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Do, 20:53 Uhr
10.03.2011

Gebührenspirale dreht sich

Wie schon mehrfach angekündigt, die Gebühren für Sondershausen ziehen weiter an. Was heute dabei beim Hauptausschuss ins Auge gefasst wurde, erfahren Sie hier...

Mal so in eines der Schwimmbäder dieses Jahr gehen wird teuerer werden. Zumindest für die beiden Bäder Bergbad und Großfurra. Ob sich das privat betriebene Bebraer Bad anschließen wird, ist recht wahrscheinlich, muss aber noch abgewartet werden.

Bei einer Gegenstimme hat der Hauptausschuss die neue Gebührensatzung dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt. Für einen Erwachsenen im Bergbad geht der Preis für einmalige Benutzung von zwei auf drei Euro hoch, für Kinder von 1,-- Euro auf 1,50 Euro. Im Freibad Großfurra geht es von 1,50 auf 2,-- Euro (bzw. 0,75 auf 1,--- Euro).

Die Saisonkarte für Erwachsene steigt von 25,-- Euro auf 45,-- Euro in beiden Freibädern. Für Kinder steigen die Preis von 15,-- auf 22,50 Euro. Neu ist die sogenannte 10-er Karte, 10 Mal baden und nur für sieben Mal bezahlen.

Die Rechnungsprüfung und die Kommunalaufsicht hatten eine Gebührenanfassung angemahnt. Wie man der beiliegenden Vergleichstabelle entnehmen kann, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) liegen wir jetzt in Sondershausen im Rahmen der anderen Städte. Die Liste hat kn für Sie als pdf. Erreicht werden soll, dass mit den höheren Preisen Mehreinnahmen von 13.000 Euro erzielt werden können, um das Defizit zu verringern.

Sigrid Rößner (Die Linke) mahnte an, dass weniger oft mehr ist. Lieber mit niedrigeren Preisen mehr Besucher anlocken. Dr. Christine Kietzer (CDU) plädierte lieber für eine Tageskarte, als für eine einmalige Benutzung. Wer einmal das Bad verlassen hat, muss bei erneutem Betreten wieder den vollen Eintritt bezahlen.

Sabine Bräunicke (SPD) mahnte einen Kurzzeittarif an, wenn Werktätige kurz vor Schließung bloß mal eine Runde schwimmen wollen.


Analog mit den Begründungen sieht es bei der neuen Friedhofssatzung aus (Rechnungsprüfung, Kommunalaufsicht) , dazu kommt noch, so Kreyer, dass für die neuen Ortsteile (Schernberg) die 2. Gebührenanpassung fällig ist. Kreyer im Hauptausschuss, wir müssen ein Kostendeckungsplan von rund 70 Prozent erreichen. Mit den vorgesehenen neuen Friedhofsgebühren sind einige Gebührenerhöhungen fällig, dabei sind die Steigerungen beim Hauptfriedhof (mehr Service) meist etwas höher. Auch hier gibt es eine Übersicht als pdf.

Friedhöfe sind die Visitenkarte einer Kommune, so Kreyer hier müssen für ordentliche Verhältnisse Sorgen. Für 200 6 hatte man Einnahmen in Höhe von 205.945 Euro und Ausgaben in Höhe von 342.451 Euro (Kostendeckung 60 Prozent)
Für 2011 sind mir den neuen Gebühren folgende Zahlen geplant, Einnahmen (285.000 Euro) und Ausgaben von 430.524 Euro, was einer Kostendeckung von 73 Prozent entspräche.

Mit einer Enthaltung wurde der Entwurf dem Stadtrat empfohlen.


Autor: khh

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