Mo, 23:34 Uhr
28.02.2011
Neues vom Franzberg
Auf der heutigen Einwohnerversammlung für die Wohngebiete Bebra, Franzberg und Jechaburg von Sondershausen wurde mit einigen Gerüchten aufgeräumt. Hier die ersten Einzelheiten...
Zu erst informierte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), dass es Gerüchte gäbe, die Franzbergschule würde, zumindest teilweise, abgerissen werden. So etwas könne nur von Bürgern kommen und nicht von Eltern, deren Kinder in die dortige Schule gehen. Die sind in Elternversammlungen umfassend informiert worden.
Trotzdem hatte Kreyer den Bauamtsleiter des Kyffhäuserkreises, Sören Hauskeller, eigelanden, um über den aktuellen Stand zu berichten. Er informierte nochmals über den Ablauf des Geschehens von den Beginn der Sanierungsmaßnahmen der Heizungsanlage über die ersten sichtbaren Baumängel am Gebäude (14.07.2010) bis zur Sperrung am 05.11.2010. Hier hatte kn ausführlich berichtet.
Nach der Sperrung wurde der Bereich des Gebäudes jetzt sehr intensiv untersucht. Es wurden Proben genommen und Tragwerksuntersuchungen gestartet. Wegen der über 1.000 möglicher Prüfpunkte wurden die Scherpunkte herausgearbeitet, sonst hätte allein schon die Untersuchung 150.000 bis 200.000 Euro gekostet.
Eines hat sich aber schon abgezeichnet. Eine der Stützen ist wohl nur noch zu 98 Prozent belastbar. Die Konsequenzen können erst abgeschätzt werden, wen der Prüfbericht ca. Mitte März vorliegen wird, so Hauskeller. Bei den Decken sieht das Ganze sogar noch besser aus. Trotzdem, so Hauskeller, könne jetzt noch nicht annähernd gesagt werden, wie es weitergehen soll. Das Gerücht zum Thema Abreißen quittierte Hauskeller mit den Worten: "Auch das Abreißen kostet Geld, dass wir nicht haben". Man muss also warten, was als Untersuchungsergebnis herauskommt, wie in welcher Form saniert wird.
Kein Gerücht ist allerdings, dass eine neue Verkaufseinrichtung geplant ist, aus Richtung Hauptbahnhof gesehen wird hinter der Bahnverladeanlage der Bundeswehr in Richtung Bebra (Bahnübergang) entlang des Bahngeländes eine größere Verkaufseinrichtung gebaut werden. Baubeginn, so der Bürgermeister wird wohl schon März / April sein. Die Handelskette "Netto" wird dort einen Lebensmittelmarkt errichten.
Da das Gelände nicht der Stadt gehört, es wurde von der Bahn an den Investor verkauft, und die Verkaufsfläche unter 700qm liegt, hat die Stadt keine Einflussmöglichkeit, den Bau zu unterbinden. Es schmeckt der Stadt nicht, sagte Kreyer unumwunden, weil wir sowieso schon mehr Verkaufsfläche haben, als es die Kaufkraft der Stadt überhaupt zulässt. Unsere Konzeption der Verkaufsmärkte geht so nicht mehr auf, so Kreyer.
Vom neuen Markt werden es nur gut 200 m bis zum Verkaufsmarkt Lidl und auch nur gut 300 m bis zum Tegut sein. Letztendlich, so Kreyer, muss der Bürger mit seinem Kaufverhalten entscheiden, ich bin als Bürgermeister kein Mann der Bauten verhindern muss.
Autor: khhZu erst informierte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), dass es Gerüchte gäbe, die Franzbergschule würde, zumindest teilweise, abgerissen werden. So etwas könne nur von Bürgern kommen und nicht von Eltern, deren Kinder in die dortige Schule gehen. Die sind in Elternversammlungen umfassend informiert worden.
Trotzdem hatte Kreyer den Bauamtsleiter des Kyffhäuserkreises, Sören Hauskeller, eigelanden, um über den aktuellen Stand zu berichten. Er informierte nochmals über den Ablauf des Geschehens von den Beginn der Sanierungsmaßnahmen der Heizungsanlage über die ersten sichtbaren Baumängel am Gebäude (14.07.2010) bis zur Sperrung am 05.11.2010. Hier hatte kn ausführlich berichtet.
Nach der Sperrung wurde der Bereich des Gebäudes jetzt sehr intensiv untersucht. Es wurden Proben genommen und Tragwerksuntersuchungen gestartet. Wegen der über 1.000 möglicher Prüfpunkte wurden die Scherpunkte herausgearbeitet, sonst hätte allein schon die Untersuchung 150.000 bis 200.000 Euro gekostet.
Eines hat sich aber schon abgezeichnet. Eine der Stützen ist wohl nur noch zu 98 Prozent belastbar. Die Konsequenzen können erst abgeschätzt werden, wen der Prüfbericht ca. Mitte März vorliegen wird, so Hauskeller. Bei den Decken sieht das Ganze sogar noch besser aus. Trotzdem, so Hauskeller, könne jetzt noch nicht annähernd gesagt werden, wie es weitergehen soll. Das Gerücht zum Thema Abreißen quittierte Hauskeller mit den Worten: "Auch das Abreißen kostet Geld, dass wir nicht haben". Man muss also warten, was als Untersuchungsergebnis herauskommt, wie in welcher Form saniert wird.
Kein Gerücht ist allerdings, dass eine neue Verkaufseinrichtung geplant ist, aus Richtung Hauptbahnhof gesehen wird hinter der Bahnverladeanlage der Bundeswehr in Richtung Bebra (Bahnübergang) entlang des Bahngeländes eine größere Verkaufseinrichtung gebaut werden. Baubeginn, so der Bürgermeister wird wohl schon März / April sein. Die Handelskette "Netto" wird dort einen Lebensmittelmarkt errichten.
Da das Gelände nicht der Stadt gehört, es wurde von der Bahn an den Investor verkauft, und die Verkaufsfläche unter 700qm liegt, hat die Stadt keine Einflussmöglichkeit, den Bau zu unterbinden. Es schmeckt der Stadt nicht, sagte Kreyer unumwunden, weil wir sowieso schon mehr Verkaufsfläche haben, als es die Kaufkraft der Stadt überhaupt zulässt. Unsere Konzeption der Verkaufsmärkte geht so nicht mehr auf, so Kreyer.
Vom neuen Markt werden es nur gut 200 m bis zum Verkaufsmarkt Lidl und auch nur gut 300 m bis zum Tegut sein. Letztendlich, so Kreyer, muss der Bürger mit seinem Kaufverhalten entscheiden, ich bin als Bürgermeister kein Mann der Bauten verhindern muss.