Mo, 17:39 Uhr
31.01.2011
Neue Chefin bei Kreis-FDP
Der bisherige Kreischef Karnstedt geht in zweite Reihe und hatte auf eigenen Wunsch bei der letzten FDP-Kreismitgliederversammlung nicht mehr für den Vorsitz kandidiert. Dazu erreichte kn folgender Bericht...
Antje Ruppe ist neue Kreisvorsitzende der FDP im Kyffhäuserkreis. Sie löst Bernd Karnstedt ab, der nunmehr als Beisitzer dem Vorstand angehört. Eine FDP-Kreismitgliederversammlung hatte am Samstag den gesamten Kreisvorstand gewählt. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Landesgeneralsekretär Patrick Kurth würdigte und dankte Karnstedt für sein beständiges Wirken seit 1994. Bernd Karnstedt ist der dienstälteste Kreisvorsitzende der FDP Thüringen. Er hat in einer Zeit Verantwortung übernommen, die nicht einfach für die Liberalen war. Und er hat in all den Jahren die FDP durch Höhen und Tiefen geführt", so Kurth.
Karnstedt war auf eigenen Wunsch nicht erneut angetreten. Ich bin 1994 als Übergangskandidat eingesprungen. Nach 15 Jahren ist jetzt genug", so Karnstedt auf der Mitgliederversammlung. Seine Nachfolgerin Antje Ruppe (im Bild mit Bernd Karnstaedt) aus Donndorf (47 Jahre, verheiratet, ein Kind) ist bei der ARGE Sondershausen beschäftigt. Seit über 20 Jahren ist sie FDP-Mitglied und war zuvor Beisitzerin im Vorstand.
Wiedergewählt als Stellvertreter wurden Hans-Rudolf Claus (Ebeleben) und Thekla Lottermoser (Bad Frankenhausen). Ebenso bestätigt wurde Kreisschatzmeisterin Viola Blache (Artern), Heidrun Morgan (Donndorf), Steffen Gröbel (Ebeleben), Peter Georgi (Greußen) und eben Bernd Karnstedt (Badra). Mitglied im Landesparteirat ist nach wie vor Wilfried Fabig (Reinsdorf). Zu den Delegierten zum Landesparteitag gehören neben Kreischefin Ruppe und Parteiratsmitglied Fabig auch Bernd Seidel (Donndorf) und Patrick Kurth (im Foto der neue Kreisvorstand).
Kreisschatzmeisterin Blache hob in ihrem Bericht die gute finanzielle Entwicklung der Kreispartei hervor. Mit der Einrichtung der Geschäftsstelle in der Sondershäuser Innenstadt sei die Zahl der Spender und Unterstützer angestiegen. Eine Spende für die FDP lohne sich, wie man an der Bereitstellung des FDP-Büros sehe. Sie warb um weitere Spenden. Ebenso habe die Kreispartei v.a. in den letzten Wochen Mitglieder aufgenommen. Nach der notwendigen aber schmerzvollen Bereinigung der Mitgliederkartei sei dies eine gute Entwicklung.
In seinem Rechenschaftsbericht blickte Karnstedt mehr nach vorn als zurück. Um die Finanzen der Gemeinden und Kommunen sei es nicht gut bestellt. Er kritisierte, die immer stärkeren Einschnitte. Das Land mogelt sich um Gemeinde- und Kreisgebietsreformen herum und führt dafür die Einsparungen kalt auf dem Rücken der Kommunen aus. Das wird nicht gehen", so Karnstedt. Für die FDP in Land und Bund wünsche er sich eine breite thematische Aufstellung. Kritik maße ich mir nicht an. Die FDP muss aber aus den Umfragen lernen", so der alte Kreisvorsitzende.
Die Liberalen diskutierten mit dem anwesenden Bundestagsabgeordneten Kurth zahlreiche Themen, darunter Rente mit 67, Abwanderung oder Kasernenstationierung. Kurth sagte, dass die Unzufriedenheit mit Umfragewerten berechtigt sei. Er mahnte allerdings, die Arbeit der Bundesregierung fair zu bewerten. Sie liefere bessere Ergebnisse und mehr Erfolge als ihre Vorgänger. Während sich andere in ihrer Regierungszeit auf Gammelfleisch oder Dosenpfand konzentrierten, hat Schwarz-Gelb die Eurokrise bewältigt, Milliarden-Subventionen abgelehnt und den Aufschwung untersetzt. Jede andere Regierung hätte massive Steuererhöhungen durchgeführt. Allein die Anwesenheit der FDP am Kabinettstisch verhinderte Steuererhöhungen. Auch daran sollten wir denken", so Kurth.
