Mo, 07:05 Uhr
07.02.2011
Visionäre Gebietsreform?
Viele Parteien diskutieren mehr oder weniger offen eine mögliche Gebietsreform. Jetzt erreichte kn eine Version, die es wirklich in sich hat....
Wenn schon Gebietsreform dann aber richtig und kein Stückwerk, so jetzt eine Gruppe von Politikern im Gespräch mit kn. Und diese Reform hat es in sich.
Schon im Nordwesten, geht es gleich richtig zur Sache. Der Vorschlag geht dann, den Eichsfeldkreis aus Thüringen auszugliedern und einen Großkreis Eichsfeld zu bilden, der in Gänze zum Land Niedersachsen wechselt.
Auch im Osten des Freistaates soll es nach diesen Vorstellungen recht radikal zu gehen. So soll endlich der Wille der Bevölkerung berücksichtigt werden, den Landkreis Altenburger Land an Sachsen anzugliedern. Man hatte sich ja schon vor Jahren für diese Variante ausgesprochen. Zurzeit ist ja bereits wieder eine Diskussion entbrannt, der einen Anschluss an Sachsen zum Ziel hat.
Und wie sieht es bei uns aus? Hier gibt es zwei Varianten. Fusion der beiden Landkreise Nordhausen und Kyffhäuserkreis zu einem Nordkreis mit der Kreisstadt Nordhausen. Sollte diese Version immer noch zu klein sein, dann sollte es eine Fusion der Landkreise Nordhausen, Sömmerda und des Kyffhäuserkreises zur notwendigen Größe führen. Damit sich die drei ehemaligen Kreisstädte Nordhausen, Sömmerda und Sondershausen nicht in die Haare bekommen, sollte Bad Frankenhausen die neue Kreisstadt werden. Schließlich liege sie genau in der Mitte des neuen Großkreises.
Für den Westen Thüringens gibt es gar drei Varianten. Hier soll der Unstrut-Hainich-Kreis mit dem Wartburgkreis zusammengehen. Als unwahrscheinlich angesehen wird die Variante eines Zusammengehens von Unstrut-Hainich-Kreis und Landkreis Gotha. Favorisiert wird jedoch ein Großkreis aus allen drei Landkreisen.
Kernpunkt der gesamten Gebietsreform ist aber die Fusion der beiden Kleinstaaten Land Hessen und Freistaat Thüringen. Was beider Sparkassenfinanzgruppe bereits seit langem funktioniert sollte auch auf Länderebene durchgesetzt werden. So ein gemeinsames Bundesland bekäme in Deutschland mehr Gewicht.
Bei den weitreichenden Vorschlägen ist es verständlich für kn, dass man sich noch nicht öffentlich outen will. Wir wollen erst mal sondieren, und im kleinen Kreis weiter an den Vorschlägen feilen, ehe wir uns wirklich öffentlich mit dem Vorschlag zeigen, so die beiden Politiker gegenüber kn.
Und Gegenwind wird es mit Sicherheit geben, die zumindest aus der Ministerriege kommen wird. Auch im Eichsfeld wird sich die Bevölkerung bei den Machern bedanken, denn der gang nach Niedersachsen würde mit einem Verlust eines Feiertages einhergehen, denn dort gibt es weder Reformationstag, noch Allerheiligen als Feiertag.
Ein Blick in den aktuellen Kalender zeigt, für einen Aprilscherz ist es noch zu früh. Oder soll das etwa ein Teil einer der bevorstehenden Büttenreden sein und man will kn und die Leser auf die Schippe nehmen? Nun, die Zukunft wird es zeigen. Zumindest einige Punkte sind durchaus diskutierenswert.
Autor: khhWenn schon Gebietsreform dann aber richtig und kein Stückwerk, so jetzt eine Gruppe von Politikern im Gespräch mit kn. Und diese Reform hat es in sich.
Schon im Nordwesten, geht es gleich richtig zur Sache. Der Vorschlag geht dann, den Eichsfeldkreis aus Thüringen auszugliedern und einen Großkreis Eichsfeld zu bilden, der in Gänze zum Land Niedersachsen wechselt.
Auch im Osten des Freistaates soll es nach diesen Vorstellungen recht radikal zu gehen. So soll endlich der Wille der Bevölkerung berücksichtigt werden, den Landkreis Altenburger Land an Sachsen anzugliedern. Man hatte sich ja schon vor Jahren für diese Variante ausgesprochen. Zurzeit ist ja bereits wieder eine Diskussion entbrannt, der einen Anschluss an Sachsen zum Ziel hat.
Und wie sieht es bei uns aus? Hier gibt es zwei Varianten. Fusion der beiden Landkreise Nordhausen und Kyffhäuserkreis zu einem Nordkreis mit der Kreisstadt Nordhausen. Sollte diese Version immer noch zu klein sein, dann sollte es eine Fusion der Landkreise Nordhausen, Sömmerda und des Kyffhäuserkreises zur notwendigen Größe führen. Damit sich die drei ehemaligen Kreisstädte Nordhausen, Sömmerda und Sondershausen nicht in die Haare bekommen, sollte Bad Frankenhausen die neue Kreisstadt werden. Schließlich liege sie genau in der Mitte des neuen Großkreises.
Für den Westen Thüringens gibt es gar drei Varianten. Hier soll der Unstrut-Hainich-Kreis mit dem Wartburgkreis zusammengehen. Als unwahrscheinlich angesehen wird die Variante eines Zusammengehens von Unstrut-Hainich-Kreis und Landkreis Gotha. Favorisiert wird jedoch ein Großkreis aus allen drei Landkreisen.
Kernpunkt der gesamten Gebietsreform ist aber die Fusion der beiden Kleinstaaten Land Hessen und Freistaat Thüringen. Was beider Sparkassenfinanzgruppe bereits seit langem funktioniert sollte auch auf Länderebene durchgesetzt werden. So ein gemeinsames Bundesland bekäme in Deutschland mehr Gewicht.
Bei den weitreichenden Vorschlägen ist es verständlich für kn, dass man sich noch nicht öffentlich outen will. Wir wollen erst mal sondieren, und im kleinen Kreis weiter an den Vorschlägen feilen, ehe wir uns wirklich öffentlich mit dem Vorschlag zeigen, so die beiden Politiker gegenüber kn.
Und Gegenwind wird es mit Sicherheit geben, die zumindest aus der Ministerriege kommen wird. Auch im Eichsfeld wird sich die Bevölkerung bei den Machern bedanken, denn der gang nach Niedersachsen würde mit einem Verlust eines Feiertages einhergehen, denn dort gibt es weder Reformationstag, noch Allerheiligen als Feiertag.
Ein Blick in den aktuellen Kalender zeigt, für einen Aprilscherz ist es noch zu früh. Oder soll das etwa ein Teil einer der bevorstehenden Büttenreden sein und man will kn und die Leser auf die Schippe nehmen? Nun, die Zukunft wird es zeigen. Zumindest einige Punkte sind durchaus diskutierenswert.