr mit dem höchsten Anstieg der Kraftstoffpreise (seit Umbasierung des Warenkorbes auf Basis 2005.)

Im Vergleich zum Januar 2010 hat sich der Preisauftrieb mit 1,7 Prozent weiter verstärkt. Die Preise in den Bereichen Verkehr (3,5 Prozent), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (3,2 Prozent) und Bekleidung und Schuhe (2,0 Prozent) liegen deutlich über dem Vorjahresniveau. So mussten die Kraftfahrer gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich 10,0 Prozent mehr für die Kraftstoffe bezahlen. Am stärksten betroffen Diesel mit 13,9 Prozent.

Im Bereich der Nahrungsmittel erhöhten sich die Preise für Gemüse (12,5 Prozent), Obst (8,0 Prozent) und Brot und Getreideerzeugnisse (2,9 Prozent) überdurchschnittlich.
Autor: nnz

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