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Sa, 21:19 Uhr
12.03.2011

Die Super-Gau's

Die Geschichte der Atomindustrie ist eine Geschichte von Katastrophen. Tschernobyl, Harrisburg und jetzt Fukushima: Während manche atomaren Unfälle noch recht lebendig im Gedächtnis sind, erinnert man sich an andere höchstens dunkel...


...obwohl die betroffenen Länder und Regionen zum Teil heute noch nuklear verseucht sind. So hat schon 1957 eine Explosion im russischen Atomkomplex Majak ein Gebiet von 23.000 Quadratkilometern Größe radioaktiv verseucht.

Als erster ernster Reaktorunfall gilt die partielle Kernschmelze eines Forschungsreaktors am 12. Dezember 1952 in Kanada. Das gleiche geschah ebenfalls in einem Versuchsreaktor am 21. Januar 1969 in der Schweiz. Schlimmeres konnte damals verhindert werden, weil sich der Reaktor in einer Felskaverne befand.

Die Internationale Atomenergie-Behörde (IAEA) in Wien hat zwar eine internationale Bewertungsskala für nukleare Ereignisse entwickelt, nach der alle Vorfälle in Atomanlagen von 0 bis 7 eingestuft und ab Schweregrad 2 an die IAEA gemeldet werden müssen. Trotzdem weigert sich die IAEA, eine Auflistung der vergangenen Unfälle zu publizieren.

Die schlimmsten Unfälle der Reaktorgeschichte
Autor: nnz

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Kommentare
H.M
13.03.2011, 22:49 Uhr
sichere Energie
sichere Energie sieht sicher anders aus! Aber viele Menschen denken, die Technologie ist beherrschbar....
Wolfi65
14.03.2011, 09:45 Uhr
Beruhigend
Es ist schön, wie die Int.Atombehörde die Leute einlullen will. Den Japanern wird die Strategie aber nicht viel nützen, wenn Ackerflächen und Wohngebiete und ganz zu schweigen das Trinkwasser für "einige" Zeit verseucht ist.

Bei einer angenommenen Halbwertzeit von Plutonium wird so mancher auf der Insel der aufgehenden Sonne einen normalen Alltag nicht mehr erleben.

Wahrscheinlich muss es erst Strahlenopfer geben, damit auch der Letzte in Japan begreift, daß der Supergau bereits stattgefunden hat.

Erst fallen die Haare und Zähne aus und dann bricht das komplette Immunsystem zusammen.Welch ein schrecklicher Tod!
H.Buntfuß
14.03.2011, 19:56 Uhr
Die Verlogenheit....
ist kaum zu übertreffen, die Regierung Merkel will die Verlängerung der Atomlaufzeit für drei Monate aussetzen. Dazu kann ich nur sagen, noch dümmer haben sie es wohl nicht Frau Kanzlerin. Glauben Sie in drei Monaten sind die wichtigen Wahlen für Sie vorbei und dann kann man weiter machen wie gewohnt. Sie müssen den Wähler wirklich für sehr NAIV halten.
Paulinchen
14.03.2011, 22:13 Uhr
Ehrliche Informationen fehlen leider immer
Was sich derzeitig in Japan abspielt, ist ganz ganz traurig. Ich denke, dass es niemanden gibt, der im Moment mit den Menschen im Land der aufgehenden Sonne tauschen möchte. Nur leider geht es diesen bedauernswerten Menschen kaum anders, wie denen in Tschernobyl vor 25 Jahren.

Auch die japanischen Behörden, einschließlich die dortige Regierung, ist nach meiner Meinung ihren Bürgern und der gesamten Weltbevölkerung gegenüber nicht ehrlich genug. Ich erlaube mir an dieser Stelle auch einen Pfeil an unsere Presseexperten zu schießen. Wie kann es sein, dass Zeitungen anderer Länder von dpa Berichte veröffentlichen, die in unserem Lande vorenthalten werden. Es drängt sich mir der Eindruck auf, als hat man in Japan die Rettung der Reaktoren von vornherein abgeschrieben. Man kann es ja doch auf den Tsunami schieben.

Meint Paulinchen
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