Di, 18:50 Uhr
22.02.2011
Es geht wieder bergab mit der Ausbildung
Und das muss sogar positiv gesehen werden. Der Firmenausbildungsverbund Nordthüringen eröffnet gemeinsam mit der Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) das Ausbildungszentrum Bergbau im Schacht in 700 Meter Tiefe.
Der Strukturwandel im Bergbau hat sich weitestgehend vollzogen. Möglich wurde das durch einen enormen Innovationsgrad in den Unternehmen. Innovative Ideen und Technologien setzen aber innovative und somit qualifizierte Mitarbeiter voraus, welche leider nicht mehr vorhanden sind. Der Engpass lässt sich nur durch Bildung und vor allem Ausbildung nachhaltig überbrücken.
Die Firma Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) hat hier eine Vorreiterrolle eingenommen und die regionale Ausbildung zum Ziel erklärt. Aus diesem Grund wurden 3 strategische Aufgaben umgesetzt. Zuerst musste die berufliche Erstausbildung wieder verstärkt an die bergmännischen Erfordernisse herangeführt werden.
Mit der Neueinführung des Berufes Bergbautechnologe gelang das ab 2009. Die berufsschulische Ausbildung wurde in einem zweiten Schritt an die Anforderungen der Unternehmen angepasst. Besonders wichtig ist hier, dass der Schulstandort Sondershausen wieder aktiviert werden konnte. Das verdanken wir vor allem dem Landrat des Kyffhäuserkreises sowie der IHK Erfurt.
Und in einem weiteren Schritt wurde es erforderlich, die berufspraktische Ausbildung mit berufsspezifischen als auch unternehmensspezifischen Inhalten zu ergänzen. Geplant wurde ein Ausbildungszentrum Bergbau, um genau diese Inhalte fachlich vermitteln zu können. Diese Aufgabe wurde dem Firmenaus-bildungsverbund Nordthüringen e.V. (FAV) übertragen und der Vorstand beschloss das Projekt.
In Zusammenarbeit mit sieben Unternehmen wurden die erforderlichen Inhalte der Zusatzausbildung definiert. Die räumlichen Voraussetzungen wurden durch die Firma GSES geschaffen. Für die materiell-technischen Voraussetzungen stellte der FAV einen Förderantrag beim Landesverwaltungsamt und besicherte den notwendigen Eigenanteil. Der Antrag wurde im Juni 2010 positiv beschieden und die Investitionen konnten erfolgen.
Die beteiligten Ausbildungsunternehmen haben das Projekt im Rahmen ihrer Möglichkeiten finanziell als materiell in erheblichen Umfang unterstützt. Im Dezember konnten die letzten Arbeiten am Ausbildungszentrum abgeschlossen werden.
Autor: nnzDer Strukturwandel im Bergbau hat sich weitestgehend vollzogen. Möglich wurde das durch einen enormen Innovationsgrad in den Unternehmen. Innovative Ideen und Technologien setzen aber innovative und somit qualifizierte Mitarbeiter voraus, welche leider nicht mehr vorhanden sind. Der Engpass lässt sich nur durch Bildung und vor allem Ausbildung nachhaltig überbrücken.
Die Firma Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) hat hier eine Vorreiterrolle eingenommen und die regionale Ausbildung zum Ziel erklärt. Aus diesem Grund wurden 3 strategische Aufgaben umgesetzt. Zuerst musste die berufliche Erstausbildung wieder verstärkt an die bergmännischen Erfordernisse herangeführt werden.
Mit der Neueinführung des Berufes Bergbautechnologe gelang das ab 2009. Die berufsschulische Ausbildung wurde in einem zweiten Schritt an die Anforderungen der Unternehmen angepasst. Besonders wichtig ist hier, dass der Schulstandort Sondershausen wieder aktiviert werden konnte. Das verdanken wir vor allem dem Landrat des Kyffhäuserkreises sowie der IHK Erfurt.
Und in einem weiteren Schritt wurde es erforderlich, die berufspraktische Ausbildung mit berufsspezifischen als auch unternehmensspezifischen Inhalten zu ergänzen. Geplant wurde ein Ausbildungszentrum Bergbau, um genau diese Inhalte fachlich vermitteln zu können. Diese Aufgabe wurde dem Firmenaus-bildungsverbund Nordthüringen e.V. (FAV) übertragen und der Vorstand beschloss das Projekt.
In Zusammenarbeit mit sieben Unternehmen wurden die erforderlichen Inhalte der Zusatzausbildung definiert. Die räumlichen Voraussetzungen wurden durch die Firma GSES geschaffen. Für die materiell-technischen Voraussetzungen stellte der FAV einen Förderantrag beim Landesverwaltungsamt und besicherte den notwendigen Eigenanteil. Der Antrag wurde im Juni 2010 positiv beschieden und die Investitionen konnten erfolgen.
Die beteiligten Ausbildungsunternehmen haben das Projekt im Rahmen ihrer Möglichkeiten finanziell als materiell in erheblichen Umfang unterstützt. Im Dezember konnten die letzten Arbeiten am Ausbildungszentrum abgeschlossen werden.