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So, 15:40 Uhr
13.03.2011

Kein normales Spiel

15 Grad Celsius als Außentemperatur, kein Regen – also beste Voraussetzungen für ein ganz normales Fußballspiel? Bei weitem nicht, denn heute spielten Wacker Nordhausen und die Eintracht aus Sondershausen gegeneinander...

Freude bei den Sondershäusern (Foto: nnz) Freude bei den Sondershäusern (Foto: nnz)
Freuen konnte sich heute nur die Eintracht, wie hier nach dem 0:1 durch Ludwig, Wacker Kapitän Pistorius ist "bedient"

Eine 4:0-Niederlage in Sondershausen – das war die Bilanz in dieser Saison aus Nordhäuser Sicht. Revanche war also angesagt für die Jungs um Trainer Jens Eisenschmidt. Als die 22 Spieler schließlich aufliefen, quietschte Musik und eine nicht identifizierbare Stimme aus den Lautsprechern: DJ Andy war heute wieder im Dienst.

Nach rund fünf Minuten des Abtastens, dann die erste Chance für Axel Duft. Der Eintracht-Spieler profitierte von Unsicherheiten der Wacker-Abwehr sein Seitfallzieher ging jedoch nur ans rechte Außennetz. Danach hat Nordhausen mehr vom Spiel, kommt jedoch nicht ernsthaft vors Tor der Sondershäuser. Dafür mehren sich die Abspielfehler in den Reihen der Gastgeber.

Die erste wirkliche Chance für Wacker hatte in der 18. Minute Lars Pohl auf dem Spann. Der wurde von rechts von Stephan Hoffmann angespielt, verzog aber haushoch über das Tor von Christoph Sternadel. Doch Nordhausen ist auch weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, das Spiel aber wabert weiter auf niedrigem spielerischen Niveau. Die nächste Nordhäuser Chance datiert in der 24. Minute.

Für Sondershausen gibt Stephan Ludwig den ersten ernsthaften Schuss auf das Greschke-Tor in der 25. Minute ab. Dann kamen auch die Fans langsam auf Touren „Eintracht-Schweine“ sangen die Nordhäuser, das Echo kam mit „Hurensöhnen“ aus der Ecke der Eintrachtler. Alles eigentlich wie immer, auch dass Torsten Klaus in der 28. Minute das Tor erneut meilenweit verfehlte.

Drei Minuten später nimmt Klaus erneut Maß, die Höhe war die gleiche, nur die Seite eine andere. Im Gegenzug hatte Sebastian Caspar die Führung auf dem „Latschen“, seinen harmlosen Schuss konnte Greschke jedoch parieren. In der 37. Minute ist der Nordhäuser Tormann jedoch machtlos, als Ludwig erneut eine Unsicherheit in der Wacker nutzen konnte (0:1). Dem vorausgegangen war ein unnötiges Revanchefoul von Lars Pohl an einem Sondershäuser Spieler. Dann ist Halbzeit. Endlich, grottenschlechter hätte es nicht werden können.

Die zweite Halbzeit sollte mit einem Paukenschlag beginnen, leider war es Lars Pohl, dem man das Schießen aus 16 Meter überließ. Konstant flatterte über das Tor der Sondershäuser. Das einige, was aus Sicht der Nordhäuser funktioniert, das sind die Fehlabspiele, selbst aus Nahdistanz. Dann der erste Wechsel bei Nordhausen. Ab der 54. Minute spielt Daniel Wiegleb für Marcus Vopel.

An der Spielweise ändert das allerdings nicht viel. In der 59. Minute steht Torsten Klaus erneut in guter Position, der Ball rutscht ihm unbedrängt vom Spann. Wiegleb versucht es in der 62. Minute mit einem Direktschuss – auch der fliegt übers Tor. Erneut ist es Pohl, der es in der 64. Minute nicht fertig bringt, den Ball auch nur in die Nähe des Tors zu bugsieren. Da gibt es die ersten Pfiffe aus dem Nordhäuser Fanblock.

Die größte Chance für Nordhausen dann in der 73. Minute. Stephan Hoffmann zieht aus 10 Meter aufs Tor ab, findet aber im Sondershäuser Schlussmann seinen Meister. Drei Minuten später der erste Wechsel bei der Eintracht. Für Patrick Rothe kommt Steven Kollmann auf das Spielfeld. Kurz zuvor verzieht Adil Boukantar aus 22 Meter. Der wird in der 77. Minute gegen Jan-Phillipp Rose ausgewechselt.

Dann verrinnt die Zeit, so richtig scheint niemand auf dem Spielfeld wirklich was an diesem Spielstand ändern zu wollen. Die Sondershäuser wollen nicht mehr, die Nordhäuser können nicht mehr. Chancen hatten die Gastgeber, letztlich scheiterten sie an sich selbst. Der Vollständigkeit halber: Bei Sondershausen wurde Caspar in der 87. Minute gegen Peter Thurnbacher ausgewechselt. In der 89. Minute haut Sven Pistorius den Ball an die Unterkante der Querlatte. Doch das bringt eben auch nicht den Ausgleich. Nordhausen dominierte die zweite Halbzeit, allerdings ohne Ergebnis. Vielleicht geht auch wirklich nicht mehr.
Autor: nnz

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Kommentare
Flitzpiepe
13.03.2011, 18:39 Uhr
Eine Frage an Wacker
Warum sind die Stehplätze hinter den Trainerbänken gesperrt?
teamplayer
13.03.2011, 19:36 Uhr
Richtig mies!
Ich war seit Ewigkeiten mal wieder im AKS und muss zugeben, nur das Wetter hatte mich verleitet. Das war dann aber auch tatsächlich das einzig erbauliche. Ansonsten habe ich mir wirklich keine allzu großen Hoffnungen gemacht, aber was die Spieler von Wacker zeigten, war noch schlechter, als gedacht.

Lange hohe Bälle und dann auf den Zufall hoffend ging es absolut planlos gegen keineswegs viel bessere SDHer immer nach Schema F zu. Mies!

Was ich komisch fand: 90% der Zuschauer war offensichtlich auch nur der Sonne wegen gekommen. Kein Mitfiebern, anfeuern oder ähnliches, irgendwie war man mit der knappen Niederlage wohl zufrieden??
Da waren die schätzungsweise 30 SDHer Fans wesentlich lautstärker.

Fazit: Mein nächster Besuch wird wohl sobald nicht stattfinden!
karo
13.03.2011, 20:04 Uhr
Trainer geh bitte!
@flitzpiepe- na weil man damit auch noch die leute vergraulen kann die schon seid jahren dort stehen. oder aus "sorge" das diese treuen fans sich den hals brechen.

Wann erkennt die Wackerführung endlich das dieser Trainer endlich weg muss?
Was hat Herr eisenschmidt den seid seinem Amtsantritt grosses geleistet? Warum ist keinerlei Taktik zu erkennen?
Flitzpiepe
14.03.2011, 09:20 Uhr
Das habe ich
nur nicht dazu geschrieben, dass ich da seit ca. 35 Jahren stehe und auch wieder dort stehen möchte. Ansonsten werden ich mir in Zukunft den Weg in den AKS sparen.
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