Di, 18:28 Uhr
22.03.2011
kn-Forum: Krieg in Libyen
Nicht lange her, da hofierten die jetzt Kriegführenden Länder den Diktator Gaddafi uneingeschränkt im Wissen, wie er in Libyen herrscht. So beginnt ein Leserbrief, den Ihnen nnz/kn nicht vorenthalten möchte...
Keine Frage, dass das libysche Volk unterstützt werden muss, sich dieses Despoten zu entledigen. Die Antwort kann doch nicht schon wieder Krieg sein. Das "Spielchen" kennen wir doch. Irak und Afghanistan sind in bester Erinnerung. Wieder sollen es zielgenaue Bomben u.a. Waffen richten. Es kann doch nicht wahr sein. Es wurde nicht einmal der Versuch unternommen, alle diplomatischen Mittel auszuschöpfen.
Wehe dem, der sich dagegen wendet. Die Gründe sind mir sehr fadenscheinig, weil die Interessen der "kriegswilligen" Länder auch sehr stark innenpolitisch geprägt sind. Das erste Kriegsopfer ist immer die Wahrheit. Da muss man bei den anstehenden Wahlen punkten und schon ist der französische Präsident der führende Oberkrieger. Frau Merkel und Westerwelle halten sich zum Entsetzen von SPD und Grünen raus, versprechen aber an anderen Kriegsschauplätzen aktiver zu sein.
Alle eint das uneingeschränkte Interesse, dass die Rebellionen in Nordafrika und anderen Regionen nicht ihren Einfluss schmälern, denn dort gibt es reichlich Öl und Abnehmer von riesigen Waffenexporten. Solange die Waffen nicht ruhen, gibt es keine Lösungen. Die Leidtragenden sind immer die Menschen. Warum gerade Libyen und nicht andere Diktaturen, die schon über Jahre in Afrika ihre Völker morden? Es ist wohl doch zu offensichtlich, es geht wieder um knallharte Interessen.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhKeine Frage, dass das libysche Volk unterstützt werden muss, sich dieses Despoten zu entledigen. Die Antwort kann doch nicht schon wieder Krieg sein. Das "Spielchen" kennen wir doch. Irak und Afghanistan sind in bester Erinnerung. Wieder sollen es zielgenaue Bomben u.a. Waffen richten. Es kann doch nicht wahr sein. Es wurde nicht einmal der Versuch unternommen, alle diplomatischen Mittel auszuschöpfen.
Wehe dem, der sich dagegen wendet. Die Gründe sind mir sehr fadenscheinig, weil die Interessen der "kriegswilligen" Länder auch sehr stark innenpolitisch geprägt sind. Das erste Kriegsopfer ist immer die Wahrheit. Da muss man bei den anstehenden Wahlen punkten und schon ist der französische Präsident der führende Oberkrieger. Frau Merkel und Westerwelle halten sich zum Entsetzen von SPD und Grünen raus, versprechen aber an anderen Kriegsschauplätzen aktiver zu sein.
Alle eint das uneingeschränkte Interesse, dass die Rebellionen in Nordafrika und anderen Regionen nicht ihren Einfluss schmälern, denn dort gibt es reichlich Öl und Abnehmer von riesigen Waffenexporten. Solange die Waffen nicht ruhen, gibt es keine Lösungen. Die Leidtragenden sind immer die Menschen. Warum gerade Libyen und nicht andere Diktaturen, die schon über Jahre in Afrika ihre Völker morden? Es ist wohl doch zu offensichtlich, es geht wieder um knallharte Interessen.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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