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Fr, 11:04 Uhr
11.02.2011

Sparen fürs Alter – nicht für die Anbieter

Der Staat fördert die private Altersvorsorge mit der "Riester-Rente" durch finanzielle Zulagen und Steuervorteile. Die Umsetzung dieser Förderidee in der Praxis ist aus Verbrauchersicht jedoch nicht immer optimal. Auch die Beratung dazu lässt zu wünschen übrig. Deshalb entscheiden sich Verbraucher nicht selten für einen Vertrag, der nicht zu ihnen passt...


Hinzu kommt, dass viele Riester-Verträge mit so hohen Kosten belastet sind, dass dadurch die staatlichen Zulagen aufgefressen werden. Dabei verschenken viele Riester-Sparer auch noch Zulagen, weil sie ihren Vertrag im Laufe der Jahre nicht anpassen.

Das nimmt die Verbraucherzentrale Thüringen zum Anlass, Verbraucher zur Überprüfung ihrer Riester-Verträge aufzurufen. "Aber auch schon bei der Auswahl eines günstigen Anbieters stehen wir Ratsuchenden gern zur Seite", so Marianne Stietz, Finanzberaterin der Beratungsstelle Nordhausen der Verbraucherzentrale Thüringen.

Wer nicht will, dass er mit seinem Riester-Vertrag den Anbieter, wie etwa einen Versicherer, mit tausenden von Euro finanziell unterstützt, sollte sich vor Vertragsabschluss anbieterunabhängig informieren. Auch wenn Rentenversicherungen generell deutlich teurer sind als beispielsweise Banksparpläne, gibt es innerhalb der Versicherungsangebote große Unterschiede. "Durch einen Vergleich findet auch ein an einer Versicherung interessierter Verbraucher noch ein akzeptables Angebot", bemerkt Marianne Stietz.

Verbraucher, die schon seit mehreren Jahren einen Riester-Vertrag führen, sollten überprüfen, ob sie auch den für die maximale Zulage erforderlichen Höchstbetrag einzahlen – anderenfalls wird ein Teil der Zulage verschenkt. Wer zum Beispiel seit 2003 „riestert“, musste seinerzeit nur ein Prozent von seinem Vorjahresbruttoeinkommen als Sparleistung aufbringen, um die volle Zulage zu erhalten. Seit 2008 müssen es jedoch vier Prozent sein – dafür ist die Zulagenhöhe auch deutlich gestiegen. Sparer, die nun ihren Vertrag nicht angepasst haben und immer noch den niedrigeren Anfangsbetrag einzahlen, bekommen nur eine anteilige Zulage.

Eine persönliche Beratung mit einem Riester-Check findet am 28.02.2011 in der Nordhäuser Beratungsstelle am August-Bebel-Platz 6 statt. Termine können vereinbart werden unter Telefon 0361 55514-0 oder persönlich in der Nordhäuser Verbraucherberatungsstelle.
Autor: nnz

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