So, 18:56 Uhr
27.02.2011
Dickes Lob verdient
Am heutigen Sonntag reisten die Handballerinnen vom SV Einheit Sondershausen zum Kellerduell nach Nordhausen. In den letzten Wochen zeigte die Leistungskurve von Sondershausens jüngsten Handballerinnen stetig nach oben...
Die Gastgeber der HSG Nordhausen kamen etwas besser ins Spiel und gingen gleich in Führung - 2:0. Nach und nach kämpften sich die Sondershäuserinnen wieder heran und kamen dank Friederike Münch und Lena Nowak wieder zum verdienten Ausgleich - 3:3 (8.).
Bis dahin spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe und schenkten sich nur wenige Freiräume. Mit einem Mal steckte im Sondershäuser Spiel der Wurm drin. Nordhausen kam zu einfachen Treffern und wurde von den Gästen zeitweise durch Fehlabspiele zu Kontern eingeladen. Der Rückstand war unnötig aber hielt sich zum Glück noch in Grenzen. In der Halbzeit redeten die Trainer der Mannschaft noch ein Mal ins Gewissen.
Im ersten Spielabschnitt haben sie nicht die komplette Leistung abgerufen, die sie sonst zeigen. Der Rückstand hätte auch eine 10:7-Führung sein können, wenn die Spielerinnen ihre Chancen besser genutzt hätten. Die Mannschaft wurde noch ein Mal komplett umgestellt und schien für die Aufholjagd gerüstet.
Die Gäste kamen wie ausgewechselt von der Pausenpredigt. Die Angriffe wurden besser ausgespielt und in der Deckung fassten alle Spielerinnen richtig zu. Nur wenige HSG-Angriffe wurden bis zum Tor vorgetragen. Da wartete dann Anne Langmann zwischen den Sondershäuser-Pfosten. Sie packte die - von den Trainern - geforderte "Schippe" drauf und verrammelte regelrecht ihr Tor.
Die HSG hielt noch einige Minuten stand, doch dann kamen die Einheitlerinnen ran - mit dem 9:8 war der Kontakt wieder hergestellt. Immer wieder war es Lena Nowak die am Nordhäuser Sechser den Ball bekam und dann nur noch eiskalt versenken musste. Nordhausen versuchte immer wieder den Vorsprung wieder zu vergrößern aber die Sondershäuserinnen kamen wieder heran - 11:10 (34.). Einen endgültigen Bruch bekam das Nordhäuser Spiel als sich ihre beste Torschützin Sophie Schwuch im Zweikampf verletzte. Die Aufholjagd der Gäste hatte viel Kraft gekostet aber die Spielerinnen bissen auf die Zähne und drückten auf den Ausgleich.
Mehrere Angriffe spielten die Sondershäuserinnen aus und kamen frei zum Wurf, doch Charlott Kuchmann, Paula Oswald, Lena Nowak und Lea Heise vergaben mehrfach die Chance zum Ausgleich. Ärgerlich kam noch hinzu, dass ein Nordhäuser Zeitspiel zwanzig Sekunden vor Schluss nicht geahndet wurde. Die HSG Spielerin konnte in Ruhe den Ball zum Freiwurf holen und lies so die Zeit gegen die Sondershäuser laufen.
Die Enttäuschung war bei den Trainern und den Spielerinnen deutlich zu sehen - einige Spielerinnen konnten die Tränen nicht zurückhalten und ließen diese kullern. So nah waren sie noch nie dran und beinahe hätte es wenigstens mit einem Punktgewinn geklappt. Die zehn Spielerinnen verdienten sich aber ein dickes Lob von allen Seiten. Hätten die Spielerinnen ihre super Leistung über die gesamte Partie gezeigt wäre ein Auswärtssieg drin gewesen. Am zweiten Spielabschnitt gibt es nicht viel zu bemängeln.
Am kommenden Samstag reisen die Sondershäuserinnen zum Kreisderby nach Artern. Danach warten noch vier Spiele an den kommenden vier Wochenenden.
