So, 09:40 Uhr
27.02.2011
Dilemma beim Wanderverein
Er war, ist und bleibt der erfolgreichste Wanderverein in Thüringen, aber ihn plagen ernsthafte Nachwuchssorgen. Bei der gestrigen Jahreshauptversammlung des Hainleite-Wanderklub e.V. war kn dabei...
Nicht nur bei schönem Wetter wandern wir, so der Vorsitzende des Wandervereins Udo Wieland bei der gestrigen turnusmäßig anstehenden Wahlversammlung. Dabei konnte er auf erfolgreiche letzte vier Jahre zurückblicken. Bevor es aber zu Rechenschaftsbericht und Wahl kam, wurde erst mal der angenehme Teil der Jahreshauptversammlung über die Bühne gebracht. Die vilen Namen über 5-, 10-, und 15-jährige Mitgliedschaft konnte man einfach nicht mitscheiben. Die für die 20-jährige Mitgliedschaft ist es noch etwas zu früh, da die "große Sause" zum 20 jährigen Bestehens im Mai 2011 gefeiert wird. Aber Kandidaten gibt es genug, denn es sind immer noch 24 Mitglieder von der Gründungsversammlung dabei.
Und auch bei dieser Jahreshauptversammlung erhielten viele Wanderfreundinnen und Wanderfreunde für 1.000 Wanderkilometer einen Meilenstein, manche auch schon den zweiten oder dritte.
In seinem anschließenden Rechenschaftsbericht konnte Udo Wieland auf ein erfolgreiches Jahr 2010 und auf eine erfolgreiche Wahlperiode von vier Jahren zurückschauen. Dass man nicht nur trefflich wandern kann, zeigte sich daran, dass von den rund 150 Mitgliedern gestern 85 Mitglieder im Juventas von Sondershausen ershienen war, obwohl es Mitglieder von dresen bis Bad Lauterberg gibt.
"Ich habe den Wanderklub nicht mitgegründet, um ausgezeichnet zu werden", kommenierte er die vorjährige Auszeichnung mit dem 1. Ehrenamtspreis der Stadt Sondershausen. Wie wichtig der Verein für die Stadt und den Kreis ist zeigte die Teilnahme der 1. Beigeordneten des Bürgermeisters, Cornelia Kraffzick, die sich wegen der Versammlung blitzschnell von einer Ausstellungseröffnung im Schlossmueum entfernen musste, und der teilnahme des Vizepräsidenten des Kyffhäuserkreissportbundes Torsten Kavaletz. Für seine Arbeit und die Bereitschaft die weiteren vier Jahre das Amt des Vorsitzenden weiterzuführen, gab es von Cornelia Kraffzick noch eine Aufmerksamkeit.
Hauptproblem bleibt beim Wanderverein die Altersstruktur. Auch wenn sich Udo Wieland frueute, dass durch den Beitritt von zwei rund 60 jährigen Wanderfreundinnen der Altersdurchschnitt von 69,5 Jahre auf 69,4 Jahre sank, zeigt er leider schonungslos das Problem des Vereins. Echter jugendlicher Nachwuchs ist rar, daran konnte auch der organisierte Familienwandertag (Wieland: Beteiligung hätte besser sein müssen) nichts ändern, der voriges Jahr zusammen mit Düne e.V. und Kreisjugendring organisiert worden war.
Und eine weitere bittere Pille musste geschluckt werden. Weil der Landssportbund seine Beiträge gegenüber den Mitgliedsvereinen erhöht hatte (Gegenstimmen kamen aus ganz Thüringen nur aus dem Kyffhäuserkreis und dem Altenburger land, so Kavaletz), kam der Wanderklub nicht um hin, auch seinen Beitrag um fünf Euro auf 20 Euro pro Jahr zu erhöhen. Schon aus Versicherungsgründen, so Wieland, bleibt es richtig im Landessportbund zu bleiben.
Kritik von Udo Wieland gab es auch am Kyffhäuser Tourismusverband. Für Wieland unverständlich, dass sich der Tourismusverband von der Ausrichtung des Wandertages verabschiedet hat.
