So, 07:03 Uhr
27.02.2011
Weltgebetstag 2011
Jedes Jahr am ersten Freitag im März wird in viele Gemeinden der Weltgebetsgebetstag gefeiert. Auch in Sondershausen wird das der Fall sein. Hier eine Vorinformation von Uta Köstler...
Wie viele Brote habt ihr? fragen die Frauen aus Chile zum Weltgebetstag 2011. Sie kommen damit schnell zur Sache. Was habt ihr Christen in aller Welt zu bieten? Was tut ihr gegen den Hunger in der Welt? Was sind eure Gaben und Fähigkeiten, die ihr teilen und dort einsetzen könnt, wo sie gebraucht werden?
Wie viele Brote habt ihr? fragte Jesus seine Jünger als sich 5000 Mann versammelt hatten, um seiner Predigt zuzuhören (Markus 6; 38). Es war Abend geworden und sie hatten Hunger. Sie hatten 5 Brote und 2 Fische, die Jesus unter die Menschen verteilte und sie wurden alle satt.
Die Liturgie des Weltgebetstages soll Impulse geben, um über gerechtere Güterverteilung nachzudenken und die Bereitschaft des Einzelnen fördern, seine Zeit, sein Geld und seine Talente mit anderen zu teilen.
Das Besondere an den Weltgebetstagsgottesdiensten ist die Lebendigkeit und das Verbundensein mit Menschen in aller Welt und aller christlichen Konfessionen. Begonnen hat die Bewegung 1887 in den USA und Kanada, seit 1927 ist sie weltweit. Inzwischen wird dieser Tag an jedem ersten Freitag im März in über 170 Ländern gefeiert.
Wichtig ist hierbei die Beschäftigung mit dem Herkunftsland der Liturgie. Chile war in letzten Jahrhunderten immer wieder Ziel deutscher Auswanderer. In dem 4300 km langen und 200 km breiten Land leben knapp 17 Millionen Menschen. Es gibt wohlhabende Menschen aber auch Armut durch Arbeitslosigkeit und geringe Löhne unter schlechten Arbeitsbedingungen. Chile war in letzten Jahrhunderten immer wieder Ziel deutscher Auswanderer. Besonders in der ehemaligen DDR freuten wir uns 1970 mit den Chilenen über den Wahlsieg Salvador Allendes. Nach dem Putsch von General Augusto Pinochet 1973 fanden politisch Verfolgte hier Asyl. Wir kennen die Gedichte von Pablo Neruda und Das Geisterhaus von Isabel Allende.
Jedes Jahr am ersten Freitag im März wird in viele Gemeinden der Weltgebetsgebetstag gefeiert.
In Sondershausen sind Frauen, Männer und Kinder am Freitag, den 4. März 18:00 Uhr im Carl-Schroeder-Saal herzlich eingeladen. Nach dem Gottesdienst wird es ein gemeinsames Essen mit selbst gekochten Speisen nach chilenischen Rezepten geben.
Weitere Informationen unter www.weltgebetstag.de
Autor: khhWie viele Brote habt ihr? fragen die Frauen aus Chile zum Weltgebetstag 2011. Sie kommen damit schnell zur Sache. Was habt ihr Christen in aller Welt zu bieten? Was tut ihr gegen den Hunger in der Welt? Was sind eure Gaben und Fähigkeiten, die ihr teilen und dort einsetzen könnt, wo sie gebraucht werden?
Wie viele Brote habt ihr? fragte Jesus seine Jünger als sich 5000 Mann versammelt hatten, um seiner Predigt zuzuhören (Markus 6; 38). Es war Abend geworden und sie hatten Hunger. Sie hatten 5 Brote und 2 Fische, die Jesus unter die Menschen verteilte und sie wurden alle satt.
Die Liturgie des Weltgebetstages soll Impulse geben, um über gerechtere Güterverteilung nachzudenken und die Bereitschaft des Einzelnen fördern, seine Zeit, sein Geld und seine Talente mit anderen zu teilen.
Das Besondere an den Weltgebetstagsgottesdiensten ist die Lebendigkeit und das Verbundensein mit Menschen in aller Welt und aller christlichen Konfessionen. Begonnen hat die Bewegung 1887 in den USA und Kanada, seit 1927 ist sie weltweit. Inzwischen wird dieser Tag an jedem ersten Freitag im März in über 170 Ländern gefeiert.
Wichtig ist hierbei die Beschäftigung mit dem Herkunftsland der Liturgie. Chile war in letzten Jahrhunderten immer wieder Ziel deutscher Auswanderer. In dem 4300 km langen und 200 km breiten Land leben knapp 17 Millionen Menschen. Es gibt wohlhabende Menschen aber auch Armut durch Arbeitslosigkeit und geringe Löhne unter schlechten Arbeitsbedingungen. Chile war in letzten Jahrhunderten immer wieder Ziel deutscher Auswanderer. Besonders in der ehemaligen DDR freuten wir uns 1970 mit den Chilenen über den Wahlsieg Salvador Allendes. Nach dem Putsch von General Augusto Pinochet 1973 fanden politisch Verfolgte hier Asyl. Wir kennen die Gedichte von Pablo Neruda und Das Geisterhaus von Isabel Allende.
Jedes Jahr am ersten Freitag im März wird in viele Gemeinden der Weltgebetsgebetstag gefeiert.
In Sondershausen sind Frauen, Männer und Kinder am Freitag, den 4. März 18:00 Uhr im Carl-Schroeder-Saal herzlich eingeladen. Nach dem Gottesdienst wird es ein gemeinsames Essen mit selbst gekochten Speisen nach chilenischen Rezepten geben.
Weitere Informationen unter www.weltgebetstag.de