FDP-Kyffhäuserkreis
Autor: khhAntje Ruppe ist neue Kreisvorsitzende der FDP im Kyffhäuserkreis. Sie löst Bernd Karnstedt ab, der nunmehr als Beisitzer dem Vorstand angehört. Eine FDP-Kreismitgliederversammlung hatte am Samstag den gesamten Kreisvorstand gewählt. Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Landesgeneralsekretär Patrick Kurth würdigte und dankte Karnstedt für sein beständiges Wirken seit 1994. Bernd Karnstedt ist der dienstälteste Kreisvorsitzende der FDP Thüringen. Er hat in einer Zeit Verantwortung übernommen, die nicht einfach für die Liberalen war. Und er hat in all den Jahren die FDP durch Höhen und Tiefen geführt", so Kurth.
Karnstedt war auf eigenen Wunsch nicht erneut angetreten. Ich bin 1994 als Übergangskandidat eingesprungen. Nach 15 Jahren ist jetzt genug", so Karnstedt auf der Mitgliederversammlung. Seine Nachfolgerin Antje Ruppe (im Bild mit Bernd Karnstaedt) aus Donndorf (47 Jahre, verheiratet, ein Kind) ist bei der ARGE Sondershausen beschäftigt. Seit über 20 Jahren ist sie FDP-Mitglied und war zuvor Beisitzerin im Vorstand.
Wiedergewählt als Stellvertreter wurden Hans-Rudolf Claus (Ebeleben) und Thekla Lottermoser (Bad Frankenhausen). Ebenso bestätigt wurde Kreisschatzmeisterin Viola Blache (Artern), Heidrun Morgan (Donndorf), Steffen Gröbel (Ebeleben), Peter Georgi (Greußen) und eben Bernd Karnstedt (Badra). Mitglied im Landesparteirat ist nach wie vor Wilfried Fabig (Reinsdorf). Zu den Delegierten zum Landesparteitag gehören neben Kreischefin Ruppe und Parteiratsmitglied Fabig auch Bernd Seidel (Donndorf) und Patrick Kurth (im Foto der neue Kreisvorstand).
Kreisschatzmeisterin Blache hob in ihrem Bericht die gute finanzielle Entwicklung der Kreispartei hervor. Mit der Einrichtung der Geschäftsstelle in der Sondershäuser Innenstadt sei die Zahl der Spender und Unterstützer angestiegen. Eine Spende für die FDP lohne sich, wie man an der Bereitstellung des FDP-Büros sehe. Sie warb um weitere Spenden. Ebenso habe die Kreispartei v.a. in den letzten Wochen Mitglieder aufgenommen. Nach der notwendigen aber schmerzvollen Bereinigung der Mitgliederkartei sei dies eine gute Entwicklung.
In seinem Rechenschaftsbericht blickte Karnstedt mehr nach vorn als zurück. Um die Finanzen der Gemeinden und Kommunen sei es nicht gut bestellt. Er kritisierte, die immer stärkeren Einschnitte. Das Land mogelt sich um Gemeinde- und Kreisgebietsreformen herum und führt dafür die Einsparungen kalt auf dem Rücken der Kommunen aus. Das wird nicht gehen", so Karnstedt. Für die FDP in Land und Bund wünsche er sich eine breite thematische Aufstellung. Kritik maße ich mir nicht an. Die FDP muss aber aus den Umfragen lernen", so der alte Kreisvorsitzende.
Die Liberalen diskutierten mit dem anwesenden Bundestagsabgeordneten Kurth zahlreiche Themen, darunter Rente mit 67, Abwanderung oder Kasernenstationierung. Kurth sagte, dass die Unzufriedenheit mit Umfragewerten berechtigt sei. Er mahnte allerdings, die Arbeit der Bundesregierung fair zu bewerten. Sie liefere bessere Ergebnisse und mehr Erfolge als ihre Vorgänger. Während sich andere in ihrer Regierungszeit auf Gammelfleisch oder Dosenpfand konzentrierten, hat Schwarz-Gelb die Eurokrise bewältigt, Milliarden-Subventionen abgelehnt und den Aufschwung untersetzt. Jede andere Regierung hätte massive Steuererhöhungen durchgeführt. Allein die Anwesenheit der FDP am Kabinettstisch verhinderte Steuererhöhungen. Auch daran sollten wir denken", so Kurth.
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