Erfolgreicher war man beim Wanderklub auf einer ganz anderen Linie. Das erste Mal hat sich ein Pärchen beim Wanderklub gefunden, die sich im wahrsten Sinne des Wortes getraut haben. Dafür gab es von Udo Wieland ein Essensgutschein für die neue Familie Barisch.
Da die Rechnungsprüfung keine schwarzen Gelder fand, wurden die Kassenwärterin und der Vorstand entlastet, und der neue Vorstand mit dem alten Vorsitzenden Udo Wieland, einstimmig gewählt. Nur bei der Betragserhöhung gab es eine Stimmenthaltung.
In den Grußworten der Ehrengäste Kraffzick und Kavaletz kamm deutlich zum Ausdruck, wie zufrieden man mit der Arbeit des Wanderklubs ist. Und wenn man sieht, was die drei Wandergruppen uterewgs waren, 148 Wandertage kamen in Summe zusammen, da kann man nachvollziehen, dass sich da andere Vereine ganz schön strecken müssen, um ähnlich erfolgreich zusein.
Zufrieden zigte sich sich Wiland auch mit der Zusammenarbeit mit den einzelnen Fachbereichen der Stadt Sondershausen und dem Ortswegewart Wandern und Radwandern von Sondershausen. Nächste Höhepunkte des Vereins werden das jährliche Blutbuchenfest und der 20. Jahrestag der Vereinsgründung sein.
Teil des neuen Vorstandes
Vorsitzender: Udo Wieland Stellvertreter: Wolfgang Schmidt, Margarete Link
Schatzmeisterin Christa Graw
Wanderwarte: Hans Wünsch, Hans-Jörg Harpke, Christel Fahsl
Presse und Kulturwart: Ingrid Strumpf
Wegewart: Karl-Heinz Nostitz Ein Schriftführer wird noch kooptiert.
Welcher Verein im Kyffhäuserkreis hat schon eine eigene Hymne. Gestern stimmte Brigitte Ballhause das Hainleitelied an. Nun ja, etwas dünn klangen die Stimmen der Wanderer gestern schon. Aber man ist ja auch ein Wanderverein und kein Gesangsverein.
Hainleite Wanderlied mit Brigitte Ballhause
Autor: khhNicht nur bei schönem Wetter wandern wir, so der Vorsitzende des Wandervereins Udo Wieland bei der gestrigen turnusmäßig anstehenden Wahlversammlung. Dabei konnte er auf erfolgreiche letzte vier Jahre zurückblicken. Bevor es aber zu Rechenschaftsbericht und Wahl kam, wurde erst mal der angenehme Teil der Jahreshauptversammlung über die Bühne gebracht. Die vilen Namen über 5-, 10-, und 15-jährige Mitgliedschaft konnte man einfach nicht mitscheiben. Die für die 20-jährige Mitgliedschaft ist es noch etwas zu früh, da die "große Sause" zum 20 jährigen Bestehens im Mai 2011 gefeiert wird. Aber Kandidaten gibt es genug, denn es sind immer noch 24 Mitglieder von der Gründungsversammlung dabei.
Und auch bei dieser Jahreshauptversammlung erhielten viele Wanderfreundinnen und Wanderfreunde für 1.000 Wanderkilometer einen Meilenstein, manche auch schon den zweiten oder dritte.
In seinem anschließenden Rechenschaftsbericht konnte Udo Wieland auf ein erfolgreiches Jahr 2010 und auf eine erfolgreiche Wahlperiode von vier Jahren zurückschauen. Dass man nicht nur trefflich wandern kann, zeigte sich daran, dass von den rund 150 Mitgliedern gestern 85 Mitglieder im Juventas von Sondershausen ershienen war, obwohl es Mitglieder von dresen bis Bad Lauterberg gibt.
