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Sa, 11:16 Uhr
19.02.2011

nnz/kn-Tipp: Welcher Rücken kann entzücken?

Erst hat es nur ein bisschen gezwickt. Im Laufe der Jahre wurde es immer schlimmer. Bis ein Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich Jürgen Höfer von seinem Computer fernhielt - gezwungenermaßen. Wie Höfer geht es vielen: Man sitzt die meiste Zeit des Tages.


Büroarbeit vor dem PC, wieder Sitzen im Auto, dann per Fahrstuhl in die Wohnung und den Feierabend auf dem Sofa vor dem Fernseher ausklingen lassen. Dafür ist die an sich so flexible Wirbelsäule aber nicht konstruiert.

Muskulatur stärken

Dr. Sven A. Clausen ist Personal Trainer und Leiter des Trainernetzwerks "Sport für Hanseaten" in Hamburg: "Unser Alltag bietet zu wenig Bewegung für Muskeln, Bänder und Gelenke, deshalb müssen wir unseren Rücken mit Dehnungs- und Kräftigungsübungen mobilisieren und stabilisieren." Besonders wichtig sei hierbei eine kräftige und dehnfähige Rumpfmuskulatur, bestehend aus Rücken- und Bauchmuskeln. Generell sei zudem jede Art der Bewegung gut für die Wirbelsäule.

"Es hilft schon viel, statt mit dem Auto einmal mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder mal die Treppe statt dem Aufzug zu nehmen. Perfekt ist zudem ein Ausgleichssport wie Nordic Walking. Oder im Fitnessstudio gezielt die Rumpfmuskulatur aufzubauen." Wer sich schwer tue, solche Übungen in den Büroalltag einzubauen, könne wenigstens zum Telefonieren aufstehen und sich dabei räkeln. Jede Unterbrechung einer einseitigen Belastung sei günstig, betont Dr. Clausen.

Für den Fall der Fälle

Rückenbeschwerden können auch die Ursache für eine Berufsunfähigkeit sein. Gegen die dramatischen finanziellen Folgen sollte man sich privat schützen. Von einigen Versicherungen gibt es zum Beispiel einen neuen Tarif. Eine monatliche Rente wird dann gezahlt, wenn eine Berufsunfähigkeit zu mindestens 50 Prozent vorliegt.

Daten & Fakten

Beschwerden an Bandscheibe und Co. gelten mittlerweile als Zivilisationskrankheit Nummer eins. Laut Deutscher Rentenversicherung Bund (DRV) sind Rückenprobleme immerhin für etwa jeden sechsten Fall von Berufsunfähigkeit verantwortlich. Viele vorbeugende Dehnungs- und Kräftigungsübungen lassen sich mit geringem Zeitaufwand in den Alltag integrieren.

Dr. Sven A. Clausen empfiehlt beispielsweise die Website www.richtigfit.de des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Unter der Rubrik "Training und Tests" sind viele Übungen anschaulich beschrieben.
Autor: nnz

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