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Mo, 17:08 Uhr
31.01.2011

„Ballettgeschichten“

Die Ballettfreunde dürfen schon jetzt gespannt sein auf einen neuen Ballettabend im Theater Nordhausen. Seit Wochen probt die Kompanie für „Ballettgeschichten“, die neue Ballettproduktion. Zu sehen sind dann...


...gleich zwei Uraufführungen von ganz unterschiedlichen Choreographen: Jutta Ebnother und Nick Hobbs. Während Jutta Ebnother dem heimischen Publikum bereits durch Choreographien wie „TanzMiró“, „Camille Claudel. Bildhauerin.“, „Die Heilige“ und zuletzt „Cinderella“ sowie als Ballettdirektorin bestens bekannt ist, stellt sich der Brite Nick Hobbs erstmals mit einer Choreographie in Thüringen vor.

Zur Musik von Kevin Volans’ Streichquartett Nr. 1 „White Man Sleeps“ entdeckt Nick Hobbs, der u. a. sieben Jahre Tänzer und Choreograph am Staatstheater Mainz war, mit beeindruckendem Schrittreichtum und einer kraftvollen, bis an die Grenzen der Akrobatik gehenden Tanzsprache immer wieder neue Ausdrucksmöglichkeiten menschlicher Beziehungen.

Jutta Ebnothers zentrale Gedanken kreisen zu Aaron Coplands Ballettmusik „Appalachian Spring Suite“ und norwegischem Jazz von Jan Garbarek um Aufbruch und Ankommen, um die Kraft, die ein Neuanfang verleiht, denn auch Tänzer sind ständig im Aufbruch, um mit jeder neuen Kreation, jedem neuen Engagement erneut ein Ankommen zu erleben!

Für „Violet Spring“ schrieb sich Jutta Ebnother erstmals ihr Programm nicht in einem Libretto vor, dessen Handlung sie dann mit Hilfe der von ihr entwickelten Choreographie nacherzählt. Zum ersten Mal werden die Tänzer selbst, wird ihr Tanz zum Thema des Balletts. Jutta Ebnother hat sich von der ausdrucksstarken Musik Jan Garbareks und der sehr façettenreichen Musik Aaron Coplands inspirieren lassen, als sie ihre Tänzer genau beobachtete und neue Bewegungen für sie erfand, wie sie in ihren Choreographien noch nicht getanzt wurden. Der Tanz selbst ist es, der genau beobachtet sein möchte, der den Zuschauern Gedanken vermittelt.

Wer schon jetzt neugierig auf diesen Ballettabend ist, kann am Dienstag, 8. Februar 2011, bei der Einführung zu „Ballettgeschichten“ im großen Haus des Theaters noch viel mehr über beiden Choreographen, ihre Uraufführungen, Bühnenbild und Kostüme erfahren. Der Eintritt an diesem Abend ist wie immer frei. Um 19 Uhr beginnt das öffentliche Training, um 19.30 Uhr dann die Einführung, die von Anja Eisner moderiert wird.
Autor: nnz

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