"Ich habe den Wanderklub nicht mitgegründet, um ausgezeichnet zu werden", kommenierte er die vorjährige Auszeichnung mit dem 1. Ehrenamtspreis der Stadt Sondershausen. Wie wichtig der Verein für die Stadt und den Kreis ist zeigte die Teilnahme der 1. Beigeordneten des Bürgermeisters, Cornelia Kraffzick, die sich wegen der Versammlung blitzschnell von einer Ausstellungseröffnung im Schlossmueum entfernen musste, und der teilnahme des Vizepräsidenten des Kyffhäuserkreissportbundes Torsten Kavaletz. Für seine Arbeit und die Bereitschaft die weiteren vier Jahre das Amt des Vorsitzenden weiterzuführen, gab es von Cornelia Kraffzick noch eine Aufmerksamkeit.
Hauptproblem bleibt beim Wanderverein die Altersstruktur. Auch wenn sich Udo Wieland frueute, dass durch den Beitritt von zwei rund 60 jährigen Wanderfreundinnen der Altersdurchschnitt von 69,5 Jahre auf 69,4 Jahre sank, zeigt er leider schonungslos das Problem des Vereins. Echter jugendlicher Nachwuchs ist rar, daran konnte auch der organisierte Familienwandertag (Wieland: Beteiligung hätte besser sein müssen) nichts ändern, der voriges Jahr zusammen mit Düne e.V. und Kreisjugendring organisiert worden war.
Und eine weitere bittere Pille musste geschluckt werden. Weil der Landssportbund seine Beiträge gegenüber den Mitgliedsvereinen erhöht hatte (Gegenstimmen kamen aus ganz Thüringen nur aus dem Kyffhäuserkreis und dem Altenburger land, so Kavaletz), kam der Wanderklub nicht um hin, auch seinen Beitrag um fünf Euro auf 20 Euro pro Jahr zu erhöhen. Schon aus Versicherungsgründen, so Wieland, bleibt es richtig im Landessportbund zu bleiben.
Kritik von Udo Wieland gab es auch am Kyffhäuser Tourismusverband. Für Wieland unverständlich, dass sich der Tourismusverband von der Ausrichtung des Wandertages verabschiedet hat.
Erfolgreicher war man beim Wanderklub auf einer ganz anderen Linie. Das erste Mal hat sich ein Pärchen beim Wanderklub gefunden, die sich im wahrsten Sinne des Wortes getraut haben. Dafür gab es von Udo Wieland ein Essensgutschein für die neue Familie Barisch.
Da die Rechnungsprüfung keine schwarzen Gelder fand, wurden die Kassenwärterin und der Vorstand entlastet, und der neue Vorstand mit dem alten Vorsitzenden Udo Wieland, einstimmig gewählt. Nur bei der Betragserhöhung gab es eine Stimmenthaltung.
In den Grußworten der Ehrengäste Kraffzick und Kavaletz kamm deutlich zum Ausdruck, wie zufrieden man mit der Arbeit des Wanderklubs ist. Und wenn man sieht, was die drei Wandergruppen uterewgs waren, 148 Wandertage kamen in Summe zusammen, da kann man nachvollziehen, dass sich da andere Vereine ganz schön strecken müssen, um ähnlich erfolgreich zusein.
Zufrieden zigte sich sich Wiland auch mit der Zusammenarbeit mit den einzelnen Fachbereichen der Stadt Sondershausen und dem Ortswegewart Wandern und Radwandern von Sondershausen. Nächste Höhepunkte des Vereins werden das jährliche Blutbuchenfest und der 20. Jahrestag der Vereinsgründung sein.
Teil des neuen Vorstandes
Vorsitzender: Udo Wieland Stellvertreter: Wolfgang Schmidt, Margarete Link
Schatzmeisterin Christa Graw
Wanderwarte: Hans Wünsch, Hans-Jörg Harpke, Christel Fahsl
Presse und Kulturwart: Ingrid Strumpf
Wegewart: Karl-Heinz Nostitz Ein Schriftführer wird noch kooptiert.
Welcher Verein im Kyffhäuserkreis hat schon eine eigene Hymne. Gestern stimmte Brigitte Ballhause das Hainleitelied an. Nun ja, etwas dünn klangen die Stimmen der Wanderer gestern schon. Aber man ist ja auch ein Wanderverein und kein Gesangsverein.
Hainleite Wanderlied mit Brigitte Ballhause