D-Jugend (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Einheit Sondershausen (Foto) spielte mit: Langmann - Oswald (1), Münch (1), Schmidt (1), Heise (1), Nowak (6), Kuchmann, Ludewig, Steinbrück, Wille; Zuschauer: 40.
Autor: khhDie Gastgeber der HSG Nordhausen kamen etwas besser ins Spiel und gingen gleich in Führung - 2:0. Nach und nach kämpften sich die Sondershäuserinnen wieder heran und kamen dank Friederike Münch und Lena Nowak wieder zum verdienten Ausgleich - 3:3 (8.).
Bis dahin spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe und schenkten sich nur wenige Freiräume. Mit einem Mal steckte im Sondershäuser Spiel der Wurm drin. Nordhausen kam zu einfachen Treffern und wurde von den Gästen zeitweise durch Fehlabspiele zu Kontern eingeladen. Der Rückstand war unnötig aber hielt sich zum Glück noch in Grenzen. In der Halbzeit redeten die Trainer der Mannschaft noch ein Mal ins Gewissen.
Im ersten Spielabschnitt haben sie nicht die komplette Leistung abgerufen, die sie sonst zeigen. Der Rückstand hätte auch eine 10:7-Führung sein können, wenn die Spielerinnen ihre Chancen besser genutzt hätten. Die Mannschaft wurde noch ein Mal komplett umgestellt und schien für die Aufholjagd gerüstet.
Die Gäste kamen wie ausgewechselt von der Pausenpredigt. Die Angriffe wurden besser ausgespielt und in der Deckung fassten alle Spielerinnen richtig zu. Nur wenige HSG-Angriffe wurden bis zum Tor vorgetragen. Da wartete dann Anne Langmann zwischen den Sondershäuser-Pfosten. Sie packte die - von den Trainern - geforderte "Schippe" drauf und verrammelte regelrecht ihr Tor.
Die HSG hielt noch einige Minuten stand, doch dann kamen die Einheitlerinnen ran - mit dem 9:8 war der Kontakt wieder hergestellt. Immer wieder war es Lena Nowak die am Nordhäuser Sechser den Ball bekam und dann nur noch eiskalt versenken musste. Nordhausen versuchte immer wieder den Vorsprung wieder zu vergrößern aber die Sondershäuserinnen kamen wieder heran - 11:10 (34.). Einen endgültigen Bruch bekam das Nordhäuser Spiel als sich ihre beste Torschützin Sophie Schwuch im Zweikampf verletzte. Die Aufholjagd der Gäste hatte viel Kraft gekostet aber die Spielerinnen bissen auf die Zähne und drückten auf den Ausgleich.
Mehrere Angriffe spielten die Sondershäuserinnen aus und kamen frei zum Wurf, doch Charlott Kuchmann, Paula Oswald, Lena Nowak und Lea Heise vergaben mehrfach die Chance zum Ausgleich. Ärgerlich kam noch hinzu, dass ein Nordhäuser Zeitspiel zwanzig Sekunden vor Schluss nicht geahndet wurde. Die HSG Spielerin konnte in Ruhe den Ball zum Freiwurf holen und lies so die Zeit gegen die Sondershäuser laufen.
Die Enttäuschung war bei den Trainern und den Spielerinnen deutlich zu sehen - einige Spielerinnen konnten die Tränen nicht zurückhalten und ließen diese kullern. So nah waren sie noch nie dran und beinahe hätte es wenigstens mit einem Punktgewinn geklappt. Die zehn Spielerinnen verdienten sich aber ein dickes Lob von allen Seiten. Hätten die Spielerinnen ihre super Leistung über die gesamte Partie gezeigt wäre ein Auswärtssieg drin gewesen. Am zweiten Spielabschnitt gibt es nicht viel zu bemängeln.
Am kommenden Samstag reisen die Sondershäuserinnen zum Kreisderby nach Artern. Danach warten noch vier Spiele an den kommenden vier Wochenenden.
D-Jugend (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Einheit Sondershausen (Foto) spielte mit: Langmann - Oswald (1), Münch (1), Schmidt (1), Heise (1), Nowak (6), Kuchmann, Ludewig, Steinbrück, Wille; Zuschauer: 40.