Di, 11:16 Uhr
22.02.2011
Mehr ausgegeben und eingenommen
Die Hochschulen in Thüringen gaben im Jahr 2009 mit 894 Millionen Euro 38 Millionen Euro mehr aus als im Jahr zuvor. Die eigenen Einnahmen erhöhten sich um 51 Millionen Euro auf 433 Millionen Euro.
Die Thüringer Hochschulen wendeten im Jahr 2009 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 894 Millionen Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung auf. Das waren 38 Millionen Euro bzw. 4,4 Prozent mehr als im Jahr 2008.
Diese Ausgaben verteilten sich mit 413 Millionen Euro auf die Universitäten (Entwicklung zum Jahr 2008: + 13,1 Prozent), 382 Millionen Euro auf die Universitätsklinik (+ 1,9 Prozent), 81 Millionen Euro auf die Fachhochschulen (- 17,6 Prozent), 13 Millionen Euro auf die Kunsthochschule (+ 6,1 Prozent), 3 Millionen Euro auf die Verwaltungsfachhochschulen (+ 5,9 Prozent) und mit 2 Millionen Euro auf die privaten Hochschulen.
Die Fächergruppen Humanmedizin (376 Millionen Euro), Mathematik, Naturwissenschaften (145 Millionen Euro), Ingenieurwissenschaften (102 Millionen Euro) und Sprach- und Kulturwissenschaften (64 Millionen Euro) waren am stärksten an den Ausgaben beteiligt.
561 Millionen Euro bzw. fast zwei Drittel der Ausgaben entfielen auf Personalausgaben. Sie stiegen gegenüber 2008 um 8,4 Prozent.
Das Investitionsvolumen verringerte sich um 11,2 Prozent und betrug 89 Millionen Euro. Damit wurde jeder zehnte Euro investiert. Die Zahl der Studierenden nahm im Vergleich der Wintersemester 2009 und 2008 um 3,5 Prozent zu. Im Wintersemester 2009/10 studierten 52 522 Studenten in Thüringen.
Die Hochschulen finanzieren ihre Ausgaben überwiegend aus Zuweisungen ihrer öffentlichen oder privaten Träger, aber auch durch eigene Einnahmen.
Im Jahr 2009 konnten die Hochschulen 433 Millionen Euro einnehmen. Das waren 51 Millionen Euro bzw. 13,3 Prozent mehr als im Jahr 2008.
Die Verwaltungseinnahmen betrugen 310 Millionen Euro, wobei der größte Teil von der Uni-Klinik durch die Pflegesätze der Krankenkassen für die Krankenbehandlung erzielt wurde. Die Beiträge der Studierenden betrugen 2009 fast 9 Millionen Euro. Von den Einnahmen waren 122 Millionen Euro eingeworbene Drittmittel, Mittel zur Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre. Das waren 17 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor.
Mit 97 Millionen Euro warben die Universitäten den größten Anteil ein. Die größten Drittmittelgeber waren der Bund und die Deutsche Forschungsgemeinschaft.
Autor: nnzDie Thüringer Hochschulen wendeten im Jahr 2009 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 894 Millionen Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung auf. Das waren 38 Millionen Euro bzw. 4,4 Prozent mehr als im Jahr 2008.
Diese Ausgaben verteilten sich mit 413 Millionen Euro auf die Universitäten (Entwicklung zum Jahr 2008: + 13,1 Prozent), 382 Millionen Euro auf die Universitätsklinik (+ 1,9 Prozent), 81 Millionen Euro auf die Fachhochschulen (- 17,6 Prozent), 13 Millionen Euro auf die Kunsthochschule (+ 6,1 Prozent), 3 Millionen Euro auf die Verwaltungsfachhochschulen (+ 5,9 Prozent) und mit 2 Millionen Euro auf die privaten Hochschulen.
Die Fächergruppen Humanmedizin (376 Millionen Euro), Mathematik, Naturwissenschaften (145 Millionen Euro), Ingenieurwissenschaften (102 Millionen Euro) und Sprach- und Kulturwissenschaften (64 Millionen Euro) waren am stärksten an den Ausgaben beteiligt.
561 Millionen Euro bzw. fast zwei Drittel der Ausgaben entfielen auf Personalausgaben. Sie stiegen gegenüber 2008 um 8,4 Prozent.
Das Investitionsvolumen verringerte sich um 11,2 Prozent und betrug 89 Millionen Euro. Damit wurde jeder zehnte Euro investiert. Die Zahl der Studierenden nahm im Vergleich der Wintersemester 2009 und 2008 um 3,5 Prozent zu. Im Wintersemester 2009/10 studierten 52 522 Studenten in Thüringen.
Die Hochschulen finanzieren ihre Ausgaben überwiegend aus Zuweisungen ihrer öffentlichen oder privaten Träger, aber auch durch eigene Einnahmen.
Im Jahr 2009 konnten die Hochschulen 433 Millionen Euro einnehmen. Das waren 51 Millionen Euro bzw. 13,3 Prozent mehr als im Jahr 2008.
Die Verwaltungseinnahmen betrugen 310 Millionen Euro, wobei der größte Teil von der Uni-Klinik durch die Pflegesätze der Krankenkassen für die Krankenbehandlung erzielt wurde. Die Beiträge der Studierenden betrugen 2009 fast 9 Millionen Euro. Von den Einnahmen waren 122 Millionen Euro eingeworbene Drittmittel, Mittel zur Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre. Das waren 17 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor.
Mit 97 Millionen Euro warben die Universitäten den größten Anteil ein. Die größten Drittmittelgeber waren der Bund und die Deutsche Forschungsgemeinschaft.
