Do, 15:00 Uhr
03.03.2011
Zum 100. Internationalen Frauentag
Ein bedeutendes Jubiläum steht ins Haus. In einer Presseerklärung des Kreisvorstandes der Partei DIE LINKE Kyffhäuserkreis würdigt man den 100. Internationalen Frauentag. Für Sie hat kn den Wortlaut....
Der Internationale Frauentag blickt auf eine lange Tradition zurück. Entstanden im Kampf um Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen fand auf Initiative von Clara Zetkin der erste Internationale Frauentag am 19. März 1911 statt. Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA beteiligten sich. Die zentralen Forderungen waren: Kampf gegen den imperialistischen Krieg, Wahl- und Stimmrecht für Frauen, Arbeitsschutzgesetze, ausreichender Mutter- und Kinderschutz, der Achtstundenarbeitstag, gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung und die Festsetzung von Mindestlöhnen.
Den Internationalen Frauentag fortan am 8. März zu begehen, beschlossen die Teilnehmerinnen der 2. Kommunistischen Frauenkonferenz 1921.
Heute 100 Jahre später sind Wahlrecht und mehr Freiheiten in Politik und Lebensführung in Europa erreicht. Dennoch sind hier und weltweit noch viele andere Forderungen, wie die straffreie Abtreibung und Selbstbestimmung über den weiblichen Körper, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, Frieden - und immer und überall: Gleichheit!, offen.
Beleg dafür, ist das am 25. Januar 2011 für den ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übergebene Sachverständigengutachten dessen ernüchternde und zentrale Bilanz lautet: Echte Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern herrscht in Deutschland noch lange nicht.
Die Analyse macht u. a. deutlich, welche Risiken durch Fehlanreize im Berufsleben insbesondere für Frauen bestehen. So führen die Subventionierung geringfügiger, nicht sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse und der Anstieg sogenannter Minijobs besonders für Frauen dazu, dass sich ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und die soziale Sicherung im Alter weiter verschlechtern.
Damit sieht sich DIE LINKE in ihrer Forderung nach einem gesetzlich flächendeckenden Mindestlohn nicht nur bestätigt, sondern wertet dieses auch als ein Zeichen dafür, dass der Kampf um Frauenrechte keinesfalls an Aktualität verloren hat und in allen gesellschaftlichen Bereichen fortzuführen ist.
Darauf will der Sondershäuser Ortsverband der LINKEN gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Kersten Steinke am 8. März 2011, dem 100. Internationalen Frauentag mit der Aktion "Brot und Rosen, Gerechtigkeit, Würde und Selbstbestimmung" in der Fußgängerzone der Kreisstadt aufmerksam machen.
Autor: khhDer Internationale Frauentag blickt auf eine lange Tradition zurück. Entstanden im Kampf um Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen fand auf Initiative von Clara Zetkin der erste Internationale Frauentag am 19. März 1911 statt. Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA beteiligten sich. Die zentralen Forderungen waren: Kampf gegen den imperialistischen Krieg, Wahl- und Stimmrecht für Frauen, Arbeitsschutzgesetze, ausreichender Mutter- und Kinderschutz, der Achtstundenarbeitstag, gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung und die Festsetzung von Mindestlöhnen.
Den Internationalen Frauentag fortan am 8. März zu begehen, beschlossen die Teilnehmerinnen der 2. Kommunistischen Frauenkonferenz 1921.
Heute 100 Jahre später sind Wahlrecht und mehr Freiheiten in Politik und Lebensführung in Europa erreicht. Dennoch sind hier und weltweit noch viele andere Forderungen, wie die straffreie Abtreibung und Selbstbestimmung über den weiblichen Körper, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, Frieden - und immer und überall: Gleichheit!, offen.
Beleg dafür, ist das am 25. Januar 2011 für den ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übergebene Sachverständigengutachten dessen ernüchternde und zentrale Bilanz lautet: Echte Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern herrscht in Deutschland noch lange nicht.
Die Analyse macht u. a. deutlich, welche Risiken durch Fehlanreize im Berufsleben insbesondere für Frauen bestehen. So führen die Subventionierung geringfügiger, nicht sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse und der Anstieg sogenannter Minijobs besonders für Frauen dazu, dass sich ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und die soziale Sicherung im Alter weiter verschlechtern.
Damit sieht sich DIE LINKE in ihrer Forderung nach einem gesetzlich flächendeckenden Mindestlohn nicht nur bestätigt, sondern wertet dieses auch als ein Zeichen dafür, dass der Kampf um Frauenrechte keinesfalls an Aktualität verloren hat und in allen gesellschaftlichen Bereichen fortzuführen ist.
Darauf will der Sondershäuser Ortsverband der LINKEN gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Kersten Steinke am 8. März 2011, dem 100. Internationalen Frauentag mit der Aktion "Brot und Rosen, Gerechtigkeit, Würde und Selbstbestimmung" in der Fußgängerzone der Kreisstadt aufmerksam machen.