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Mi, 13:44 Uhr
09.03.2011

Primas: Noch mal prüfen

Der agrar- und umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Egon Primas, hat gefordert, „die Ökobilanz des Biosprit E 10 noch einmal sehr genau unter die Lupe zu nehmen“. Und es solle auch abgewogen werden...


Während es in Thüringen nach seinen Worten die immer wieder beschworene Konkurrenz zwischen Teller und Tank nicht gibt, stellt sich die Lage mit Blick auf die Entwicklungs- und Schwellenländer möglicherweise anders dar. Primas begrüßte, dass angesichts der fehlgeschlagenen Markteinführung diese Aspekte nochmals auf die Tagesordnung kommen.

Nach Angaben des Agrar- und Umweltexperten sind die Potentiale der Bio-Energie in Thüringen, Deutschland und Europa bei weitem noch nicht ausgereizt. „Die Behauptung, die Produktion von Biokraftstoffen ginge in unseren Breiten zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion, gehört in das Reich der Legende. Da ist noch weit mehr drin, und unsere Landwirte können davon profitieren“, so Primas wörtlich. Auf der anderen Seite könne jedoch kaum wirksam garantiert werden, dass in anderen Erdteilen die Biospritproduktion nicht doch die Nahrungsmittelproduktion beeinträchtigt und die Preise treibt.

Der Landtagsabgeordnete plädierte dafür, E 10 nicht „auf Teufel komm heraus durchzudrücken, sondern eine gestufte Strategie zu entwickeln, bei der neben den technischen auch ethische Zweifel thematisiert und hoffentlich ausgeräumt werden können. Biosprit, den wir hier verbrauchen, sollten wir auch hier produzieren“, sagte der Agrarpolitiker. Auch Alternativen wie die Elektromobilität müssten parallel ausgebaut werden. Sie sei für kürzere Strecken vorzuziehen.
Autor: nnz

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Kommentare
I.H.
09.03.2011, 22:34 Uhr
Prüfen is immer gut!
Hat Biosprit sowas wie ne Ökobilanz, neben ner miesen CO2 Bilanz? Wächst in Thüringen Zuckerrohr, Agrarexperte?

Stimmen tut für Mitteleuropäer nich mal, dass der Quatsch bei uns jetz noch keinen Einfluss auf die Nahrungsmittel hat.

Nich genug, dass son kleines Spanferkel bei uns nur 0,5 Quadrat zum Leben hat (is das überhaupt Leben?), gefüttert wirds auch noch mit dioxinverseuchtem Fett aus der Biospritproduktion.

Den Rest des Futters fürs Ferkelchen produzieren dann die Sojabauern aus Südamerika, womit sich der Kreis wieder schließt.

Tolle Logik Agrarexperte. Wir bauen hier Biosprit an, damit sie am Amazonas nich die Regenwälder abholzen und führen dann Soja aus abgeholzten Regenwäldern vom Amazonas ein. Würde ja passen, außer den Ferkeln und Tofuessern schmatzt ja sonst keiner Soja. Wir haben demzufolge kein Nahrungsmittelproblem. Logisch, oder?

angehender Agrarexperte - Jupp
Retupmoc
10.03.2011, 08:41 Uhr
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